Frage von Mematibass, 87

Nach 3 tagen tramal entzug habe ich heute wieder genommen.muss ich jetzt vonvorne entziehen.habe angst das ich wieder entziehen muss?

Antwort
von Mematibass, 43

Habe seit 11 tagen kein tramadoll genommen..fühle mich immer nicht gut..habe schlechte laune und denke die ganzezeit an tramadoll..was kann ich machen damit mir gut geht

Kommentar von christian199001 ,

Das ist leider so. Mir ging es selbst nach einem Monat Entzug immer noch total schlecht sodass ich wieder angefangen habe. 

Kommentar von Gollum1967 ,

Teil 1

Ich habe fast 18 Jahre lang Tramal eingenommen.  Am Ende waren es Dosen die hier besser nicht erwähne, da sie von den meisten Lesern wohl nicht für möglich gehalten werden dürften. Das Ende fand übrigens nicht in einer Klinik statt, wobei ich dazu sagen muss, dass ich "vom Fach bin". Im Anschluss plaudere ich etwas aus dem Nähkästchen, in der Hoffnung damit etwas helfen zu können:

Versuche den Entzug (nur bei ausreichender Fitness und brauchbarem Allgemeinzustand) mit Urlaub/
längerer freien Zeit einzuplanen. Helfen kann Dir so manch ein Stoff aus der Natur. Ein Medi-Dreck (um zB. Depris und Schlaflosigkeit zu vertreiben) mit einem anderen zu ersetzen ist nur die letzte Notlösung. Wenn du Tramal längere Zeit in höherer Dosis genommen hast, ist Dein Organismus recht "vermüllt". Durch die Verlangsamung vieler Stoffwechselprozesse, hat sich einiges abgelagert. Im übertragenen Sinne sieht es psychisch oft
nicht anders aus. Die "Watteverpackung" und die tägliche
"LMAA-Dosis" hat auf dem Parcours des täglichen Lebens (je nach Dauer des Abusus) sicher so mach eine Baustelle hinterlassen.   Ein langsames Ausschleichen bringt natürlich viele "Wohlfühl-Vorteile" und kann bei einer nicht allzu langen Abhängigkeit bei so Manchen das Problem lösen.
Leider muss man dafür einen sehr festen Willen (wenn man es in eigener Regie macht) haben. Dennoch wäre es die erste Wahl. Von Beginn an kann man schon mit Hilfsmittel arbeiten. Fast alle Leute berichten schon beim ersten Reduzieren des Stoffes von Kreislaufproblemen die vor allem zu kaltschweißigen
Attacken, kalten Gliedern (zB. peinlich kalte und feuchte Pfoten  beim Händegeben!?!?) führen. Der "Innere Brennofen" scheint nur noch auf kalter Flamme zu köcheln. Eine leicht verfügbare Wurzel bzw Knolle kann hier wahre Wunder bewirken. Ingwer (Nur in bester Qualität nehmen) als Teeaufguss ist ein wahrer Zaubertrank. Ingwer (pro Liter ein ca. 2 bis 4 cm langes Wurzelstück/ je nach Dicke und gewünschter Intensivität des
Geschmackes und der Wirkung)  zerschneiden und evtl. noch in einem Mörser zerstoßen und mit kochendem Wasser für ca. 10 Minuten aufgießen. 10 Minuten auskochen geht auch und ergibt einen etwas stärkeren Sud, dem aber wohl einige der leicht flüchtigen ätherischen Inhaltstoffe dadurch verloren
gehen. Den fertigen Tee dann mit Zitronensaft und Honig versetzen. (Zitronensaft UND Honig sind für sich schon wertvolle Helfer wenn es um das Reinigen und Kräftigen des Organismus geht !!) Dafür am besten warten bis der Aufguss nicht
mehr allzu heiß ist. Dadurch bleiben die wertvollen Bestandteile des Zitronensaftes und des Honigs weitgehend erhalten!! Wenn man gerade unter besonderer innerer Kälte leidet, trinkt  man den Tee am günstigsten noch warm. Flott getrunkene ein bis zwei Tassen wärmen Jeden auf! Ansonsten kann man den Tee über den ganzen Tag verteilt wie ein Erfrischungsgetränk
zu sich nehmen. Ingwer bietet dem Körper viele gesunde Inhaltsstoffe. Eine weitere Wirkung die gerade dem Tramal-Geschädigten (auch beim Entzug andere Opiate/Derivate)hilft, ist die vitalisierende Wirkung auf das Verdauungssystem.
Der durch Tramal lange Zeit in Tiefschlaf versetzte Darm (vor allem
Dickdarm) kommt dadurch schnell wieder in die Gänge. Zu Beginn kann sich ein unangenehm häufiger durchfallartiger Stuhlgang einstellen. Durch das Absetzen des „bremsenden“ Opiats kommt es auch ohne Ingwer oder andere Abführmittel in der Regel zu Durchfall, der dann allerdings bei weitem nicht so
ergiebig und heilsam ist wie unter Ingwer. Durch die oft lange währende Darmträgheit unter der Einnahme von Tramal, haben sich zT. üble Ablagerungen im Darm gebildet die schnellstens abgehen sollten. Ist erst einmal die Tramal induzierte
Obstipation überwunden, kann man hier unter anderem zur Unterstützung „Flohsamenschalen“ einsetzen. Diese „Darmreinigungsallzweckwaffe“ bindet Abfallstoffe und verdickt übermäßig flüssigen Stuhl. Dadurch wird der häufige Durchfall wesentlich erträglicher UND seltener. Extrem wichtig ist im Zusammenhang mit Flohsamenschalen (die besten gibt es aus indischem Anbau) die ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Die Schalen quellen extrem stark und können bei zu wenig
freier Flüssigkeit im Darm daher selbst zu einem erstopfungsgrund werden. Wie gründlich die Flohsamenschalen den „Dreck“ aufnehmen, bemerkt man bei der Po-Reinigung sehr schnell. So gut wie keine schleimigen und klebrigen Stuhlgangreste bleiben
am After haften. Selbst der Geruch bleibt wesentlich erträglicher als sonst?!?!

