Frage von Frankfurt69, 82

Muss meinen chihuahua nach der trennung mit meiner Frau abgeben :(?

Hallo,

nach der Trennung mit meiner muss ich meinen kleinen Rüden leider schweren herzens abgeben. Da ich vollzeit arbeite und der kleine sonst immer 9 Stunden am Tag alleine wäre. Habt ihr eine lösung wie ich den hund doch noch behalten kann und es ihm dann auch gut geht? Habe jetzt eine Familie kennengelernt, die Wohnen aber sehr weit weg, bei denen würde es ihm sehr gut gehen mit Garten usw. Da ich 2 Kinder habe und Unterhalt zahle, kann ich mir auch keinen Hundesitter leisten. Der kleinen habe ich seit Welpenalter und wird jetzt bald 2 Jahre alt. Er ist sehr auf mich angewiesen und sucht mich immer, wenn ich mal kurz aufs klo gehe bleibt er vor der tür stehen. Ich will das es ihm gut geht, habe aber angst ihn irgendwie zu hintergehen. Hoffe jemand kann mir einen guten Rat geben

Antwort
von ShinyShadow, 53

Naja, 9 Stunden allein lassen, ist echt keine Option. Dann noch lieber ein neues Zuhause suchen.

Das einzige, was mir einfallen würde ist vielleicht, dass du dir nen Schüler sucht, der ihn Nachmittags nimmt... Da finden sich sicherlich viele, denn viele dürfen kein eigenes Tier haben und würden sich um die Aufgabe (auch kostenlos) reißen. Allerdings gibts da 2 Probleme: 1. Wie kommt der Hund mittags da hin? 2. Zieht derjenige das auch echt durch? Oft gilt: Wenn du dich auf andere verlässt, bist du verlassen...

Alternativ wäre natürlich super, wenn er einfach mit zur Arbeit darf. Aber das machen wenige Chefs mit und das geht auch fast nur im Büro.

Wenn du nicht jemanden findest, auf den du dich 100% verlassen kannst, würde ich eher den schwierigen Weg gehen und ihn abgeben. Das ist vielleicht besser als ihn immer hin und her zu schieben.

Antwort
von Buddhishi, 47

Hallo Frankfurt69,

oh, das ist sehr traurig. Du hast mein Mitgefühl. Aber ich habe auch einen Vorschlag für Dich.

Du könntest in einer Zeitung/Lokalblättchen oder auf 'MeineStadt' eine Annonce aufgeben, dass Du jemanden in der Nähe suchst, der tagsüber Deinen Hund nimmt und Du dafür am Wochenende den Hund des/der 'Paten' nimmst. Manche haben gerade am Wochenende etwas vor und sind durch ihren Hund gebunden.

Es gibt/gab solche Aktionen wie 'Nimmst Du mein Tier, nehme ich Dein Tier' glaube ich auch beim Deutschen Tierschutzbund. Erkundige Dich doch mal, ob das eine Option wäre.

Alles Gute

Kommentar von Frankfurt69 ,

Danke, ich hatte ja einen jetzt gehabt der hat auch etwas taschengeld bekommen, aber vom nachbarn erfahren das er nur alle 2 tage gekommen ist :( deshalb ist das leider keine option mehr aber trotzdem danke

Kommentar von Buddhishi ,

kann es sein, dass dieser Kommentar für ShinyShadow gedacht war?

Antwort
von TygerLylly, 21

Ich kann das gut nachvollziehen. Ich wurde ungewollt schwanger, hatte drei Hunde. Zwei totbrav, einer absoluter Problemhund, der nicht gefragt sondern zugepackt hat. Natürlich hätte ich ihn behalten können. Da er nicht alleine bleiben konnte, wäre ich aber enorm eingeschränkt gewesen und im Endeffekt hätte sogar das Kind drunter gelitten. Der Alltag wäre schwierig gewesen, da ich Hund und Kind niemals hätte aus den Augen lassen dürfen. Bei den anderen beiden muss ich natürlich auch aufpassen, es sind und bleiben Tiere. Aber die lasse ich schon mal eben alleine wenn ich zur Toilette muss oder so...

Jumper hing auch an mir wie eine Klette. Hunde gewöhnen sich aber sehr schnell um. Was das angeht, brauchst du echt keine Angst haben. Ich habe ihn bekommen, da war er fünf...

Ich denke, im Sinne des Hundes solltest du ihn der Familie geben (Schutzvertrag und -gebühr nicht vergessen!). Klar ist das nicht leicht, aber ihr gewinnt beide anders keinen Blumentopf. Du musst dich ständig kümmern, dass der Hund raus kommt und hast dennoch ein schlechtes Gewissen, da du kaum Zeit für ihn hast. Und was die große Distanz angeht: Das ist super! Du solltest ihn auf garkeinen Fall im ersten Jahr besuchen. Sowas irritiert den Hund mehr, als dass es was bringt. Lass dich von der Familie auf dem Laufenden halten, wie es ihm geht. Dann schläfst du ruhig und der Hund wird nicht verunsichert. Ich habe den Fehler mal gemacht und bin mit einem "Secound-Hand-Hund" zu den vorherigen Haltern gefahren. Das war für den Hund echt dermaßen stressig, dass es mir ganz schnell leid tat...

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