Muss wirklich eine Person über 16 auch das Bier bezahlen, oder kann es auch einer mit 15, wenn eine volljährige Person dabei ist?

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4 Antworten

Ja, stimmt selbstverständlich.

Weil sie es nur jemandem verkaufen darf, der 16 Jahre alt ist.

Wenn sie es einem Kind verkauft, nur weil die Mutter daneben steht, hat sie es trotzdem einem Kind verkauft. Logisch, oder?

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Kommentar von ZlayX
10.05.2016, 02:25

Und hast du dich eigentlich vertippt, oder wurdet ihr mit 23 und 26 Jahren wirklich nach Ausweis gefragt beim Bier kaufen? :D

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Kommentar von Cherrypie90
10.05.2016, 02:40

Wenn es danach geht,dürften Kinder garnichts kaufen,weil die nicht bzw. beschränkt geschäftsfähig sind bzw. mit Zustimmung des gesetzlichen Vertreters dürfen sie eig alles kaufen. Mein Onkel hat damals auch meine Cousine zur Tanke geschickt, um ihm ein Bier zu kaufen. Hat ihr seinen Ausweis und Vollmacht mitgegeben. Kinder vor Vollendung des 7. Lebensjahres sind geschäftsunfähig (§ 5 BGB). Eltern können somit zum Beispiel die Rückerstattung des Kaufpreis gegen Rückgabe der Ware verlangen. Minderjährige ab 7 bis 17 Jahren sind beschränkt geschäftsfähig. Minderjährige können Verträge abschließen, jedoch ist nach § 106 BGB ff. Folgendes zu beachten:
Rechtlich vorteilhafte Verträge, die für den Minderjährigen weder einen Rechtsverlust noch eine Verpflichtung zur Folge haben, werden auch ohne Zustimmung der Eltern wirksam (z.B. Schenkung ohne Auflage).
Rechtlich nachteilige Verträge, die dem Minderjährigen Verpflichtungen (Kaufpreis, etc.) aufbürden oder einen Rechtsverlust herbeiführen (Übereignung einer Sache), bedürfen der Zustimmung der gesetzlichen Vertreter.

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Also juristisch kann ich es dir nicht genau erklären, finde aber schon, dass es Sinn macht. Schlussendlich spielt es für den Verkäufer keine Rolle, wer alles da war, sondern nur, wer Bier gekauft hat bzw. ob dieser alt genug war. Klar, spielt in der Praxis dann keine Rolle, aber hätte sie deinem Freund das Bier verkauft und wäre dieser noch nicht 16, hätte sie verklagt werden können.

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1. mal, können sie verlangen, was sie wollen, niemand muss etwas verkaufen, sie können da ihre eigenen regeln machen, zb nur alk an männer ab 40 mit vollbart, wäre 100% ok

es kann also ihre interne regel nur sein

2. wird es für sie vor dem richter besser aussehen, wenn der alk für das kind ist

dann wird der richter sie fragen

"kam ihnen nicht komisch vor, dass der minderjährige den alk zahlte, den der erwachsene angeblich kaufte?"

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Die dürfen das Bier nur an 16-Jährige verkaufen. Wer das dann im Endeffekt verschlingt ist den Menschen an der Kasse ja egal, aber die dürfen es nicht an Minderjährige verkaufen.

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