Angelina1804 am 31.07.2009 um 14:57 Uhr
Hallo meine Kleine ist jetzt 4,5 jahre! Sie hat sich ein Fahrrad gewünscht und es auch bekomen. Leider ist sie sehr schwierig. Wenn etwas nicht auf Anhieb so klappt, wie sie will, dann bockt sie. Jetzt konnte sie natürlich nicht auf anhieb los fahren, wie sie das dachte und jetzt will sie nicht mehr. Leider ist es bei ihr auch so, wenn sie etwas erlernen soll, dann muss man sie mehr oder wehniger fast schon dazu zwingen, denn sonst geht gar nichts. Mit dem Laufrad war es auch so: das ging nicht gleich so, wie sie dachte und dann wollte sie nicht mehr. Ich hab sie dann dazu gezwungen, dass sie drauf sitzen bleibt und seitdem, war es das tollste Spielzeug. So die Frage ist jetzt: kann man von einem 4,5 Jährigem Kind erwarten, dass es Fahrradfahren ohne Stützräder lernt oder nicht? Soll ich darauf bestehen, dass sie solange übt, bis sie es kann, oder sollte ich vielleicht erstmal Stützräder kaufen? Danke Euch
Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

erstma stützräder und wenn sie dann richtig spaß daran hat abnehmen ;)

Ich finde, das kann man nicht verlangen. Kauf Stützräder, das soll ja erstmal Spass machen.

Also das Verhalten deiner Tochter ist normal, ich war auch so. Sie hat sich einfach so darauf gefreut und ist jetzt total entmutigt. Dies gehört zu einer ihrer ersten Enttäuschungen im Leben und mit 4,5 kann man damit noch nicht umgehen ;)
Auf jeden Fall kannst du es mit Stützrädern probieren, warum nicht. So weckst du zunächst einmal wieder den Spaß in ihr. Später dann will sie die Stützräder von alleine weg machen und ihr müsst ihr einige Stunden und Tage eben hinterher rennen ;) So haben es meine Eltern gemacht
Drundsätzlich sollte sie Dinge von sich aus lernen wollen, dann machts auch Spaß. Ermutige sie, lobe sie, aber setze sie nicht unter Druck. Vielleicht setzt sie sich so Lernziele, die sie von sich aus erreichen will.
Du kannst es mit Stützrädern versuchen und sie dann abnehmen wenns klappt.

Ich würde KEINESFALLS Stützräder montieren- lieber das Fahrrad für ein paar Wochen in den Keller packen!

versuch erstmal stützräder... das laufrad war schonmal ne sehr gute vorbereitung... wegen dem gleichgewichtssinn... aber zur sicherheit erst noch stützräder... die kann man ja auch höher stellen und dann später wieder abmachen... aber zwing sie nicht...

Stützräder nehmen ihr vielleicht die Angst (wenn sie welche hat), aber lernen tun die Kinder das Fahrradfahren damit nicht.
Versuche es auf die altmodische Rückenkillermethode - Festhalten und mitlaufen und loslassen, wenn sie mit Schmackes geradeaus fährt und dabei einigermaßen sicher ist. Und schööön hinterher rennen. :-)

ich denke du solltest stützräder kaufen, dann hat sie mehr Spaß beim erlernen, oder du erklärst ihr, dass sie besser als andere kinder ist, wenn sie das schon gleich ohne lernt^^

du musst es so machen, dass es ihr spaß macht... zur not hinterherrennen.

üben lassen ich habs erst mit 7 gelernt weil ich so stur war und nur immer mit stützen gefahren bin irgendwann haben meine Eltern mir die stützen weggemacht und haben gesagt so oder gar nicht. seit dem kann ich fahrrad fahren

Bis sie sich auf dem Ding mal sicher fühlt, sind Stützräder eine gute Idee. Irgendwann wird sie sie selbst weghaben wollen, weil sie ja kein Baby mehr ist.
Auf keinen Fall mit Stützrädern anfangen. Meine Tochter konnte es bereits mit vier Jahren, ohne Stützräder! Gib der kleinen einen tollen Anreiz. Wenn Du es lernst (gelernt hast), dann .... (Belohnung, Versprechen etc.). Du selbst musst nur die Disziplin haben und Geduld mit dem Kind zeigen! Nicht schreien etc.

Das mit dem Hinterhel laufen mach ich ja schon, aber sie will das nicht, weil es eben ein bisschen wackelt!

