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Mutter Natur hat bei unserer Schöpfung doch sicherlich nicht die Zahnbürste eingeplant?

gefragt von moccajoghurtmoccajoghurt am 24.06.2009 um 0:41 Uhr

Wieso gibt es soviele Menschen mit schlechten Zähnen? Verfault, braun und nicht mehr zu gebrauchen! Hat da die Natur einen Fehler gemacht, oder liegt es an der Nahrung, die wir modernen Menschen zu uns nehmen? Müsste man bei einer Ernährung, die völlig auf industrielle Lebensmittel verzichtet, nicht gut ohne Zahnbürste leben können?


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karla22
beantwortet von karla22 am 24. Juni 2009 11:17
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Hilfreichste Antwort

Karies ist eindeutig ein Produkt der unnatürlichen Ernährung von heute. Naturbelassene Nahrungsmittel (und damit meine ich nicht die überzüchteten Obstsorten, die nur nach Zuckerwasser schmecken) bringen ALLES mit, was zu deren Abbau im Körper notwendig ist, einschließlich die "Zahnbürste". Die "Zahnbürste" sind in diesem Fall die Faserstoffe, die sämtlichen Schmutz und auch Gifte von der Mundhöhle bis zum Darmausgang an sich binden, nachdem sie die Vitalstoffe, die ursprünglich an ihnen haften, abgegeben haben.

Nicht nur die örtliche Wirkung der an den Zähnen haftenden Kohlehydraten (Zucker) ist schuld an der Zahnfäule, sondern auch der Mangel, den wir erleiden, wenn wir uns mit Industrienahrung vollstopfen. Bevor der Körper wichtige Organe wie Nieren und Herz angreift, um sich das zu holen, was er zum Funktionieren braucht, klaut er erst mal in der Peripherie, also bei den Haaren, Nägeln, Zähnen, der Haut ... Somit sind die Zähne schon von vornherein abwehrgeschwächt und nur deshalb können die Kariesbakterien ihr Unheil anrichten. Auch Medikamente und Drogen schwächen den Körper an jeder Stelle, also auch an den Zähnen. Natürlich führen auch Zahnfehlstellungen heutzutage zu vermehrten Kariesbefall. Diese haben wir der schlechten Ernährung unserer Vorfahren zu verdanken, denn Zucker führt zu einem veränderten Knochenaufbau schon bei Babys im Mutterleib. Dadurch kommt es u.a. zu Kieferverformungen und somit z.B. zum kariesfördernden Engstand der Zähne.

Dass die Naturvölker genauso schlechte Zähne haben/hatten wie wir heute, habe ich ja noch nie gehört. Da hätte ich auch gerne mal ein paar Quellenangaben. In dem Buch "Zucker, Zucker" von Dr. M.O. Bruker wird genau das Gegenteil aufgezeigt.

Kommentar von 73d8c0f79cf5ca93f287806655998330smallmoccajoghurt am 24. Juni 2009 11:46

Danke für deine Antwort.


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Lavendel53
beantwortet von Lavendel53 am 24. Juni 2009 00:42
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Mutter Natur hat nicht damit gerechnet, dass wir so viele Süßigkeit zu uns nehmen.

Kommentar von Reanne am 24. Juni 2009 00:43

und das wir alle viel älter werden als früher.

Kommentar von 4b5d95a75ff60c095b723ba24cb4e871smallGerd2 am 24. Juni 2009 00:47

früher wurden die Zähne älter als die Menschen. Die alten Zähne wurden schlecht, man begann sie auszureissen, die neuen kamen gerade recht, um mit ihnen ins Gras zu beissen.

Kommentar von Simple_avatar9smallBowlinghexe am 24. Juni 2009 01:25

ja das sagte schon heinz erhard


digiritter
beantwortet von digiritter am 24. Juni 2009 00:42
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Ich weiss sogar das Elefanten eigentlich viel länger leben könnten, aber meistens (natürlich) daran sterben das ihre Zähne kaputt gehen und dann verhungern.

Es ist einfach so: Die Natur (Evolution) ist nicht perfekt! Das ist eben so.


Wandpilzchen
beantwortet von Wandpilzchen am 24. Juni 2009 00:42
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Wir sollten nicht so alt werden, wie wir es heute werden... 25 oder 30 Jahre war eigentlich das Maximum.

Kommentar von E1500352399e003e0c60111f77397557smallLililein987 am 24. Juni 2009 00:44

Wir sind Rebellen :D

Kommentar von 9911b452b18e73f26427765112b5e102smallWandpilzchen am 24. Juni 2009 00:45

ne Kuh umkippen geh

Kommentar von E1500352399e003e0c60111f77397557smallLililein987 am 24. Juni 2009 00:53

Ich nehm mir den Bullen vor :D

Kommentar von E92be612355df616e995ca0eaf12e350smallAglajana am 24. Juni 2009 08:26

Was ist dann mit Heesters? Der ist ja schon fast 100 Jahre über dem Verfallsdatum...


gargamel2003
beantwortet von gargamel2003 am 24. Juni 2009 00:42
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wegen Süßigkeiten und Brot und Nudeln, die waren auch nicht eingeplant


Kommentar von E1500352399e003e0c60111f77397557smallLililein987 am 24. Juni 2009 00:43

Na Brot war bestimmt eingeplant =)

Kommentar von 7d9ff7b0d33e227f435308ed73c053a4smallcollo am 24. Juni 2009 00:47

nein, auch Brot war nicht eingeplant. Hast Du schon mal ein Tier gesehen, dass sein Brot selbst backt ?'

