Hallo, ich bin 24 Jahre und wohne noch immer zu Hause bei meinen Eltern. Anfang dieses Jahr ist meine Mutter an Magenkrebs erkrankt und somit muss ich ziemlich viel im Haushalt helfen. Meine 2 Brüder 12 und 20 Jahre brauchen laut meinen Eltern nix machen, es reicht wenn die den Rasen mähen. Nun wird alles von mir verlangt, aber langsam kann ich nicht mehr. Alles was ich mache ist falsch oder es heißt ich bin faul oder ich bin nie zu Hause. Ich bin meistens am Wochenende bei meinem Freund um auch selber mal abzuschalten, weil im moment funktioniere ich nur...es wird immer nach mir gerufen, mach dies mach das oder wo gehst du hin, wann kommst du wieder, was machst du. Wie kann ich das alles am Besten organisieren? Es hat nämlich keinen Zweck mit meiner Famlie zu reden...es würde alles einfach noch viel schlimmer machen. Meine Geschwister kann man sogar noch ihre Teller nachräumen weil die alles stehen und liegen lassen. Mein Papa macht eigtl viel, aber wenn es ihm zuviel wird bin ich der Blitzableiter. Außerdem hat Mama jetzt schlimme angst alleine zu sein, jetzt muss ich immer so nach der Arbeit nach Hause fahren,ich darf garnichts mehr. Ich muss erst fragen ob ich weggehen darf. Die rufen mich sogar an dass ich sofort nach Hause kommen soll. Wenn ich nicht zu Hause gewohnt hätte wäre ich auch nicht immer da, wie kann ich das am Besten handhaben? So dass alle Zufrieden sind.
Setz Dich mit Deinen Brüdern zusammen hin, vielleicht auch mit dem Vater.
Erkläre klipp und klar, daß Du Dich überfordert fühlst - und daß es irgendwie funktionieren muß, daß alle einen Teil übernehmen. Es geht nicht, daß Du Dich vollständig aufreibst. Davon hat mittelfristig niemand was.
Macht einen "Schlachtplan", den Du vorher schon vorbereiten kannst (aber laß genug Spielraum für Vorschläge der anderen). Dazu sollte auch gehören, daß jeder sein Geschirr abräumt. Verteilt die anfallenden Aufgaben so, daß jeder was machen muß, vielleicht auch im Wechsel.
Und auch für häusliche Anwesenheit kann man einen "Dienstplan" machen, damit die Mutter nicht allein bleiben muß.
Der Vorteil solcher Regelungen ist auch, daß Du ohne schlechtes Gewissen Entspannungspausen hast. Dann fallen Dir die Pflichten auch wieder leichter.
hallo! zuerst einmal meine Bewunderung - aber hör darauf, daß du überfordert und überlastet bist!!!! Das kann nicht die Aufgabe von dir alleine sein. Von einem 12 und 20jährigen kann man mitarbeit genauso verlangen - sprich mit deinem vater darüber und setzt euch am besten gemeinsam hin um einen Plan zu erstellen, wer für was zuständig ist! Spiel da nicht mit - achte auf deine Grenzen und setze sie! Wie weit kann deine mutter selbst noch etwas machen? so wie sich das anhört, werdet ihr das alleine nicht schaffen - Hol Dir/Euch unbedingt Hilfe von außen - kurzfristig bekommst du am besten Unterstützung in einem Kriseninterventionszentrum. Dort können sie euch auch weitervermitteln. bekommt deine mutter pflegegeld - damit kann sie sich auch haushaltshilfe/pflegehilfe organisieren. Magen oder Darmkrebs hat unter umständen mit "in sich hineinfressen" zu tun - hat sich deine mutter auch viel gefallen lassen und du hast ein ähnliches muster? stell dich unbedingt auf die beine sonst ist das für keinen der beteiligten gut! Leg offen auf den tisch, wie es dir geht und daß du das nicht schaffen kannst! Alles Gute

Also musst auf jeden Fall mit deiner Familie darüber sprechen. Am besten beginnst du bei deinen Geschwistern und versuchst ihnen die Lage, ohne sie direkt zu kritisieren, darzulegen. Sie werden bestimmt einsehen wie schwer es für dich ist. Wenn du dann deine Geschwister im Rücken hast, kannst du mit deinen Eltern reden (am besten zusammen mit deinen Geschwistern)so beim Abendessen, wenn alle gut gelaunt sind und nicht zu hektisch. Erklär ihnen sachlich deine Situation und warte was sie dazu sagen, vielleicht kommt schoon von ihnen aus Hilfe, wenn nicht kannst du dann vielleicht einen Haushaltsplan vorschlagen, wo alle drinstehen und etwas machen (außer deiner Mutter vielleicht). Ich hoffe, dass hilft dir, wenn nicht und sie dich nciht verstehen oder gar auslachen, solltest du vielleicht in BEtracht ziehen zu deinem Freund oder in eine eigene kleine Wohnung zu ziehen.
Du tust mir leid.Versuch mal eine Familienhilfe bei der Krankenkasse zu organisieren. Zwar musst du für deine Eltern da sein aber sie müssen dich auch leben lassen.Und du mußt auch dein Leben genießen.
Gibt es eine Familienhilfe nicht nur für minderjährige Kinder?