Das mit dem Hinterhel laufen mach ich ja schon, aber sie will das nicht, weil es eben ein bisschen wackelt!
Kauf bitte Stützräder, dann kann Deine Kleine losfahren und bekommt schon mal das Gefühl für das Fahrrad.
Irgendwann kommen andere Kinder, die die Stützräder schon weg haben und das spornt deine Kleine dann an und sie will die Zusatzräder irgendwann freiwillig weg haben.
Mein Sohn ist ähnlich,viele Dinge klappen bei ihm auf Anhieb...aber wehe irgendwas klappt nicht gleich!Nachdem er einige Zeit mit Stützrädern fuhr und wir es ohne diese ausprobieren wollten ging das Drama los...hab auch erst hinten festgehalten(fand er auch nicht doll)...irgendwann bin ich dann mit meinem Fahrrad neben ihm her gefahren,das schien ihn so anzuspornen,daß er nach (man mag es kaum glauben)einer halben Stunde ohne Stützräder und stolz wie Oskar neben mir her fuhr! : )
Dies ist in diesem Alter kein seltenes Verhalten. Mit Zwang erreichst Du allerdings auf die Dauer Deine Ziele nicht. Deshalb würde ich ihr die Stützräder anbauen. Auch musst Du ihr beibringen, dass viele Dinge erst geübt werden müssen, bevor man sie richtig kann. Das erfordert viel Geduld, die sich aber auszahlt, sobald sie zur Schule geht. Diese Erfahrungen sind äußerst wichtig, wenn sie nicht bei jeder Anforderung resignieren soll - stachle ihren Ehrgeiz an, damit kommst Du weiter. LG

Laß aber bitte die Stützräder nur so lange am Rad, bis sie sicher auf- und absteigen kann. Wenn die Dinger sehr lange am Rad bleiben, dann lernt sie nicht mit der Gewichtsverlagerung des Körpers zu lenken - und ihr Gleichgewichtssinn wird nicht geschult.
Also meine Kinder hatten auch ein Laufrad und konnten deshalb sehr schnell mit dem normalen Rad fahren, ohne Stützräder, da sie das Gleichgewicht ja schon locker halten konnten, wg. dem Laufrad. Sie wollten dies auch gerne, und drum lief es so leicht. Sobald man etwas tun soll, kommt eben ein unangenehmer Druck mit ins "Spiel" und macht alles recht verspannt.
Mein Sohn allerdings ärgert sich auch sehr, wenn ihm etwas nicht so gelingt, wie er sich dies erhoffte.
Ich weiß um den Umstand, daß Kinder ein Spiegel von einem selbst sind, daß sie alles nachahmen. Also wirklich einfach alles. So auch das Verhalten der Erwachsenen, insbesondere der Eltern. Ich weiß jetzt natürlich nicht genau, wie wichtig Dir dies alles ist, aber ich selbst gehe damit einfach so um: Ich bemerke, daß mich ein Verhalten meiner Kinder sehr stört, wie z.B. dieses schnelle Aufgeben und Enttäuschtsein. Dann benenne ich es, wenn ich bisher noch keine Worte für das störende Verhalten fand. Und dann schaue ich mal ganz ehrlich bei mir selbst und überlege mir, in welchen Lebensbereichen oder Situationen ich denn eigentlich selbst so bin. Ich wurde noch immer fündig. Dann fällt mir meist auf, daß mich dieses Verhalten, das mich bei meinen Kindern stört, auch bei mir selbst stört. Ich mag dieses Verhalten an mir selbst auch nicht. Oftmals spüre ich dann sogar Wut auf mich, weil ich so bin, und ich dies jedoch be- und verurteile und es schlecht finde, daß ich so und so bin. Dann merke ich meist noch, daß dieses Verhalten auch noch hinderlich für manches gewünschte Weiterkommen im Leben ist, oder für ein glückliches und zufriedenes Leben. Und dann überlege ich mir, wie ich künftig in gleichen Situationen reagieren könnte, was ich besser machen könnte, damit ich es angenehmer habe. Dies nehme ich mir dann vor und Schritt für Schritt kann ich dann auch einiges davon umsetzen und so mein Leben zum Positivem wenden.
Ich habe damit sehr gute Erfahrungen - auch Menschen, die ich dahingegen bereits beraten habe. Es ist eine Methode, bei der man nichts benötigt und die Möglichkeit hat, sich selbst zu helfen. Das Außen, also in diesem Fall die Kinder, wird sich von alleine ändern. Alles wird dann leichter und schöner.
Es ist außerordentlich hilfreich, sich selbst zu erkennen und zu ändern. Der Kampf im Außen wird dadurch unnötig und man kann sich sein Leben gestalten, wie man es sich selbst vorstellt.
Man stelle sich nur vor, wenn dies dann auch mal die eigenen Kinder nachahmen - wie wunderbar.
Genau.