Frage von teelicht29, 105

Mutter geht es schlecht weil ich emetophobie habe?

Meine Mutter ist wegen meiner Krankheit ständig am ende und völlig fertig. ICh weiss nicht wie ich das aushalten soll weil ich nicht will das es ihr wegen mir schecht geht. Ich schreibe ihr oft aus der schule wenn es mir schecht geht. Und sie sagt dann fängt sie an zu weinen weil sie nicht weiss was sie machen soll und ich weiss nicht an wen ich mich sonst wenden soll (Ich mag meine Freunde nicht damit nerven und meine Lehrer weil die mich alle nicht so gut verstehen) und ich weiss nicht was ich tun soll. Ich sage ihr auch oft danke das problem ist das ihre schwester in der kindheit magersucht hatte und sie das sehr schwer verkraftet hat. Bitte nur ernst gemeinte ratschläge;)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von jaaaaqqii, 11

Dadurch, dass deine Mama dir erzählt, wie schlecht es ihr damit geht, geht es dir doch auch viel schlechter.
Mir geht es genauso und als ich noch in die Schule ging (bin seit Juni fertig damit) war mir auch sooft schlecht. Dieses "mir ist schlecht" reden wir uns nur ein.. Weil uns eine zeitlang wirklich schlecht war und die Angst treibt es dazu, dass uns schlecht ist.

Lenk dich ab, sobald du merkst, dass dir schlecht ist. Denke an was anderes und rede dir immer wieder ein, dass es dir gut geht. Mir hilft es und ich muss keine Medikamente nehmen oder sonstiges.

Antwort
von imehl47, 50

Hier gibt es so eine Initiative für Betroffene und auch deren Familie; vielleicht hilft das weiter.

Möglicherweise gibt es in deiner Region auch eine Selbsthilfegruppe.

http://www.emetophobie.de/familie/auswirkungen-familie

Kommentar von teelicht29 ,

Danke:)

Antwort
von danino29, 38

Wenn du die Krankheit schon so klar benennen kannst, wird sie ja mal irgendwann bei dir diagnostiziert worden sein ..... was hat man dir mit auf den Weg gegeben, wie du mit eventuellen "Anfällen" umgehen sollst?


Dass du deine Mutter anrufst, wenn es dir in der Schule schlecht geht, ist mir suspekt, da sie dir in dem Moment schlecht helfen kann ..... wie wäre es, wenn du dich mal bei einem Vertrauenslehrer aussprichst? Dann musst du deine Mutter nicht unbedingt anrufen ....


Kommentar von teelicht29 ,

Das ist das Problem niemand kann mir Konkretes nennen. Ich drücke meisstens einen Impulsstein und lenke mich ab dann wird es auch oft besser man muss da seine eigenen Ideen entwickeln weil es bei jeder person individuell ist. Ja ich habe es seit ca 3-4 Jahren aber ich weiss erst seit circa einem Jahr was es denn genau ist.

Kommentar von teelicht29 ,

Ich denke irgendwie das sie der einzige mensch ist der immer für mich da ist weil wir auch schon immer einen guten draht zueinander hatten. Ja das sollte ich versuchen danke für den tipp

Kommentar von danino29 ,

Unsere Antworten haben sich überschnitten!

Also, natürlich ist es toll, dass Ihr so einen guten Draht zueinander habt, aber es wäre angenehmer für Dich und sicher vor allen Dingen auch für Deine Mama, wenn Ihr diese Probleme mal etwas verlagern könntet ..... auf andere .... die sicher auch gerne für Dich da sind! Ich kann dem Text entnehmen, dass Deine Ma da oft sehr machtlos zu sein scheint. Verständlicher Weise .....

Kommentar von danino29 ,

Mit dem Stein ist schon mal eine gute Idee! Es gibt aber auch Seiten im Netz, wo du mit Gleichgesinnten in Kontakt treten kannst, vielleicht wär das was für dich dabei?

Wenn du möchtest, schau ich da mal mit nach für dich?

Kommentar von teelicht29 ,

ich möchte nicht mit anderen in kontakt treten ich denke das zieht mich runter das denkt meine therapeutin auch

Kommentar von danino29 ,

ok

Antwort
von sweetblueeyes84, 50

Darf ich fragen was DU ganz aktiv GEGEN deine Krankheit tust?

Kommentar von teelicht29 ,

Ich bin in Therapie und stelle mich im alltag auch oft situationen in denen ich mich nicht wohlfüle um es zu heilen ( Konfrontation) es hilft auch aber es gibt halt immer "schlechte" Phasen und da fühle ich mich sehr hilflos und allein

Kommentar von sweetblueeyes84 ,

Sehr gut, dass du dein Problem erkannt hast und professionelle Hilfe in Anspruch nimmst. 

Du solltest dir für deine, wie du es nennst, schlechte Phasen ein Ventil suchen. Im Moment ist es einfach deine Mutter anzurufen - suche dir dafür eine Alternative. Sing von mir aus ein Lied, mache 50 Liegestütze oder was auch immer. Irgend etwas, was du ritualisierst und auf was du zurück greifen kannst wenn es dir nicht gut geht. Das wird nicht beim ersten Mal funktionieren, aber du wirst lernen damit umzugehen.

Alles Gute für dich.

Kommentar von teelicht29 ,

Dankeschöön!

Antwort
von HeisenbergH2O, 28

Es ist wirklich schwer dir Ratschläge zu geben, als nicht-Emetophobiker.

Laut Wikipedia - haben diese Leute angst vor dem Erbrechen,

wenn das so stimmt. Kann ich dir leider nicht helfen.

Vielleicht gibt es hier den ein oder anderen, der das selbe Schicksal teilt und dir helfen kann.


Viele grüße.

Kommentar von teelicht29 ,

Ja, ich lese mir oft beiträge durch, aber ich möchte keinen direkten Kontakt zu anderen betroffenen, da ich denke das mich das noch mehr runterzeiht

Kommentar von danino29 ,

Sieh es doch bitte mal aus der Perspektive, dass Du nicht nur über anderer Leid lesen wirst, sondern sicher auch Erfahrungberichte studieren kannst, wie andere mit der Erkrankung umgehen und Dir nützliche Tipps da herausziehen kannst!

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