Frage von manuela2106, 88

nach 17 jahren will verwaltung mietrückstand haben,ich habe aber keine schulden,wohne sweid 1999 nicht mehr dort was kann ich tun?

verwaltung fordert mietrückstände habe keine ,wohne seid 1999 nicht mehr dort

Expertenantwort
von anitari, Community-Experte für Mietrecht, 24

Wir haben jetzt 2016.

Nach 17 Jahren kann sich die HV die Forderung sonst wo hinschmieren.

Es sei denn es existiert eine wirksamer Titel!

Heißt die Forderung wurde binnen 3 Jahren geltend gemacht und inzwischen liegt ein Vollstreckungsbescheid vor.

Den kann der Gläubiger alle paar Jahre (ich glaube 5) erneuern.

Antwort
von imager761,

verwaltung fordert mietrückstände habe keine ,wohne seid 1999 nicht mehr dort

Meint genau was?

Wenn du dort ausgezogen bist, ohne deinen (gemeinsamen) Mietvertrag (gemeinsam) ordentlich wirksam gekündigt zu haben oder durch allseitige Zustimmung aus dem Mietverhältnis entlassen worden zu sein oder dir Rechtsnachfolge (Erbe) durch Tod des alleinigen Mieters anfiel, du aber deinen Nichteintritt in das Mietverhältnis dem Vermieter zugangssicher nie erklärt hättest, haftets du selbstverständlich gesamtschuldnerisch für Forderungen des Vermieters aus Vertrag.

Die Forderungen dürften da dem Grunde und der Höhe nach benannt worden sein, oder?

Sie wären allerdings auf einen Zeitraum der letzen drei Jahre beschränkt es sei denn, sie wären geltend gemacht worden.

Und gegenstandslos, wenn man die Zahlung durch Kontoauszüge oder Quittungen beweisen könnte - die beschafft dir deine Bank - ggf. kostenmpflichtig - auch für den fraglichen Zeitraum nach.

G imager761

Expertenantwort
von Gerhart, Community-Experte für Mietrecht, 1

Der Forderung ist mit der Einrede der Verjährung zu entgegnen. Falls die HV dieser Einrede nicht folgen will, möge sie doch eine Klage auf Zahlung der Mietschuld beim AG einreichen. Dann kann immer noch mit Anwalts Hilfe reagiert werden.

Alle Schreiben als Einwurfeinschreiben in dieser Sache versenden.

Expertenantwort
von johnnymcmuff, Community-Experte für Mietrecht, 2

Du magst zwar Miete bezahlt haben, aber vielleicht ist es die letzte Nebenkostenabrechnung oder der Vermieter hat bezüglich Auszug noch berechtigte Forderungen gestellt.

Wenn er dann einen Titel auf die Forderunge hat, kann er mindestens 30 Jahre lang versuchen die Forderungen einzufordern.

verwaltung fordert mietrückstände

Was haben die genau geschrieben?

Antwort
von konzato1, 34

http://www.refrago.de/Miete_nicht_gezahlt_Wann_verjaehren_Mietschulden.frage543....

Mietschulden verjähren nach drei Jahren.

(Ich gehe davon aus, dass du noch nie gemahnt wurdest bzw. der Vermieter versucht hat, diese Schulden gerichtlich geltend zu machen)

Entweder ist das Schreiben ein versuchter Betrug oder will ein Rechtsanwalt (Insolvenzverwalter z.B.) auf unredliche Art und Weise irgendwelche Summen einholen. Rechtsanwälte nehmen es mit dem Recht nicht immer so genau.

Antwort
von FlyingDog, 36

Hallo,

Mietschulden können verjähren. Der Vermieter hat drei Jahre lang Zeit, die Mietschulden von seinem Mieter einzufordern. Führt der Vermieter erfolgreich ein Mahnverfahren durch, verjähren die Mietschulden erst nach 30 Jahren.

Quelle: http://www.hausverwalter-vermittlung.de/blog/verjaehrung-von-mietschulden/

Antwort
von AnglerAut, 36

Du teilst der Verwaltung freundlich mit, das etwaige Ansprüche bereits verjährt sind ...

Das werden sie zwar wissen, aber auf Verjährung musst du dich berufen, sie greift nicht, wenn du dies nicht tust.