Bis vor 10.000 Jahren hat sich der Mensch hier in Europa fast ausschließlich mit Fleisch ernährt

Kommentar von E1500352399e003e0c60111f77397557smallLililein987 am 24. Juni 2009 00:53

Hast du schon mal gesehen, wie ein Löwe Fleisch anbrät? :D Ausserdem war das mehr ein Scherz als ernst gemeint ;-)

Kommentar von 7d9ff7b0d33e227f435308ed73c053a4smallcollo am 24. Juni 2009 01:08

ich habe das ja auch nicht böse gemeint, allerdings esse ich gerne rohes Fleisch

Kommentar von 686aa3ea69f725185a425e117836b46esmallMeepo am 24. Juni 2009 00:45

genau..man sehe das an den Tieren..zb Löwen Wölfe..die haben immer sehr gute Zähne.


Baiana
beantwortet von Baiana am 24. Juni 2009 00:42
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Die Natur hat auch kein Antibiotikum eingeplant.

Die Natur hat eingeplant, dass mit 30 der Sensemann kommt und der nächste eine Chance hat. :-)


BrezelPower
beantwortet von BrezelPower am 24. Juni 2009 00:43
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Die Natur hat auch Zucker nicht eingeplant, jedenfalls nicht in diesen Mengen... ebenso wie Säure... ich denke mal, wenn wir unseren Genpool ein paar Jahrhunderte zurückdreht und die Ernährung normalisiert, dann überleben das auch unsere Zähne ohne Zahnbürste. Außerdem lebten die Menschen ganz früher auch nicht so lang wie heutzutage...


apriket
beantwortet von apriket am 24. Juni 2009 00:49
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Also an den industriell hergestellten Lebensmitteln liegt es nicht, denn auch schon die Steinzeitmenschen hatten zum Teil schlechte Zähne, wie archäologische Funde beweisen. Scheint aber mit der Ernährung zu tun zu haben, wobei offenbar vor allem pflanzliche Nahrung den Zähnen schadet, weil sie viel Zucker und Säure enthält.

Kommentar von 73d8c0f79cf5ca93f287806655998330smallmoccajoghurt am 24. Juni 2009 00:54

Schöne Antwort. Wenn du jetzt noch auf die Quelle verweisen könntest, die von den archäologischen Funden berichtet, wäre sie perfekt.

Kommentar von C5666c8e3ce53e2f62c151316d613f0bsmallapriket am 24. Juni 2009 01:04

Jetz mach mal halblang, ich bin kein Archäologe. So viel ich weiß, hat man z.B. am Bodensee - da gibt es auch ein steinzeitliches Museumsdorf - prähistorische Schädel gefunden, bei denen die Zähne meist in einem schlechten Zustand waren, was man auf übermäßigen Abrieb infolge pflanzlicher Ernährung zurückführt.

Kommentar von 73d8c0f79cf5ca93f287806655998330smallmoccajoghurt am 24. Juni 2009 11:43

Hab Dank.


anonym
beantwortet von Kenji89 am 24. Juni 2009 00:55
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Mutter Natur ist natürlich nicht schuld!! Schuld daran ist die Lebensmittelindustrie ! Zu viel Zucker (Säure)! Die unseren Zahnschutz angreift und .......was red ich eigentlich apriket war schneller!


heureka47
beantwortet von heureka47 am 24. Juni 2009 00:58
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Schau mal, was alles unter "Zivilisations-Krankheiten" aufgelistet wird!

.

Es liegt einerseits an der Nahrung und andererseits daran, daß im Menschen der zivilisierten Gesellschaft der Fluß der universellen Liebe / Lebensenergie reduziert ist.

.

Mehr Info gibts in meinen GF-Tipps (zu erreichen über mein Profil) - z.B.: "kollektive Zivilisations-Neurose" und "Lebens-Energie".