Hallo, dass deine Mutter schwer krank ist , das ist tragisch und selbstverständlich tut jeder was er kann,
ABER dennoch bist du nicht das Mädchen für alles , bzw. die Dumme vom Dienst.
JEDER muss mithelfen und in erster Linie sollten die deine Mutter unterstützen , die noch mit im Haushalt leben. Du hast deinen eigenen Haushalt und hast selbst genug zu tun.
Sollten deine Familie mit dem Haushalt und der Pflege deiner Mutter überfordert sein, könnnen sie sich auch um eine Haushaltshilfe oder eine Pfleghilfskraft kümmern, die unter bestimmten Umständen auch von der Kasse übernommen wird.
So wie es jetzt ist, geht es nicht! Rede Klartext und zieh die bewußt zurück. Biete konkrete Hilfen an , die du gerne und freiwillig leisten kannst, aber auf mehr solltest du dich nicht einlassen, denn es gibt da noch 2 Brüder und einen Ehemann!
Und auf Abruf würde ich gar nicht mehr reagieren, nur wenn es ein NOtfall ist und deine Mutter med. Hilfe benötigt! Du bist Erwachsen und mußt jetzt Grenzen setzen.
"die noch mit im Haushalt leben"
Du hast nicht richtig gelesen: sie wohnt noch dort und hat eben nicht ihren eigenen Haushalt.
Aber ich stimme Dir zu, daß jeder mithelfen muß.
moon73 am 11. August 2009 09:22 Ach ja.....aber dennoch müssen alle mithelfen und die Aufgaben sollten klar verteilt sein, es kann nicht erwartet werden, dass sie jetzt die "Ersatzmutter" ist.

Mache einen Plan und ziehe deine Brüder mit hinzu. Sage auch deiner Mutter dass wenn es so weitergeht du es nicht schaffst. Wenn jemand in der Familie krank ist, dann müssen alle mithelfen. Wenn alles nicht hilft, dann bleibe 2 Wochen bei deinem Freund, damit sie mal nachdenken.

setzt dich mit deiner famielie zusammen und redet darüber das ist eig. sehr unnormal wenn du mich fragst und wenn die nicht möchten dann halt dennen einen spiegel vor die nase also mach das gleiche wie sie du kannst dann sagen ich halte mich an euch ich seid mein famillien bild also mach ich dasselbe wie ihr
auch wenn deine mutter krank ist, was natürlich sehr schlimm ist, solltest du dich nicht für deine familie kaputt machen. was nützt es, wenn du vor dauerstress auch noch krank wirst?? du bist nicht allein verantwortlich für deine familie. ich bin der meinung, dass auch dein 12-jähriger bruder alt genug ist, aus der hüfte zu kommen und mit zu helfen. von dem 20-jährigen und dem vater ganz zu schweigen... mir kommt es so vor, als seist du der einzige, der echte anteilnahme fühlt und es hört sich an, als ob das schamlos ausgenutzt wird. hilfe ist gut wenn sie geschätzt wird... mach dich nur krumm, weil du es so willst, nicht weil es von dir verlangt wird. was würde denn passieren, wenn du krank werden würdest? würden dann alle verhungern und im müll versinken? ich denke deine familie macht es sich zu einfach. auch deine mutter, wenn du mich fragst.
Ich würde mich mit ihnen zusammen setzen und ihnen klarmachen, dass sie mit anpacken müssen.
Und zudem erklären, dass Du auch arbeiten musst und keine Zeit hast jedem hinterher zu räumen.
Lass die Dinge von den anderen einfach stehen. Auch 12jährige können mit anpacken.
Prinzipiell finde ich es nicht gerechtfertigt das dein 20-jähriger Bruder nichts machen muß bzw. nicht mal aus Anstand etwas macht. Ich denke eine Pflegestufe wird es für Magenkrebs nicht geben, aber zahlt eure Krankenkasse nicht evtl. eine Haushaltshilfe? Denn ein minderjähriges Kind gibt es ja. Ich denke helfen sollte man schon, tust du ja auch, aber es sollte nicht dein Leben sein. Achso: Ich würde meinen Bruder (den Großen) verkloppen ;).

Kannst ja genau so wieder geben.
Sag ihnen das du wenn das so weiter geht selber nicht mehr kannst und das es nicht viel ist was du verlangst nur das deine Brüder auch mal mit anpacken und das du deine Freiheiten behälst und man dich nicht wie an der Leine halten soll.
Du hast immer noch nen eigenes Leben und davon möchtest du wenigstens ein paar Stunden in der Woche genießen.
Wenn das alles nicht hilft bleibt wohl nur aus ziehen.
Du solltest mit Deinen Geschwistern und Deinem Vater reden. Mit jedem einzelnen und denen ins Gewissen reden, dass deine Mutter die Hilfe udn Unetrstuetzung aller bracuht, das es auch wichtig ist, um sie psychisch zu staerken. Natuerlich ist es wichtig und gut, dass du hilfst, aber letztlich muss die Last nun auf dem Rucken aller verteilt werden (Dein kleiner Bruder wg des Alters weniger).
Helfe soviel du kannst... Und wenn du nicht immer dabei sein willst austiehen :D Naja... wenn es deiner mutter sehr schlecht geht , solltest du in deinem Alter schon ziemlich viel helfen... Inseiden du hast einen job , da wäre es dan schlecht. Aberimmer wenn du zeit hast
Und was ist mit den Brüdern?
Die dürfen wohl alles stehen und liegen lassen. Meiner Meinung nach falsch erzogen.