Frage von banelka,

Mutterschutz - beantragen?

Hallo,

meine Frau und ich erwarten für mitte April unser erstes Baby. Seit Januar ist meine Frau nicht mehr arbeiten, da Sie Probleme in der Schwangerschaft hatte. Der Frauenarzt hat Sie aber nicht krank geschrieben, daher bekommt Sie auch weiter Geld vom Arbeitgeber. Sie möchte nach der Geburt erst einmal 1 Jahr zuhause bleiben und danach mal weiter sehen.

Wo muss Sie dafür einen Antrag stellen?

Bis wann wird Sie vom Arbeitgeber weiter bezahlt?

Danke!!!

Antwort von obiwana,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Na da hat sie aber einen äußerst toleranten Arbeitgeber. Ohne Krankschreibung weiter Gehalt beziehen? Da bewerb ich mich. Die Zeit 6 Wochen vor der Geburt und 8 Wochen nach der Geburt erhält deine Frau noch Lohn ohne zu arbeiten. Sie muss für die Zeit danach zunächst bei ihrem Arbeitgeber Elternzeit beantragen. Bei der Eltergeldkasse des örtlichen Jugendamtes muss dann das Elterngeld beantragt werden welches bei 67 % des letzten Gehaltes liegt. Dieses bekommt sie für max. 12 Monate. Falls du auch noch 2 Monate Elternzeit beantragst gibt es noch einmal weitere 2 Monate Elterngeld orientiert an deinem Gehalt. Nicht zu vergessen wäre die Beantragung von Kindergeld bei der örtlich zuständigen Familienkasse.

Kommentar von ErsterSchnee,

So'n Chef suche ich auch noch.

Antwort von abiggi,

hallo, schaut bitte bei google unter Mutterschutzgesetz,da steht alles drin was ihr wissen müsst viel gesundheit für deine frau und das baby

Antwort von Mutzel09,

Hallo! Also bei mir war es so, daß ich noch vor dem Anfang der Mutterschutzfrist meinen Antrag auf Erziehungsurlaub beim Arbeitgeber abgeben mußte, mit der genauen Angabe wie lange ich zu Hause bleibe. Mein Arbeitgeber zahlte bis zur Beendigung des Mutterschutzes. Die Unterlagen zur Beantragung des Erziehungsgeldes bekam ich direkt nach der Geburt unserer Tochter in Krankenhaus. Ich wünsch Euch alles Gute und viel Spaß!

Antwort von LaMariposa,

wenn deine Frau wegen Schwangerschaftsbeschwerden nicht arbeiten kann und der behandelnde Frauenarzt ein sog. "Arbeits- bzw. Beschäftigungsverbot" ausspricht muss sie krank geschrieben werden oder zumindest ein Attest dafür bekommen.

Ansonsten greift wie bei jeder nicht selbstständig arbeitenden Frau 6 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin der Mutterschutz ein, der bis 8 Wochen nach der Geburt andauert. Hierfür bekommt deine Frau vom Frauenarzt früherstens 7 Wochen vor dem Geburtstermin einen kleinen gelben Zettel den sie bei der Krankenkasse einreichen muss, dann bekommt sie Mutterschaftsgeld.

Nach der Geburt könnt ihr Elterngeld beantragen (bei der Elterngeldstelle) für 12 Monate bzw. 14 Monate!

Lg LaMariposa

Antwort von Nagini,

Warum bekommt deine Frau von ihrem Arzt denn kein Beschäftigungsverbot ausgestellt , wenn sie doch Probleme hat ? Ich hatte in der SS auch gesundheitliche Schwierigkeiten und bekam vom Frauenarzt ohne weiteres ein solches Verbot ausgestellt.

Der AG zahlte dann mein normales Gehalt bis zum errrechneten Entbindungstermin weiter und den Antrag auf Mutterschaftsurlaub habe ich auch vom AG bekommen. Da soll sie dann halt eintragen , für wie lange sie den Mutterschaftsurlaub beanspruchen will , damit der AG planen kann.

Wegen der "krankschreibung" würde ich nochmal mit dem Arzt sprechen und ggf. mal den Arzt auch wechseln , wenn der sich so anstellt. Nicht das deine Frau dann Probleme bekommt.

Antwort von banelka,

Meine Frau möchte möchte 1 Jahr lang weiter Geld bekommen (67% vom Netto-Lohn).....wie läuft das denn??

Muß das nicht separat beantragt werden?

Antwort von Baggy,

Mutterschutz ist gesetzlich vorgeschrieben und greift 6 Wochen vor der Entbindung und 8 Wochen danach. Beim Arbeitgeber kann man schriftlich Erziehungsurlaub einreichen, wenn man nicht verbeamtet ist, bis zu 3 Jahren.

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