Frage von legacy90, 79

Mutter fährt mit meinem Auto bei der Autovermietung gegen Auto an - was passiert zwecks Versicherung?

Hallo zusammen,

heute morgen bin ich mit meiner Mutter und einem Kollegen von ihr zur Autovermietung gefahren, um einen Transporter zu mieten. Sie ist mit ihrem Auto hingefahren und ich mit meinem. Da sie das Auto dort abstellen wollte, aber nicht genau wusste, wo sich der Abstellort befand (liegt etwas separat), hat sie mich drum gebeten, ihr Auto dort abzustellen.
Habe dann gesagt, dass sie derweil mein Auto kurz parken sollte (Da ihr Auto auf der einzig freien Parkfläche stand, sollte sie dann eben einparken, während ich wegfahre).

Nun gut: Beim Starten des Wagens hat sie vergessen auf die Kupplung zu treten (ihr Auto hat Automatik und deshalb ist sie das mittlerweile gewohnt), wodurch das Auto einen Sprung nach vorne gemacht hat. Vor dem Auto stand eines der Mietwägen.

Um zum Punkt zu kommen: Das Auto ist nur auf mich versichert. Dass die Kfz Versicherung trotzdem zahlt, ist mir klar. Jedoch wollte ich fragen, ob die Versicherung hier zwecks dem Beitrag eine Nachzahlung verlangen wird oder aus Kulanz drauf verzichten könnte? Steigen meine Prozente dadurch auch wieder?

Vielen dank im Voraus für eure Antworten!

Lg

Antwort
von RudiRatlos67, 37

Deine Versicherung, muss und wird den Schaden anstandslos ersetzen.
Natürlich wirst Du und niemand sonst in der Versicherung zurückgestuft, Du hast aber die Möglichkeit während der nächsten sechs Monate ab Schadensregulierung den Schaden zurück zu kaufen. (Der Versicherung die Kosten erstatten) was besonders bei Bagatellschäden lohnenswert ist.
Aus Sicht der Versicherung erwarten Dich keine weiteren Konsequenzen, da Deine Mutter:

1. in Deinem Auftrag gefahren ist
2. es eine Ausnahmesituation war
3. ehr nebensächlich; die Erweiterung des Fahrerkreis auf Deine Mutter möglicherweise kostenneutral wäre

Da Deine Mutter Dein Auto zum Schadenszeitpunkt in Deinem Auftrage benutzt hat, kann Deine Mutter auch nicht bezüglich des Schadens an Deinem Kfz und auch nicht bzgl, der Rückstufung der SF Klasse schadensersatzpflichtig gemacht werden. Wie ihr das unter Euch regelt, ist eine Sache nur zwischen Deiner Mutter und Dir, rechtlich ist sie nicht zu belangen. Sollte sie jedoch eine der neuesten privat  Haftpflichtversicherungen haben, bei der soclche Schäden mit abgedeckt sind einschließlich der SF Klassen Rückstufung, ist es legitim die Schadensschilderung entsprechend zu überdenken.

Antwort
von NochWasFrei, 43

Hier sollte(!) keine Strafzahlung fällig werden, da deine Mutter das Fahrzeug ja nicht regelmäßig genutzt hat, sondern nur in diesem Ausnahmefall. 100% kann dir das natürlich nur deine Versicherung sagen.

Ansonsten wird zum 01.01. deine SF Klasse zurückgestuft, da der Vertrag nun schadenbelastet ist. Hier sollte natürlich geprüft werden ob es Sinn macht den Schaden an die Versicherung zurückzubezahlen, damit die Stufung umgangen wird. Bis zu welcher Schadenhöhe dies Sinn macht, kann dir dein Berater sagen.

Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Versicherung, 5

Der Schaden wird durch deine KFZ-Haftpflicht reguliert. Deine SF-Stufe ändert sich am 1. Januar.

Antwort
von schleudermaxe, 16

Schaue einfach in Deinen Versicherungsschein, denn dort ist meist fett eingedruckt und somit lesbar, welche Folgen es gibt bei einem Verstoß gegen die Tarifmerkmale.

Viel Glück und binde ein Deinen "Berater" der vor Ort. Der sollte die Vorgehensweise wissen.