Kommentar von Gollum1967 ,

Teil 2

Ein weiteres pflanzliches „Wundermittel“,dem in letzter Zeit immer mehr positive Effekte entlockt werden, ist das natureine,ungefilterte und kaltgepresste Schwarzkümmelöl. Am besten aus ägyptischem Bio-Anbau. Gerade für die Entzugsproblematik bietet es viele Vorteile. Zum einenunterstützt es den häufig durch die Droge/das Medikament bzw. deren „Kollateralschäden“und Begleiterscheinungen ausgelaugten und oft mangelversorgten Körper. mitwichtigen Nährstoffen. Eine weitere tolle Wirkung, die auch schon längerbekannt ist, ist die Besserung und Milderung allergischer Prozesse durchEinnahme, äußerer Anwendung oder Inhalation. Viele Menschen Reagieren aufOpiatentzug mit Allergie artigen Symptomen. Wie bei einer Pollenallergie werdensie zT. über Wochen mit heftigen Nießattacken und tränenden Augen belastet.Offenbar bringen die langsam wieder erwachenden „Lebensgeister“ das Immunsystemin Wallung, welches sich erst wieder neu ausrichten muss. Der spektakulärsteEffekt des Schwarzkümmelöls ist allerdings noch nicht lange bekannt und er wirdgerade in der klinischen Anwendung so gut wie gar nicht genutzt. Offensichtlichhat das Öl Inhaltstoffe, die vereinfacht ausgedrückt, im Gehirn genau dortandocken, wo auch viele suchtauslösende  Opiatwirkstoffeankommen. Dadurch kann das Schwarzkümmelöl das Verlangen nach dem „Stoff“kurz-, mittel- und auch langfristig deutlich reduzieren. Die erreicht esübrigens NICHT mit eigenen „dröhnenden“ Wirkungen. Man hat einfach kein allzugroßes Verlangen nach dem Suchtmittel. Ein Verlangen, welches vielen Menschen selbstnach einem gelungenen Entzug, am Ende noch eine Bauchlandung einbringen kann. (DieVerhinderung dieses mehr „psychisch“ als „physisch“ zu bezeichnenden Verlangensnach der Wirkung der Droge, ist in der modernen Drogentherapie bis heute eingroßes Problem, welches noch bei Weitem nicht vollständig beherrscht wird! (Dahaben zB. einige thailändische buddhistische Mönche bei der Entgiftung und demAustreiben von Heroinabhängigkeit  zT.größere Erfolgsraten als unsere hochpreisige Luxusmedizin!!!)

