Frage von laaaalleeeliui, 71

Muss mein Vermieter für die Dämmung aufkommen?

Hi,

Also vor etwa 3 Monaten hatten wir über unserer Wohnung noch einen Dachboden zum Sachen abstellen. Da wir aber einen neuen Vermieter haben, hat er es in eine neue Wohnung verwandelt. Darauf sind neue Leute eingezogen die ständig laut sind. Da es ein Altbau ist, hört man leider alles. Und da wir nicht ausziehen wollen, zumindest noch nicht, wollte ich fragen wer für eine deckendämmung oder ähnliches aufkommen muss. (Wegen des Lärms habe ich schon mit den Nachbarn geredet. Waren darauf noch lauter)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von albatros, 27

Da hier ein Dachboden in eine Wohnung umgewandelt wurde, war der V. verpflichtet, eine ausreichende Trittschalldämmung in den Fußboden der neuen Wohnung einzubauen. Kommt es jetzt für dich zu einer erheblichen Beeinträchtigung wegen der fehlenden bzw. nicht ausreichenden Dämmung, zeige das dem Vermieter schriftlich an und setze ihm eine Frist von einem Monat (Datum fixieren). Da ein Selbstbehelf nicht in Frage kommt, darfst du ab Inkenntnissetzung des V. die Miete angemessen mindern. Je nach Intensität und Ausmass 10 bis 20% halte ich für angemessen.

Antwort
von ChristianLE, 27

wer für eine deckendämmung oder ähnliches aufkommen muss.

Eigentlich niemand. Insbesondere bei Altbauten besteht die Gefahr, dass eine Hellhörigkeit besteht. Anforderungen an den Schallschutz sind hier aufgrund eines Bestandsschutzes des Gebäudes auch geringer.

Alternativ würde ich mal beim Bauordnungsamt anfragen, inwiefern überhaupt eine Nutzungsänderung des Dachbodens beantragt worden ist.

Antwort
von DerHans, 9

Ist der Dachausbau denn überhaupt genehmigt gewesen. Dabei würde das Bauamt auf eine ausreichende Trittschalldämmung dringen.

Antwort
von GeorgioArmanii, 42

Am besten einen anwalt mal alles genau erläutern.er kennt die gesetzeslage am besten. Aber ich denke mal , da wird es lösungen geben.

Lg

Antwort
von Schlauberger303, 32

Eine Schall- insbesondere Trittschalldämmung ist bei alten Holzbalkendecken nicht so ganz einfach - kostet Geld und Raumvolumen (abgehängte Decke unten, hoher Bodenaufbau oben)

Ich kann mir unter dem Gesichtspunkt schon vorstellen, wie der Vermieter auf diesen Wunsch reagiert.

Andererseits könnt ihr ja, sollte er euch blöd kommen, euch mal erkundigen, ob er eine entsprechende Umnutzung des Dachbodens in Wohnraum beim Bauamt in die Wege geleitet hat.

Aber egal wie, wenn der Lärm euch so stört läuft es wahrscheinlich darauf hinaus, dass ihr euch schnellstmöglich abmachen solltet ...

Kommentar von laaaalleeeliui ,

Achso nee das bei uns ist keine Holzbalkendecke, die ist schon aus Beton.

Antwort
von seppi89, 13

Was für Assi Nachbarn sind denn das? Was für Lärm machen die? Trampeln? 

Rede mit dem Vermieter und wenn sie öfters absichtlich Lärm machen ruf die Polizei 

Antwort
von AtotheG, 30

Wieso sollte der Vermieter dafür aufkommen? Dafür müsste man den Innenraum dämmen, was wiederum die Raumhöhe vermindert. Solange es energetisch nicht notwendig ist, muss es auch nicht gemacht werden. Man hat nun mal nicht immer das Privileg die oberste Wohnung zu haben und damit auch keine Nachbarn die über einem Lärm machen. Die unter euch stört euer Lärm bestimmt auch ab und zu mal.

Neuer Einzug ist immer mit Lärm verbunden.

Kommentar von laaaalleeeliui ,

Naja die Decke zwischen meiner Wohnung und darunter ist "normal" dick. Aber über uns war das einfach mal nur ein Dachboden zum abstellen. Als ich hier eingezogen bin, wusste ich nicht das sowas passieren wird. Sogar die unter mir können die noch hören, so laut wie die schreien.

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