Expertenantwort
von fuji415, Community-Experte für Auto, 23

Warum lässt man da den Gang drin das ist auch ein Mitverschulden deinerseits man stellt so was nur mit der Handbremse ab es sei im Gefälle da wird noch gegen den Bordstein eingeschlagen so das er nur dort hin rollen kann, sie bekommt die Verwarnung der Polizei von 5-35 Euro je nach Höhe des Schaden ,

und bei dir steigt dann die Versicherung die Prozente an da wird nichts aus Kulanz verzichtet , um  2-13 Stufen an, da kann man schon beim ersten Schaden von  SF 23 auf 11 landen und dann auf 4 und zum 3 Schaden auf  SF72  was dann in % von 30 auf 40 und zum Schluss auf  140% geht nach den 3 Schaden im selben Jahr .

http://www.deutsche-versicherungsboerse.de/verswiki/index_dvb.php?title=R%C3%BCc...(Kfz)

http://www.deutsche-versicherungsboerse.de/verswiki/index_dvb.php?title=Schadenf...(Kfz)

Kommentar von RudiRatlos67 ,


Warum lässt man da den Gang drin das ist auch ein Mitverschulden
deinerseits man stellt so was nur mit der Handbremse ab es sei im
Gefälle da wird noch gegen den Bordstein eingeschlagen so das er nur
dort hin rollen kann, sie bekommt die Verwarnung der Polizei von 5-35
Euro je nach Höhe des Schaden ,

Vollkommener Unsinn.... Welcher Richter soll so entschieden haben????

Im überigen ist der Schaden nicht dadurch entstanden das die Handbremse nicht angezogen war und der Gang noch eingelgt war, sondern weil die Mutter nicht volle Sorgfalt hat walten lassen. Das ist keine Ordnungswiderigkeit sondern eine Fahrlässigkeit die keiner Strafe unterliegt.


und bei dir steigt dann die Versicherung die Prozente an da wird nichts aus Kulanz verzichtet , um  2-13 Stufen an, da kann man schon beim ersten Schaden von  SF 23 auf 11 landen und dann auf 4 und zum 3 Schaden auf  SF72  was dann in % von 30 auf 40 und zum Schluss auf  140% geht
nach den 3 Schaden im selben Jahr .

Lass mal die Prozente weg.... die legt heute jede Versicherung selbst individuell auf SF Klassen bezogen fest

Dazu sein noch gesagt, das eine billige Onlineversicherung bereits beim ersten Schaden 20 und mehr SF Klassen zurück stufen kann, eine vernünftige Versicherung dagegen maximal 4- 6 SF Klassen zurück stuft. Bei zwei oder mehr Schäden ist man dagegen bei so ziemlich allen Versicherern in der SF technischen Steinzeit angelangt (SF Klasse 0 SF S oder SF M)

Kommentar von schleudermaxe ,

Oh, ein Kenner? Meine kennt keine 140%, was machen die bzw. müssen die machen?

Antwort
von Hoonicorn, 42

Es gibt eine besondere Klausel. Im großen und ganzen besagt die dass die Person versichert is (kurze Strecken) wenn du die Erlaubnis gegeben hast.

Aber mal ehrlich. Sie is Automatik gewohnt? Warum drückt sie dann beim starten nicht auf die Bremse??

Kommentar von legacy90 ,

Okay, das klingt schonmal gut.

Ja die Logik dahinter versteh ich auch nicht.. bin in dem Moment auch ziemlich ausgeflippt wie das passieren kann...-.-

Kommentar von RudiRatlos67 ,


Es gibt eine besondere Klausel. Im großen und ganzen besagt die dass die Person versichert is (kurze Strecken) wenn du die Erlaubnis gegeben hast.


Da hat jemand die Glocken läuten hören, weiß aber nicht wo die Kirche steht ! ! !

1. in einer Kfz Versicherung sind niemals Personen versichert, sondern immer nur Fahrzeuge.
2. ob der Versicherungsnehmer oder der Halter oder sonst wer die Erlaubnis zur Benutzung für kurze oder lange Strecken erteilt hat ist der Versicherung vollkommen schnurtzpiepegal.... Die Versicherung interressiert sich nur dafür, ob der Unfallfahrer berechtigt war das Kfz zu fahren (will heißen, ob der Fahrer das Auto gegen den Willen des Besitzers gefahren hat, oder ob der Besitzer einverstanden war)
3. ob ein besonderer Auftrag zur Benutzung des Kfz durch eine Person die nicht zum Fahrerkreis gehört, vorgelegen hat. Die Versicherung gibt für solche Fälle folgende Beispiele:
Entlastung des Fahrers während einer längeren Urlaubsanreise, oder Fahrten für Besorgungen im Auftrag einer zum Fahrerkreis gehörenden Person.....
Das kurze Einparken des Kfz im Auftrag des Fahrers zählt eindeutig auch dazu.
4. benutz die nicht zum Fahrerkreis gehörende Person das betreffende Kfz regelmäßig (Beweislast beim Versicherungsnehmer) In diesem Fall stellt sich die 4. Frage aber erst garnicht, da der Versicherungsnehmer oder eine Person die zum Fahrerkreis gehört, daneben stand.

Antwort
von legacy90, 6

Vielen Dank für eure Antworten! Ich werde euch auf dem Laufenden halten und, sobald es was neues gibt, Bescheid geben. :)

Lg

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