Eine Bemerkungzwischendurch: Gerade Ingwer und Schwarzkümmelöl werden individuell sehrunterschiedlich vertragen. Die für den Einzelnen sinnvollste und verträglichsteDosierung kann sehr Unterschiedlich sein. Eine gründliche Recherche ingeeigneten Foren im Netzt bzw. das Konsultieren alternativmedizinischerFachleute kann durchaus hilfreich sein. Zwar sind beide Mittel NICHT wirklich gefährlichbzw. schädlich, aber sie können bei unsachgemäßer den eh schon mühsamenEntzugsprozess unnötig leidvoll gestalten.

Ein weiteres großesProblemfeld beim Tramalentzug (und vieler anderer Opiate) ist neurovegetative Komponente.Die Betroffenen leiden unter heftigen Schlafstörungen, Unruhezuständen unddamit verbundenem (oft kaum zu kontrollierendem) Bewegungsdrang. Zusätzlich werdenoft depressive Verstimmungen und Antriebslosigkeit erlebt. Für vieleEntziehenden sin dies die bei Weitem unangenehmsten Probleme bei der Verabschiedungder Droge.  Der Natur sei Dank gibt eshier durchaus Hilfe aus der (legalen) Kräuterkiste von Mutter Natur.

Kommentar von Mematibass ,

Wie heisst das tee der sehr gut und schnell wirkt. .danke

Antwort
von Mematibass, 33

Ich habe mit tramadol aufgehört..heute sind es 21 tage her..aber in diese 21 tage habe ich jede 5 tage tramal genommen..habe immernoch schwindel gefühle. .Kopfschmerzen. .schlechtelaune.mein schultern tut weh..ab und zu kommen innere schmerzen..was soll ich tuhen damit ich die Symptome nicht mehr habe

Kommentar von Gollum1967 ,

Teil 1

Versuche den Entzug (nur
bei ausreichender Fitness und brauchbarem Allgemeinzustand) mit Urlaub/
längerer freien Zeit einzuplanen. Helfen kann Dir so manch ein Stoff aus der
Natur. Ein Medi-Dreck (um zB. Depris und Schlaflosigkeit zu vertreiben)
mit einem anderen zu ersetzen ist nur die letzte Notlösung. Wenn du Tramal
längere Zeit in höherer Dosis genommen hast, ist Dein Organismus recht
"vermüllt". Durch die Verlangsamung vieler Stoffwechselprozesse,
hat sich einiges abgelagert. Im übertragenen Sinne sieht es psychisch oft
nicht anders aus. Die "Watteverpackung" und die tägliche
"LMAA-Dosis" hat auf dem Parcours des täglichen Lebens (je nach Dauer
des Abusus) sicher so mach eine Baustelle hinterlassen.   

