Frage von LynnLaufeyson, 68

Mutter gibt Hund nicht raus, was nun?

allo zusammen, 
Vor ein paar Wochen bin ich mit einer Freundin zusammen gezogen und wir können den Hund nicht zu uns holen da ihre Mutter ihn ihr vorenthält. Der Hund wurde aus einer Tötungsstation in Spanien gerettet und nach Deutschland geholt auf alleinigen Wunsch meiner Mitbewohnerin. Da sie damals minderjährig war hat ihre Mutter alles unterschrieben, betonte aber all die Jahre, dass der Hund meiner Mitbewohnerin gehöre und es ihr egal wäre. So ziemlich jeder inklusive mir kann das bezeugen und meine Mitbewohnerin hat auch immer alles selbst bezahlt sowohl Verpflegung als auch Tierarzt und Transport nach Deutschland. Was nun? Gibt es eine Möglichkeit den Hund einzuklagen?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo LynnLaufeyson,

Schau mal bitte hier:
Tiere Hund

Expertenantwort
von Einafets2808, Community-Experte für Hund, 47

***Da sie damals minderjährig war hat ihre Mutter alles unterschrieben, betonte aber all die Jahre, dass der Hund meiner Mitbewohnerin gehöre und es ihr egal wäre.***

der Hund wurde offiziell von der Mutter erworben, sie hat alles unterschrieben weil ihre Tochter zu dem Zeitpunkt nicht Vertragsfähig wahr.

Heißt, wer im Kaufvertrag/Schutzvertrag steht,dem gehört der Hund auch.

Außer deine Mitbewohnerin und deren Mutter haben einen neuen Vertrag aufgesetzt, wo schriftlich festgelegt wurde, das die Mutter den Hund auf die Tochter überschreibt.

Tierarztrechnungen, Impfpass sind da nicht aussagekräftig.

Wichtig man sollte immer zu Wohle des Tieres entscheiden. Wo geht es dem Hund letztendlich am besten. Wo werden seine Bedürfnisse artgerecht erfüllt. Ob mit oder ohne Vertrag, ob wer hat am meisten bezahl oder nicht.

Antwort
von LukaUndShiba, 37

Zu der Sache wem der Hund rechtmäßig gehört haben ja schon einige was gesagt daher äußer ich mich nicht mehr zu den Punkt.

Aber die Frage ist muss der Hund echt aus seiner gewohnten Umgebung raus gerissen werden? Wie kümmert die Mutter sich um ihn? Wie lang ist er bei ihr alleine? Und im Gegenzug wie lange wäre er bei euch alleine? 

Antwort
von Weisefrau, 68

Hallo, wenn sich beweisen lässt wer bis jetzt für den Hund gesorgt hat und auch die Kosten getragen hat, dann bekommt derjenige auch den Hund. Impfausweis, Hundesteuer und Tierarztkosten. Das sind die wichtigen Faktoren. Ein Anwalt kann sicher bei diesem Problem helfen und ein Richter wird im Ernstfall entscheide. Da es sich aber um eine Familiensache handelt sollte vielleicht ein Familienmitglied vermitteln. Wer will ansonsten schon die ganzen Kosten tragen? 

Antwort
von douschka, 38

Bissel schwammig - Freundin - Mitbewohnerin. Egal Du setzt Dich dafür ein. Eigentümer ist der,  der mit Unterschrift berechtigt war. Wie die Kosten sich aufteilten ist unwichtig. Nur im Sinne des Tieres wäre eine Klage gerechtfertigt. Hier entnehme ich nur persönliche Konflikte und einseitige Darstellung.

Bei mir kommt es so rüber: Minderjährige Tochter rettet einen Hund mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten. Bezahlt anfalende Kosten, kann aber nicht umfänglich für den Hund Sorgen. Die Mutter hat trotzdem Sorge um den Verbleib des Hundes und mißtraut diesbezüglich ihrer Tochter. Eigentlich will sie keinen Hund, hat sich jedoch damit arangiert und ihn angenommen. Sie hat Zweifel, ob es dem Hund in der Obhut der Tochter gut geht.

Antwort
von steffenOREO, 65

Wahrscheinlich hat der Hund es bei der Mutter deutlich besser. Ihr solltet den "Wunsch" des Hundes berücksichtigen. Die Mutter scheint offenbar seine Bezugsperson zu sein.

Kommentar von LynnLaufeyson ,

Nein sie möchte den Hund einfach aus purer nicht hergeben. Die Mutter hatte sich auch nie um den Hund gekümmert 

Kommentar von LynnLaufeyson ,

*Langeweile 

Kommentar von steffenOREO ,

Hast du denn den ganzen Tag Zeit für den Hund? Arbeitest du nicht? Lass den Hund da, wo jemand sich am meisten um ihn kümmert und sei es nur durch Anwesenheit.

Antwort
von Delveng, 66

Dann wird der Hund bei deiner Mutter verbleiben müssen.

Antwort
von Georg63, 36

Warum klagen? Einfach beim nächsten Besuch mitnehmen - oder beim Gassigehen abpassen, wenn er ohne Leine unterwegs ist. Da sollte doch ein Ruf genügen, damit er angerannt kommt.

Kommentar von LukaUndShiba ,

Da die Mutter alles unterschrieben hat gehört der Hund rechtmäßig ihr. Weißt du was für Probleme einfach mitnehmen dann mit sich bringen kann? Und der Hund muss dann nur noch mehr Streit ertragen der auf seinem Rücken ausgetragen wird.

Du stiftest grade wen zum Diebstahl an.

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