Mutter leidet unter rezidivierender depressive Störung, was tun?

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4 Antworten

Äh... ca 80% aller Leute bekommen ne so genannte "F33er-Diagnose" wenn sie zum Psychiater gehen (egal wegen was), mal in der Psychiatrie waren oder einfach nur Ängste haben.

Die Symptome einer (rezidivierenden) Depression sind fast bei jeder anderen Störung vorhanden und oft wird die Diagnose auch nur vergeben, um bestimmte Rezepte zu erhalten (weil nur mit der Diagnose verordnungsfähig),

bestimmte Medikamente zu rechtfertigen (Antidepressiva) die oft nur gegen Depression zugelassen sind, aber 'off-label' auch gegen ganz andere Krankheiten eingesetzt werden,

bis hin zu Raucherentwöhnung, neuropathischen Schmerzen, Fibromyalgie...

Oder weil es demjenigen einfach nicht gut geht, aber nicht ausreichend Kriterien für eine andere Störung vorhanden sind bzw man jemandem nicht gleich den Stempel Persönlichkeitsstörung oder PTBS aufdrücken will.

Aber man ja der Krankenkasse gegenüber irgendwie abrechnen muss. Und das geht nur mit Diagnose.

Also wäre ich GRADE bei den F33ern vorsichtig und würde ERST fragen und DANN schießen. Rede mit ihr was los ist und ob die Kinder gefährdet sind.

Jugendamt - gleich welches Ergebnis - gibt vermutlich böses Blut und schadet mehr als es hilft, wenn keine Gefährdung vorliegt.

Klär das doch besser bei der Erziehungsberatungsstelle.

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Kommentar von Seanna
15.06.2016, 12:28

Ach und... Würde die Mutter an Skoliose leiden oder Asthma, würdest du dann auch das Jugendamt rufen, nur weil es krankheitsbedingt sein KANN dass sie zusammen bricht und ins Krankenhaus muss, ohne weitere Infos über ihren Zustand und die tatsächliche Gefährdung?

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Kommentar von Sonie1969
15.06.2016, 12:52

danke für die Info. Bei uns ist der Zug mit einer Beratungsstelle schon sehr lange abgefahren. Ich mach mir nur Sorgen wegen meiner Kinder und frage mich, ob meine Sorge begründet ist.

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Kommentar von Seanna
15.06.2016, 13:13

Eben genau darum die Beratungsstelle. Um dich in Erziehungsfragen/Gefährdung zu beraten, nicht als Eheberatung oder um zusammen zu finden. Dafür sind die auch zuständig. Da arbeiten auch Psychologen und Sozialarbeiter die mit sowas öfter zu tun haben.

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Wenn sie vor Gericht angibt das zu haben, dann würde ich schon das Jugendamt informieren.

Wenn die Kinder gut bereut sind, dann passiert ja nichts. Es könnte nur sein, dass deine Ex nicht so positiv darauf reagiert, aber ehe die Kinder evtl. in Gefahr sind, würde ich es auf jeden Fall melden.

Wie sieht es denn bei euch mit dem Sorgerecht aus?

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Kommentar von Menuett
15.06.2016, 12:23

Und was soll das Jugendamt dann mit dieser Information machen?

Eine Gefährdung von älteren Mädchen ist sehr sehr unwahrscheinlich.

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Kommentar von Sonie1969
15.06.2016, 12:59

wir haben geteiltes Sorgerecht, sie hat die Mädchen 9 und 10, die Jungs leben bei mir. Meine Ex hat vor Gericht selbst diesen Beschluss eingetütet um sich vor Unterhaltszahlung zu drücken. Sie hat dazu ein Attest eines Psychiaters vorgelegt, welcher sie seit 2013 behandelt.

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Wieso das Jugendamt? Du bist der Vater. Warum nimmst Du die Kinder nicht einfach zu Dir? 

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Kommentar von Sonie1969
17.06.2016, 09:07

das sahen die verfahrenshilfe und der gutachter genauso. aber der anwalt meiner ex und der richter waren dann doch anderer meinung.

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Ist sie in Behandlung?

Haben die Mädchen sich beklagt?

Wie soll das Jugendamt gegen die Depressionen vorgehen?

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Kommentar von Sonie1969
15.06.2016, 12:37

Sie ist mindestens seit 2014 in Behandlung. Außerdem leitet sie seit mindestens 10 Jahren an Paraphilie. Die Mädchen hatten bereits ausgesagt, dass die Mutter öfters zu Weinanfällen neigt. Das Jugendamt hat bisher eine Familienhilfe täglich mit 2 Stunden eingesetzt, die Maßnahme läuft im September aus.

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