Ein langsames
Ausschleichen bringt natürlich viele "Wohlfühl-Vorteile" und kann bei
einer nicht allzu langen Abhängigkeit bei so Manchen das Problem lösen.
Leider muss man dafür einen sehr festen Willen (wenn man es in eigener Regie
macht) haben. Dennoch wäre es die erste Wahl. Von Beginn an kann man schon
mit Hilfsmittel arbeiten. Fast alle Leute berichten schon beim ersten
Reduzieren des Stoffes von Kreislaufproblemen die vor allem zu kaltschweißigen
Attacken, kalten Gliedern (zB. peinlich kalte und feuchte Pfoten  beim
Händegeben!?!?) führen. Der "Innere Brennofen" scheint nur noch auf
kalter Flamme zu köcheln. Eine leicht verfügbare Wurzel bzw Knolle kann
hier wahre Wunder bewirken. Ingwer (Nur in bester Qualität nehmen) als
Teeaufguss ist ein wahrer Zaubertrank. Ingwer (pro Liter ein ca. 2
bis 4 cm langes Wurzelstück/ je nach Dicke und gewünschter Intensivität des
Geschmackes und der Wirkung)  zerschneiden und evtl. noch in einem
Mörser zerstoßen und mit kochendem Wasser für ca. 10 Minuten aufgießen. 10
Minuten auskochen geht auch und ergibt einen etwas stärkeren Sud, dem aber wohl
einige der leicht flüchtigen ätherischen Inhaltstoffe dadurch verloren
gehen. Den fertigen Tee dann mit Zitronensaft und Honig versetzen. (Zitronensaft
UND Honig sind für sich schon wertvolle Helfer wenn es um das Reinigen und
Kräftigen des Organismus geht !!) Dafür am besten warten bis der Aufguss nicht
mehr allzu heiß ist. Dadurch bleiben die wertvollen Bestandteile des
Zitronensaftes und des Honigs weitgehend erhalten!! Wenn man gerade unter
besonderer innerer Kälte leidet, trinkt  man den Tee am günstigsten
noch warm. Flott getrunkene ein bis zwei Tassen wärmen Jeden auf!
Ansonsten kann man den Tee über den ganzen Tag verteilt wie ein Erfrischungsgetränk
zu sich nehmen. Ingwer bietet dem Körper viele gesunde Inhaltsstoffe. Eine
weitere Wirkung die gerade dem Tramal-Geschädigten (auch beim Entzug andere
Opiate/Derivate)hilft, ist die vitalisierende Wirkung auf das Verdauungssystem.
Der durch Tramal lange Zeit in Tiefschlaf versetzte Darm (vor allem
Dickdarm) kommt dadurch schnell wieder in die Gänge. Zu Beginn kann sich
ein unangenehm häufiger durchfallartiger Stuhlgang einstellen. Durch das
Absetzen des „bremsenden“ Opiats kommt es auch ohne Ingwer oder andere
Abführmittel in der Regel zu Durchfall, der dann allerdings bei weitem nicht so
ergiebig und heilsam ist wie unter Ingwer. Durch die oft lange währende
Darmträgheit unter der Einnahme von Tramal, haben sich zT. üble Ablagerungen im
Darm gebildet die schnellstens abgehen sollten. Ist erst einmal die Tramal induzierte
Obstipation überwunden, kann man hier unter anderem zur Unterstützung „Flohsamenschalen“
 einsetzen. Diese „Darmreinigungsallzweckwaffe“
bindet Abfallstoffe und verdickt übermäßig flüssigen Stuhl. Dadurch wird der
häufige Durchfall wesentlich erträglicher UND seltener. Extrem wichtig ist im Zusammenhang
mit Flohsamenschalen (die besten gibt es aus indischem Anbau) die ausreichende
Flüssigkeitszufuhr. Die Schalen quellen extrem stark und können bei zu wenig
freier Flüssigkeit im Darm daher selbst zu einem Verstopfungsgrund werden. Wie
gründlich die Flohsamenschalen den „Dreck“ aufnehmen, bemerkt man bei der Po-Reinigung
sehr schnell. So gut wie keine schleimigen und klebrigen Stuhlgangreste bleiben
am After haften. Selbst der Geruch bleibt wesentlich erträglicher als sonst?!?!
                                    

Antwort
von user8787, 62

Ja, weil du hast nach 3 Tagen längst nicht entgiftet. 

Mache den Neustart nicht alleine, suche dir Hilfe. 

Viel Glück.

Antwort
von Liesche, 56

Wenn Du den Entzug unterbrichst, kannst Du neu beginnen!

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community