Antwort
von heidemarie510, 46

Wenn Du keinerlei Mietschulden mehr hast, wirst Du das doch nachweisen können, oder? Dann brauchst Du das nicht zu beachten und besser noch, Du übergibst das einem Fachanwalt! Viel Erfolg!

Kommentar von Biberchen ,

wie willst du das nach 17 Jahren noch nachweisen? Hebst du deine Kontoauszüge so lange auf?

Kommentar von heidemarie510 ,

Nein, so lange nicht! Aber ich verstehe nicht, WARUM diese Hausverwaltung nach 17 Jahren noch mit solchen Forderungen kommt. Wenn die Miete nicht ordnungsgemäß gezahlt wird, melden die sich in der Regel SOFORT. Also, gehe zu einem Fachanwalt oder wende Dich an den Mieterschutzbund! Was sollen wir Dir hier sonst raten? ;-)

Kommentar von Herb3472 ,

Hast Du auch an die Möglichkeit gedacht, dass ein Fehler im System bzw. in der Datenbank die Ursache sein könnte?

Kommentar von heidemarie510 ,

Meinst Du mich? Dann jahaaaa, ich habe auch daran gedacht! Sie soll sich an diesen "Verein" wenden oder aber, wenn das nichts bringt, Anwalt oder Mieterschutzverein. Aber einfach so den Kopf in den Sand stecken, das würde ich nicht tun. das muss geklärt werden.

Kommentar von manuela2106 ,

ja das verstehen wir auch nicht,haben überhaupt keine Schulden hinter lassen. vielen dank für deine Antwort

Kommentar von heidemarie510 ,

Dann rufe da schnellstens an und kläre das! :-)

Antwort
von Herb3472, 33

Wo gearbeitet wird, können auch einmal Fehler passieren. Auch bei einer Hausverwaltung. Der kürzeste Weg ist oft der einfachste: ruf an (Aktenzahl bereit legen!) und frag nach, woraus Dein angeblicher Mietrückstand resultiert. Ich vermute, dass sich das Missverständnis telefonisch klären lässt.

Antwort
von Biberchen, 37

dann schreibst du einen freundlichen Widerspruch!

Kommentar von watchdog ,

Ist überflüssig.

Antwort
von Mojoi, 20

Verjährt. Punkt. Aus.

Kommentar von Mojoi ,

Oh, autsch! Ich muss das zurücknehmen! 1999 war vor der Schuldrechtsreform. Da betrug die Regelverjährung 30 Jahre, und ich finde gerade keine Ausnahmeregelung für Mietforderungen (z.B. §196 BGB alte Fassung).

Kommentar von Mojoi ,

Entwarnung. §197 BGB alte Fassung. Mietrückstände verjähren nach vier Jahren.

Kommentar von anitari ,

Nicht wenn die Forderung binnen 3 Jahren geltend gemacht wurde und ein vollstreckbarer Titel vorliegt.

Kommentar von Mojoi ,

Das ist natürlich ein marginales Detail, auf das die Fragestellerin hinweisen sollte.

Kommentar von imager761 ,

So sie denn davon wüsste, weil der unzustellbare Titel durch Niederlegung vollstreckbar wurde.

Antwort
von silberwind58, 39

Wende Dich an den Mieterschutz oder einen Anwalt!

Kommentar von konzato1 ,

Warum einen Anwalt bezahlen oder in den Mieterbund / Schutz eintreten, wenn die Sachlage an sich klar ist?

Kommentar von anitari ,

Wenn ein vollstreckbarer Titel vorliegt kann die HV 30 Jahre lang den Mietrückstand fordern.

Also so klar ist die Sachlage nicht.

Kommentar von konzato1 ,

Richtig - wenn.

Das habe ich in meiner Antwort auch so geschrieben.

Und falls ein Titel vorliegen sollte, dann hätte uns die Fragestellerin belogen und könnte sich den Weg zum Anwalt trotzdem sparen. Weil sie ja bei einem Titel bezahlen muss.

Kommentar von imager761 ,

Dun ahnst nicht, wie viele Titel durch Niederlegung wirksam und vollstreckbar sind, von denen der M nichts ahnt, weil er meint, seine neue Adresse nicht mitteilen zu müssen.

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