Mutter depressiv, was nun?

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3 Antworten

Bauchschmerzen können auf eine emotionale Belastung und Anspannung hindeuten. Genauer kann das aber nur ein Arzt feststellen. Es gibt ja auch den Ausdruck Dinge in sich hineinzufressen und das machst du ja nach deiner Beschreibung um deine Mutter zu schonen. Ich denke aber nicht das das nötig und gut ist. Natürlich solltest du deiner Mutter nicht zusätzlich ein schlechtes Gewissen machen. Aber sie zu schonen und Dinge vor ihr zurückzuhalten kann euch beiden Schaden. Es kann deiner Mutter auch Kraft geben wenn sie dir helfen kann und so das Gefühl bekommt als Mutter zu funktionieren. Auf jeden Fall musst du auf dich achten! Mach Dinge die dir gut tun und dich entspannen. Und vertrau dich guten Freunden an und rede darüber! Es gibt aber auch Beratungsstellen, Telefonseelsorgen und Krisendienste. Das kostet zwar Überwindung, ist aber eine gute Sache mal einen unverbindlichen Tipp zu bekommen. Und meistens ist es kostenlos und anonym. Scheu dich nicht Hilfe anzunehmen und sei achtsam mit dir!

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Kommentar von Sidneysky99
20.02.2016, 18:28

Ach danke für die lieben Worte und so eine selbsthilfegruppe oder so etwas in die Richtung wäre sicherlich keine schlechte Idee!

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Du solltest schon offen mit Deiner Mutter reden. Rücksichtnahme ist zwar lieb von Dir gemeint, aber Du bist noch ein sehr junger Mensch, der auch Unterstützung benötigt und einen stabilen Menschen an seiner Seite. Deine Mutter scheint alles zu tun, damit sie mit ihren Depressionen zurecht kommt, vermutlich ist sie so mit sich selbst beschäftigt, dass sie Dir nicht ganz so gerecht werden kann, wie es Dir eigentlich zustehen sollte. Gibt es nicht sonst jemanden in Deiner Familie, der Euch ein bisschen zur Seite stehen kann? Deine Schwester wird vermutlich schon alles tun, um regelmäßig bei Euch zu sein, aber sie hat natürlich auch ihr eigenes Leben. Ich denke schon, dass Deine Bauchschmerzen aus der Situation zu Hause geboren sind. Du hast schon ein ziemliches Paket zu bewältigen mit einer depressiven Mutter. Denke auch ein bisschen an Dich und nicht immer an Deine Mutter. Die kriegt das mit Unterstützung schon hin. Und Du musst auf jeden Fall mal mit Deiner Mutter über Deine Ängste und Sorgen sprechen - sie ist ja immer noch Deine Mutter und möchte dass es Dir gut geht. Vielleicht ahnt sie gar nicht, was in Dir vor geht und das wäre wichtig für sie zu wissen. Alles Gute Euch.

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Hallo Sidneysky99,

es ist gut, dass deine Mutter sich Hilfe gesucht hat. Allerdings braucht man dabei Geduld, bis sich ein Erfolg abzeichnet. Aber scheinbar geht es ihr schon besser.

Es ist aber weniger gut, dass sie dich mit ihren Problemen belastet. Du bist erst 16 Jahre jung und kein Ehemannersatz. Ja, du fängst sogar schon an, darauf zu mit Beschwerden zu reagieren. Das ist nicht gut. 

Das Beste wird sein, wenn ihr euch ruhig zusammensetzt und darüber redet. Du kannst dich ja deiner großen Schwester anvertrauen und sie um Hilfe bitten. 

Ich habe selbst jahrelang unter Depressionen gelitten. Aber meine Kinder habe ich, so gut es ging, da rausgehalten. Sie sollten ein unbeschwertes Leben haben. 

Wenn deine Beschwerden anhalten, empfehle ich dir, einen Arzt aufzusuchen. Er kann dir am besten raten, was zu tun ist. Vielleicht kannst du auch eine Therapie als Angehöriger einer Depressiven machen. 

Alles Gute

Virginia

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Kommentar von Sidneysky99
20.02.2016, 18:30

Danke für die netten Worte ich werde mal mit ihr reden aber ein Therapie würde ich lieber nicht machen da ich mich eigentlich ansonsten für einen fröhlichen Menschen halte.

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