Frage von lumpi2016, 133

Muss mir mein Arbeitgeber den Resturlaub noch vor dem Mutterschutz geben ?

Hallo, ich bin seit Anfang meiner Schwangerschaft krankgeschrieben und werde wahrscheinlich die ganze Schwangerschaft nicht arbeiten gehen können . Der errechnete Entbindungstermin ist der 25.05.2016.Mir stehen für dieses Jahr+ Resturlaub vom letzten Jahr noch ca 27 Tage Urlaub zu.Muss mir mein Arbeitgeber diesen Urlaub noch vorm Mutterschutz geben?

Antwort
von Wissensdurst84, 99

Guten Abend,

Wenn du den Urlaub beantragst muss er deinem Wunsch entsprechen, es sei denn es stünden dringende betriebliche Gründe oder aber die Urlaubswünsche anderer Arbeitnehmer entgegen.

Ich hoffe ich konnte helfen.

Wissensdurst84

Antwort
von Sarahlilalu, 80

Wenn du eh die ganze SS befreit bist, wirst du ja nicht zur Arbeit gehen, d.h. Wenn du wieder anfängst, dann kommt dein neuer Jahresurlaub und der Rest zusammen.

Antwort
von Maximilian112, 72

Bezahlen muß er den Urlaub sowieso also kannst Du ihn auch vor der Elternzeit beantragen. 

Und ob Du nun wegen krank fehlst oder Urlaub hast, von der Anwesenheit ist sowieso nix anders für den Betrieb. Also kann er auch nicht verweigern.

Du bist doch aber sicherlich auf Grund der SS krank? Da wirkt sich der geringere Verdienst durch Krankengeld auch nicht auf das Elterngeld aus.

Gute Besserung.

Antwort
von lumpi2016, 81

Danke für die schnellen antworten.

Ich soll laut Arbeitgeber und Frauenarzt nicht mehr arbeiten gehen.Ein Beschäftigungsverbot wird mir jedoch nicht ausgesprochen.Da ich durch das Krankengeld auf viel Geld verzichte,habe ich gehofft,dass ich noch vorm Mutterschutz meinen zustehenden Urlaub bekomme und daher kürzer Krankengeld beziehe.Dann wäre der Verlust wenigstens etwas geringer.

Kommentar von isebise50 ,

Ich soll laut Arbeitgeber und Frauenarzt nicht mehr arbeiten gehen.

Warum stellt dir denn dein Frauenarzt kein individuelles oder dein Arbeitgeber kein arbeitsplatzbezogenes generelles Beschäftigungsverbot aus, wenn beide der Meinung sind, das es besser wäre?

Denn wenn ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen wird, hast du gegenüber deinem Arbeitgeber Anspruch auf zeitlich unbegrenzte Zahlung des vollen Arbeitsentgelts (Mutterschutzlohn) nach § 11 Absatz 1 Satz 1 MuSchG. Dieses bekommt der Arbeitgeber auf Antrag über das Umlageverfahren 2 (U2-Verfahren) von deiner Krankenkasse erstattet.

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