Frage von amk0506, 12

Mutter/Sohn Probleme, eigenes Defizit schuld?

Die Beschreibung zu der Frage wird etwas länger, da sie recht komplex ist, deshalb bitte ich euch alles zu lesen. Ich weiß nicht mehr weiter und so kann das nicht weitergehen.

Folgende Situation: Ich bin 17 Jahre alt und habe seit ich denken kann immer ein sehr schlechtes Verhältnis zu meiner Mutter. Meine Eltern leben immer noch zusammen und sind auch glücklich, wir haben ein eigenes Haus mit großem Grundstück, sind aber nicht besonders Wohlhabend, einfach eine komplett normale Familie. Ich bin der Älteste von 2 Kindern. Fangen wir mal bei der Geburt an: Bei meiner Geburt verlief alles normal, bis auf eine kleine Sache; meine Mutter hatte die Wochen nach meiner Geburt Schwangerschaftsdepressionen und wollte in den ersten Wochen nichts mit mir zu tun haben, obwohl ich wirklich ein absolutes Wunschkind war. Vllt (das ist nur meine Vermutung) bin ich deswegen schon ein sehr komischer Zeitgenosse. Als ich klein war wussten meine Eltern schon, dass etwas mit mir nicht stimmen kann. Beim ersten Schnee gehen die meisten Kinder sofort rein und toben sich aus, ich hab tagelang nur geweint, weil der Schnee etwas neues für mich war. Ich hab mich lieber tragen lassen und geweint... Während alle anderen Kinder sich im Kindergarten (Vorschule) auf die Grundschule freuen, hab ich auf dem Weg zur ersten Schulbesichtigung geweint, weil auch das etwas absolut neues für mich war. Auch heute tu ich mir sehr schwer damit mich auf neue Situationen einzustellen usw. Ich hab ein großes Problem neue Leute kennen zu lernen und Kontakte zu halten. Ich verbringe schon seit ich klein bin lieber Zeit allein als mit anderen, bei Gruppenarbeiten oder generell in der Schule beschreiben mich andere eher als "ruhig" oder "zurückhaltend". Ich kann Gefühle nur sehr schwer zeigen, viele sagen sie hätten mich noch nie lachen gesehen, obwohl ich mit ihnen schon Jahrelang in die selbe Klasse gehe. Meinen Eltern war klar, dass mit mir etwas nicht ganz stimmt und haben mich zu einem Therapeuten geschickt, der herausfinden sollte was mit mir ist. Es kam heraus, dass ich ein "soziales Defizit" habe, welches genau konnte er nicht sagen. Außerdem hatte er die Vermutung, dass ich hochbegabt sein könnte, das hat er dann offiziell testen lassen und es hat sich bestätigt. Außerdem rede ich nie über das was in mir vorgeht, ich fresse es solange in mich bis ich es verarbeitet habe. Man könnte sogar sagen, dass ich nicht fähig bin in einer sozialen Gemeinschaft zu leben. Wenn ich die Straße lang gehe und eine fremde Person sieht mich an, dann tränen meine Augen, weil ich dem Druck nicht standhalten kann, warum auch immer.

Meine Mutter ist vom Verhalten ähnlich wie ich, aber nicht das mit den sozialen Schwächen, sondern die Art und Weise zu reden und denken hat sie wie ich. Wir reden nur aneinander vorbei, jeder versteht das was der andere sagt falsch.

Hier geht es weiter, bitte alles lesen: http://gutefrageneterweiterung.weebly.com/muttersohn.html

Antwort
von Ningh, 3

Du sollst nicht Schuld suchen, denn "Schuld" ist immer "Schuld"!!!!

Denke nicht zuviel nach sondern lebe dein Leben.

Mehr als dich bemühen kannst du nicht.

Man muß im Leben bestimmte Dinge einfach stehen lassen.

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