Frage von Eumelhaus, 67

Muß priv.Unfallvers.auch Folgekrankheiten mit einbeziehen,ZBsp.nach Handgelenkbruch kam morbus dupuytren dazu?

Wird bei der Berechnung von Handgelenkbruch der danach auftretende morbus dupuytren mit herangezogen,bei der Abfindung?Beispiel:HANDGELENK wird mit 55% gerechnet bzw.dann nochmal in Zehntel,zum Bsp.3 Zehntel,mit wieviel wird morbus dupuytren angerechnet?

Antwort
von siola55, 36

Falls diese innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Frist von 3 Jahren ab dem Unfalltag auftreten - ja!

Nachzulesen in deinen AUB (Allg. Unfallbedingungen) unter dem Punkt:

Wann verjähren die Ansprüche aus diesem Vertrag? Gesetzliche Verjährung Die Ansprüche aus dem Versicherungsvertrag verjähren in drei Jahren. Die Fristberechnung richtet sich nach den allgemeinen Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs.
 

Gruß siola55

Kommentar von Eumelhaus ,

Danke für die hilfreiche Antwort!

Antwort
von user8787, 51

Bei chron. Erkrankungen wird es kompliziert. 

Der Morb. Dupuytren zählt zu den Fibromatosen, d.h. der Verlauf ist zwar schleichend, aber progredient. 

Bespreche das am besten direkt mit der Versicherung. 

Kommentar von Eumelhaus ,

Danke für die hilfreiche Antwort!

Kommentar von user8787 ,

Gerne. :o)

Antwort
von wilees, 57

Wie kommst Du darauf, dass die Unfallversicherung bei einem Bruch 55%+ bezahlt??

Kommentar von Eumelhaus ,

Die Frage war,ob die daraus folgende Krankheit morbus dupuytren mit angerechnet wird!Die Frage,wie ich auf 55% komme,es gibt in der Gliedertaxe HANDGELENK IM HANDGELENK 55% der Versicherungssumme,die entspricht aber 100% ,wenn Hand nicht mehr zu gebrauchen ist.Dann unterteilt sich das nochmal insofern,in wie weit die Hand noch zu gebrauchen ist.Da kann ZBsp.der Gutachter sagen,3 Zehntel ist die Hand kaputt.

Hat man eine VS von 20000 so sind das erst mal 11000(55%) davon dann 3 Zehntel,dann gibt es 3300 von der Versicherung!Alles klar?

Kommentar von wilees ,

Herr oder Frau Oberklug - ich habe den Job mal gelernt - nur bei Leuten wie Dir, spart man sich besser eine dezidierte Antwort.

Kommentar von Eumelhaus ,

Oh,gelernt?Was ist dann an der Frage so verkehrt?Als Gelernter weiß man was eine Gliedertaxe ist,das hat mit Oberschlau nichts zu tun.Wenn ich so SCHLAU wäre,wie Sie es vorgeben zu sein,hätte ich nicht gefragt,solch Proll brauch mir nicht antworten!

Kommentar von wilees ,

Die Prozentangaben beziehen sich nur auf einen vollständigen
Funktionsverlust der aufgeführten Körperbereiche. Sind Gliedmaßen nach einem Unfall teilweise in ihrer Funktion beeinträchtigt, passt das Versicherungsunternehmen den Invaliditätsgrad entsprechend an.

Der Nachweis später auftretender Morbus Dupuytren in Kausalität zum Bruch wird sich nicht führen lassen.

Wie entsteht der Morbus Dupuytren?

Die genaue Ursache des Morbus Dupuytren ist unklar.
Er wird aber oft vererbt. Auch ist ein Zusammenhang mit Lebererkrankungen, Zuckerkrankheit und der Einnahme von Antiepileptika bekannt.

Die Dupuytren Erkrankung fällt zu Beginn durch die Ausbildung derber Stränge oder knotiger Veränderungen meist an der
Hohlhand auf. Später ist eine Streckhemmung/ Beugekontraktur der Finger zu beobachten. Am häufigsten sind der Klein- und Ringfinger betroffen.
Der Morbus Dupuytren tritt aber auch an den anderen Fingern
einschließlich des Daumens auf, wo ein Strang oft in der ersten
Zwischenfingerfurche zu tasten ist, welcher die Abspreizung des Daumens einschränkt. Die Streckhemmung der Finger ist Folge der gutartigen Vermehrung von Kollagen.
Ähnlich einer überschießenden Narbenbildung werden die Stränge und Knoten des Dupuytren immer härter und ziehen sich schließlich zusammen. Die Struktur, welche die oben beschriebenen Veränderungen erfährt wird Palmarfaszie genannt. Sie ist eine feste, normalerweise recht schlanke Faserschicht, die zwischen der oberflächlichen und tiefen Fettschicht der Hohlhand lokalisiert ist und sich vom Handgelenk bis zu den Fingern aufspannt.

Kommentar von Eumelhaus ,

Na das ist doch schon freundlicher!Allerdings weiß ich das,daß das Versicherungsunternehmen das anpaßt,hatte ich ja auch so mitgeteilt!(55%=100%) davon hält in Zehntel abgerechnet!

Ich habe gelesen,daß morbus dupuytren AUCH nach VERLETZUNGEN auftreten kann.Daß das familiär sein kann oder Alkoholmißbrauch,ansonsten ungeklärt.Da aber eine Verletzung vorlag,ist es durchaus möglich,daß dies eine Folge davon ist!War heute beim Gutachter,der das auch alles mit aufführte.Auch mein Chirurg sagte,daß das eine Folge dessen sein kann.Hatte mir vergangenes Jahr bei Radunfall mit meinem behind.Sohn das Handgelenk gebrochen.Der Unfallverursacher beging Fahrerflucht!

Deshalb nur,wollte ich wissen,ob diese FOLGEKRANKHEITEN mit in die Bewertung einfließt!Danke erst mal!

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