Frage von Takecaree, 22

Mutter will mich nicht unterstützen zum Psychologen zu gehen?

Hallo erstmal :)

Und zwar habe ich psychische Probleme
War deswegen gerade eben beim Arzt,weil ich nicht in der Lage war zur Schule zu gehen.
Ich möchte darauf auch nicht tiefer eingehen  möchte lediglich nur sagen was ich empfinde:

-Verfolgungsangst (führen zu leichten Halluzinationen)
-früher (2 Jahren) zur Selbstverletzung
-depressives Verhalten ( ein Schalter wird umgelegt und ich bin dann für den haben Tag fertig) dazu gehört auch , wenn ich diese Phase immer wieder denke nicht mehr leben zu wollen etc.
-hätte dennoch deswegen keinen Grund mich selber umzubringen außer das ich Angst vor dem Tod habe und mich damit befreien wollte
-ich denke immer Leute wollen immer was böses etc. das höre ich oft das ich immer denke das jemand mich extra so behandelt um mich zu verletzen usw.
-Weinkrämpfe
-hab das Gefühl ich träume und werde gesteuert und lebe wie in einem Traum empfinde meine Mutter nicht mal als mutter ,sondern als Person die meine Mutter im "Film" darstellen soll
-Einschlafstörungen und Angstzuständen seitdem ich 10 bin so ca.
-habe immer noch Angst einzuschlafen,weil die Dunkelheit mich angreift
-Drang danach Leute umzubringen wie als wenn man einen Raucher die Zigarette entziehen  

So ich war ja beim Arzt habe es ihr geschildert und sie meinte ich bräuchte dringend Hilfe.
Und ich hab dann , wie versprochen , meine Mama angerufen und sie schiebt es immer auf Schuldruck etc. und zieht alles in lächerliche ,obwohl sie meint das macht sie nicht , aber sie nimmt es nicht ernst!
Sie zieht alles runter als wäre es nichts und fängt an mit Beispiel das sie früher auch darunter gelitten hat , dass man Angst hat verfolgt zu werden und das alles .
Es ist aber nicht so !
Ich kann es doch wohl selber einschätzen und ich kann es unterscheiden wie z.B. das Ängste im Dunkeln normal wären.
Ich weiß nicht was ich hier tue ...es fühlt sich nichts echt an , als wäre es wirklich mein Leben.Als wäre ich gesteuert , aber keiner versteht mich, denkt es wäre normal und werde auch noch angeschrien.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Schwimmakademie, 22

Wenn ich dich richtig verstanden habe sagt dein Hausarzt "Du brauchst Hilfe" ?

Hast du eine Überweisung für ein ambulantes Gespräch bekommen (ist nicht zwingend notwendig, aber ein Indiz dafür dass der Hausarzt es auch so sieht).

Was genau möchtest du von Deiner Mutter? Gesetz dem Fall du hast wirklic heine depressive Verstimmung. Wie soll sie dich da verstehen? Das kann man als Nicht betroffener eigentlich nicht.

Du hast mit dieser Wahrnehmung dann Recht, aber die eigentliche Frage sollte lauten: "Was möchtest du von ihr"?

Es ist für viele Menschen auch befremdlich zum "Seelendoktor" zu gehen, da dies in der Gesellschaft noch häufig mit "einen Knall haben" assoziirt wird. In den Staaten ist das zum Beispiel völlig anders und da haben sehr viele Menschen einen Psychologen (so selbstverständlich wie einen Hausarzt zu haben).

Aber zurück zum Problem: Versuch dir klar zu werden, was  (welche Hilfe / Unterstützung) du von deiner Mutter erwartest und besprich das in Ruhe mit ihr.

Sollte alles nicht helfen: Um bei dem OPsychologen vorstellig zu werden musst du nicht zwangsläufig ein Einverständnis deiner Eltern haben, es ist aber immer besser sie im Boot zu haben.

Dir viel Erfolg

Kommentar von Takecaree ,

Vielen Dank für deine hilfreiche Antwort :)

Ich erwarte lediglich nur das sie versucht mich zu verstehen und nicht ihre Meinung mit einzumischen und mir dafür die Schuld geben wie ich bin ( das ich mir alles einrede und hineinsteigere)
Das erwarte ich nur ..ernst genommen zu werden.
Und nein habe mit ihr versucht in Ruhe zu reden aber sie ist sehr laut und schreit mich an wieso ich z.B. heule .
Sie fragt auch nicht normal sondern in so ein Befehlston ...ich wollte mit ihr eigt garnicht drüber reden,weil ich weiß was passiert.
Aber wurde gezwungen...

Kommentar von Schwimmakademie ,

ich denke, du kannst erwarten, ernst genommen zu werdfen, aber das fällt vielen eltern in so einer Situation schwer. "Mein Kind ist nicht verrückt" geht es da durch viele Köpfe.

Was du nicht erwarten solltest, ist dass dich jemand versteht. Dies ist nichtbetroffenen schier unmöglich. Auch Fachleute haben nur eine Ahnung davon, wie es für den Betroffenen ist, aber es wissen tun nur Betroffene selbst.

Wenn mit ihr ein Gerspräch nicht möglich ist, würde ich sagen, such einen Psychologen auf,wenn du das unbedingt möchtest und sieh wie sich die Sache entwickelt. Manchmal ist eine neutrale Person gut um Dinge objektiv betrachten zu können und fachlich zu bewerten.

Dir viel Kraft

Kommentar von Takecaree ,

Ja danke nochmal :)
Und noch mal zur deiner Frage...ich habe erstmal ein Attest bekommen ...und eine Nummer für eine Zwischenstation , da beraten Sie mich usw.
Und die Ärztin meinte das ich dringend professionelle Hilfe brauche.
Und wieder zu meiner Mutter ich verlang quasi nicht das sie mich versteht nur sollte sie es versuchen und nicht sofort wütend werden.
Und es ist quasi wie ein Verhör musst du dir vorstellen,aber naja ist jetzt nun mal so..

Antwort
von forrestkid, 15

Deine Mutter nimmt Dich nicht richtig ernst. Zu erzählen, wie es IHR damals ging, ist auch nicht gerade nützlich.

Du bist ja nicht sie. Und Du musst ja Angst und Depressionen nicht aushalten, weil sie das möglicherweise damals gemacht hat.

Selbst wenn sie denkt: ach, die kriegt sich schon wieder ein, Teenager-Theater.. ist es DEIN Wunsch psychologische Hilfe an Deine Seite zu bekommen.

Denn Deine Mutter ist offenbar keine Hilfe. Sie ist mit sich beschäftigt. Du kannst Dich beim Jugendamt beraten lassen, wo Du eine Familientherapie bekommen kannst.


Antwort
von Cila12, 19

Wenn deine mam dich nicht unterstützt red mit jemand anderem erwachsenen der dir nahe steht

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community