Mutter hat ein Alkoholproblem, ich kann das nicht ab, Wochenenden sind die schlimmsten. Was tun um nicht psychisch unterzugehen?

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7 Antworten

Hallo ☻

beim durchlesen hatte ich schon ein Stechen im Magen, es tut mir selbst echt weh und total leid für dich. Ich verstehe dich, dass du beim hilflosen mitansehen so leidest.

Beim Gedanke auszuziehen, dass du da schockiert bist weil du sie nicht sich selbst überlassen kannst.... du machst dir Sorgen.

An deiner Stelle würde ich ausziehen. Du wirst seelisch zerstört beim zusehen und bekommst alle Launen zu spüren, mit allen Sinnen erfährst und erlbst du das Schicksal und gehst unter - du musst dich um dich kümmern wenn sie es nicht (mehr) kann! Du darfst dich nicht aufgeben dafür! Mehr als Hilfe anzubieten kannst du nicht. Du musst schauen, dass du Abstand zu ihr bekommst um dich zu beruhigen.

Um ihr weiter helfen zu wollen.... würde ich mal zu einer Suchtberatung in der Nähe gehen und dich als Angehörige beraten lassen. Therapie geht nicht gegen ihren Willen, außer in seltenen Fällen. Vielleicht hat auch das Jugendamt noch einen Ratchlag für dich, auch wenn du schon 18+ bist. Nimm einfach jede Beratungsstelle in ANspruch, frag Therapeuten die Abhängige betreuen was du tun kannst und versuch dich nicht darin noch mehr zu tun! Du gehst daran kaputt und wenn deine Mutter sich aufgegeben hat, dann musst du das nicht auch :(( Ich weiß, es tut verdammt weh und klingt so, als wäre das niemals eine Option. Aber wirklich... du brauchst Abstand damit es dir besser geht.

Achja... edin Freund. In so einr Situation ist eine Beziehung eine Herausforderung... aber du solltest dich ihm schon anvertrauen, wenn du da zu viele Bedenken hast würde ich mich mal fragen warum.... ob es dich nicht vielleicht sogar zusätzlich gerade stresst und runterzieht. Denn eigentlich sollte er es wissen und dich unterstützen, dir Halt geben. Überlege dir einfach, ob du es ihm sagen kannst. Es ist komich über sowas zu sprechen, aber .... tu es. Es wird dich erleichtern ohne das schwere Geheimnis verstanen zu werden.

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Hallo!

Stöbere mal auf der Webseite von Al-Anon. Das ist eine Selbsthilfegemeinschaft für Menschen, die Probleme durch das Alkoholtrinken eines nahestehenden Menschen haben. Hier:

http://al-anon.de/gruppe-finden/gruppen-finder/

kannst du deinen Wohnort eingeben und findest die nächstgelegenen Gruppen. Auch WIE du es deinem Freund sagen kannst, kannst du dort lernen.

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Kommentar von LovelyShiba
27.08.2016, 17:00

Danke :)

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erzähl deinem freund davon. du brauchst jemanden mit dem du drüber reden kannst und der dir hilft.

allerdings wirst du deiner mutter nicht helfen können. sie muss selbst einsehen dass es so nicht weitergehen kann. aber solange du ihr versuchst zu helfen und das leben noch irgendiwe leichter zu machen wird sie nicht an den punkt kommen wo sie es einsieht. auch indem du ihre sucht andern gegenüber geheim hältst hilfst du ihr ungewollt in ruhe weiter zu saufen, um es salopp auszudrücken. du brauchst das nicht zu verleumnden, denn es ist nicht dein problem, niemand kann dir die schuld daran geben.

ich finde also auch du solltest ausziehen. nicht nur, damit du deine ruhe hast, sondern auch damit sie ganz auf sich allein gestellt ist und merkt was sie durch die sucht alles verliert und kaputt macht.

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Es gibt Selbsthilfegruppen für Angehörige, die  alkoholabhänge Verwandte oder Freunde haben. Du kannst die Zeiten dieser Gruppen in der Tageszeitung oder im Internet erfahren.

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Ausziehen - und zwar so schnell wie möglich.

Wenn sich deine Mutter zu Tode saufen will, soll sie das bitte allein machen. Du bist NICHT verantwortlich für sie! Du kannst noch mit ihrem Hausarzt sprechen, damit sie in den Entzug kommt, aber so lange sie das nicht selbst will, wird es wenig Sinn haben.

Sprich mit deinem Freund darüber und versucht, so schnell wie möglich eine gemeinsame Wohnung zu finden, wenn es Ernst ist mit euch.

Viel Erfolg!

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Zieh aus - Du kannst Deiner Mutter nicht helfen. Hol Dir dazu Hilfe vom Jugendamt.

Vlt. wacht Deine Mutter ja auf, wenn Du ausgezogen bist und nimmt dann Hilfe an.

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Ich finde, du solltest jetzt erstmal an dich denken und tatsächlich ausziehen. Alles andere hilft da wohl eher nicht.

Es ist auch normal, das man irgendwann die Eltern der eigenen Verantwortung überlässt. Als junger Mensch hat man durchaus genug mit sich und seiner Lebensbewältigung zu tun.

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