Kommentar von C5666c8e3ce53e2f62c151316d613f0bsmallapriket am 24. Juni 2009 01:08

Die sogenannten Zivilisationskrankheiten sind kleine Zipperlein verglichen mit den Krankheiten, die die Menschen massenweise dort hinwegraffen, wo es keine Zivilisation gibt. Sieh Afrika.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 24. Juni 2009 01:27

Afrika / "da wo keine Zivilisation ist" (wo die Zivilisation aber schon ihr "Gift" verspritzt hat die letzten 500 Jahre): Was DA geschieht, ist wiederum "Zipperlein" im Vergleich zu dem, was auf UNS ALLE, die globale Zivilisation, zukommt mit den Begleitumständen und Auswirkungen der "kollektiven Zivilisations-Neurose".


heureka47
beantwortet von heureka47 am 24. Juni 2009 01:01
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"An apple a day keeps the dentist?/doctor away"...


playswithwolves
beantwortet von playswithwolves am 24. Juni 2009 02:51
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Das hat weniger mit den heutigen Essgewohnheiten zu tun, auch wenn viele das gern so darstellen, denn was die heutige Nahrung (Fast Food, Zucker etc.) an negativem einfließen lässt, machen wir mit Zahnpflege und Arztbesuchen wieder wet. Schaut man sich die Gebisse von Menschen an, die in der Eisen- und Bronzezeit gelebt haben (paläonthologische Funde), wird man erkennen, dass die Zähne damals bereits im Alter von 22 Jahren schon zur Hälfte ausgefallen oder ausgebrochen waren oder stark angegriffen. Hinzu kommt, wie hier schon erwähnt, dass die Lebenserwartung des Menschen innerhalb der letzten Jahrtausende stark gestiegen ist, was die Zähne nicht überdauern. Mit dem wachsenden Konsum von Kohlenhydrathaltigen Pflanzen stieg die Erkrankungrate an Karies stark an. Karies befiel bereits schon vor über einer Millionen Jahre den Australopithecus. Ich denke selbst bei gesündester Nahrung würden ohne Zähneputzen unsere Zähne keine 40 Jahre voll durchhalten.


Bowlinghexe
beantwortet von Bowlinghexe am 24. Juni 2009 00:47
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zähne können auch sehr schlecht aussehen wenn man regelmäßig putzt und wenig süßes ist bei mir lag es an starke medikamente aber auch drogen wie koks sag man nach das sie die zähne sehr angreifen ist nicht immer das essen und schlechte pflege schuld aber meistens schon

Kommentar von E1500352399e003e0c60111f77397557smallLililein987 am 24. Juni 2009 00:54

Die Natur hat aber auch keine Medikamente eingeplannt oder das man kokst

Kommentar von Simple_avatar9smallBowlinghexe am 24. Juni 2009 01:12

stimmt wollte nur sagen das nicht ur die nahrug schuld ist aber auch alle duko-filme die ich gesehen habe steinzeit usw.da hatten die menschen auch alle keine schönen weissen zähne da helfen wir doch auch alle nach und das ist gut so


anonym
beantwortet von mottenmaus am 24. Juni 2009 20:40
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Es war nicht von der Natur geplant, das die Medizin so weit fortschreitet, das die Menschen im Durchschnitt 80 Jahre alt werden! In der Steinzeit war die Ernährung eine andere und die Lebenserwartung natürlich auch. Da wurden die Menschen im Durchschnitt 30 Jahre alt!


anonym
beantwortet von Bincilein am 25. Juni 2009 11:12
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naja bei dem Sch.... Futter was die Menschheit alles erfunden hat, wundert es mich nicht, dass wußte doch Mutter Natur nicht gg



Chriss23
beantwortet von Chriss23 am 25. Juni 2009 11:30
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Es stimmt zwar, dass die Menschen in Europa meist nicht älter als 30/40 geworden sind, jedoch lag die Sterberate im Orient bei 60/70 Jahren. Ähnlich also wie heute. Die Menschen in Europa sind nur eher gestorben, weil sie gedacht haben das Waschen krank macht (welch Ironie). Die im Orient dagegen haben sich oft gewaschen und sind deswegen gesünder gewesen. Wenn man keine Zahnbürste hatte, dann sind die Zähne einfach mit Gras oder Holzstücken sauber gemacht worden. Der Mensch findet immer einen Weg, die Fehlerhaftigkeit zu korigieren.


Hexe2354
beantwortet von Hexe2354 am 25. Juni 2009 11:41
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Das liegt einerseits an unserer Ernährung und daran, das viele Menschen einen Horror vorm Zahnarzt haben. Wenn man sich mal bei den Naturvölkern umsieht wird man dort kaum Menschen mit schlechten Zähnen sehen.


anonym
beantwortet von xxxDiegoxxx am 6. Juli 2009 17:58
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Als die Menschheit noch jung war, gab es auch noch nicht so viele Süßigkeiten.


Maja2003
beantwortet von Maja2003 am 18. Oktober 2009 13:56
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Um die These der Ernährung zu untermauern. Ich kann keinerlei Süßes essen, da ich einen genetischen Defekt habe. Kein Haushaltszucker, keine Süßigkeiten, kein Obst, kein Eis, etc. Ich habe nicht mal eine Blombe, ergo ist es hauptsächlich der Zucker! Der wie man weiß in Verbindung mit Speichel eine Säure produziert, die die Zähne angreift. Aus dieser Perspektive betrachtet habe ich Glück ;)


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