Mutter lebt von ALGII, Muss sie aus der Wohnung raus, wenn ich ausziehe?

... komplette Frage anzeigen

7 Antworten

67 qm sind tatsächlich zu groß für eine alleinstehende Person.

Andererseits kostet ein Umzug und eine neue Wohnung häufig mehr, als die jetzige Wohnung. Dann kann das sehr schnell unwirtschaftlich werden.

Deine Mutter wird also aufgefordert werden ihre Wohnkosten zu reduzieren.

Wie sie das macht ist ihre Sache.

Es wäre ja auch denkbar, dass sie dein frei werdendes Zimmer, an einen Studenten untervermietet.

Das kann ihr der Vermieter nicht untersagen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn sie den Teil selbst übernimmt, der über der Angemessenheitsgrenze liegt, kann sie nicht zum Umzug gezwungen werden. Mitunter ist es auch hilfreich, sich den Wohnungsmarkt anzuschauen, um argumentieren zu können, dass es nicht zwingend möglich ist, etwas im Angemessenheitsbereich zu finden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich hoffe ganz schwer das es bei eigener Zusatzleistung möglich ist
Am besten redet ihr schon frühzeitig mit einem Sachbearbeiter um wirklich sicher zu sein
Evtl sind gewisse Reglungen auch vom Bezirk abhängig

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Glückwunsch erstmal zum bestandenen Studium unter nicht so einfachen Bedingungen. 

Der Auszug der Kinder bedeutet für sehr viele Eltern, sich kleiner zu setzen. Da das JC auf Dauer nicht unbegrenzt zahlen wird, ist es nicht verkehrt, jetzt nach einer guten und bezahlbaren Wohnung zu suchen. 

Ob das JC jetzt Druck macht, hängt sehr von den Gegebenheiten vor Ort ab. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es kommt nur darauf an ob die KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) nach deinem Auszug noch angemessen für sie alleine ist oder nicht !

Würde die KDU - angemessen sein,dann kann die Wohnung auch größer sein,ist sie nicht angemessen,dann muss deine Mutter auf keinen Fall ausziehen,solange sie die Differenz zwischen angemessen zu unangemessen selber zuzahlen kann.

Sie würde dann vom Jobcenter schriftlich zur Kostensenkung aufgefordert,darin würde ihr dann gleich mitgeteilt wie lange die tatsächlichen KDU - noch gezaht würden,in der Regel werden sie dann 6 Monate weiter gezahlt und was es danach noch max. geben würde.

Dann hat sie die Möglichkeit sich Gedanken zu machen,wenn die Zuzahlung dann zu hoch wäre und sie die KDU - nicht anderweitig senken kann,dann bliebe in der Tat nur ein Umzug in eine angemessene Wohnung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wird meine Mutter definitiv aus der Wohnung raus müssen, da diese ja eigentlich zu groß ist oder würde theoretisch auch die Möglichkeit bestehen, dass sie unter bestimmten Voraussetzungen in der Wohnung bleiben kann?

Die Wohnung ist zu groß, zu teuer und dementsprechend sind auch die Nebenkosten zu hoch.

Wenn die Miete 60€ über dem Satz liegt, den sie für Miete zahlen würden, könnte sie das ja aus den Nebenjobs ziehen, da sie einen Teil behalten.

Anstatt das fehlende Geld durch Nebenjobs zu bekommen, wo dann eh der größte Teil angerechnet würde ( bei 400 € Verdienst verbleiben nur 160 €), sollte sie lieber zusehen dass sie von Hartz IV weg kommt.

Ich habe das vor vielen Jahren auch geschafft.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Da die Wohnung alleine für deine Mutter vermutlich über dem lokalen Satz für angemessenen Wohnraum liegt, müsste deie Mutter tatsächlich Mietmehrkosten aus dem laufenden lebensunterhalt bestreiten.

Oder eben in eine kleinere Wohnung umziehen. Nach deinem Umzug hätte sie dafür bis zu 6 Monaten zeit. In der Phase würden ihre Wohnkosten noch komplett übernommen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?