Frage von Trailblazer,

Muss mein Stromversorger(der mir angebl.kündigte)einen Nachweis der Kündigungszustellung erbringen?

Hallo! Habe mit meinem Stromversorger eine Ratenzahlungsvereinbarung für die NK-Abrechnung 2008 getroffen (Nachzahlung von 550 € !). Die Raten sind von mir mit den monatlichen Abschlägen zum 15. eines Monats überwiesen worden, kamen aber regelmässig 1 Tag später als mit dem Unternehmen vereinbart an (mein Fehler). Nun erhielt ich Mitte Nov. einen Brief von Eon (bei denen ich nicht Kunde bin), dass Sie mich als Neukunden seit dem 30.09. begrüßen. Eine Anfrage über die Hotline meines Versorgers ergab, dass die mir angeblich am 29.07. eine Mahnung und am 18.08 die Kündigung zum 30.09. geschickt haben. Beide Briefe habe ich jedoch nie erhalten! Also schriftlich an die gewandt und erläutert, dass ich mich weiterhin als Kunde betrachten würde, da ich keine Kündigung zugestellt bekommen hätte und den Hinweis gegeben, auch nach dem 30.09. noch weiterhin meine Raten+Abschläge überwiesen zu haben, was ja als Indiz gelten könne, dass ich von nix wusste. Zurück kam eine Kopie des Kündigungsschreibens und die Ansage, dass keiner Ihrer Briefe als Postrückläufer zurückgekommen sei, womit Sie davon ausgehen würden dass ich Ihre Briefe ignoriert hätte und die Kündigung als zugesandt betrachten. Frage nun: Was tun? Was ist mit Kunde sein bei Eon? Bei denen habe ich ja nie was unterschrieben und würd ich auch nie! Auch in der Kopie der K. kein Hinweis dass die mich bei Eon anmelden würden!

Hilfreichste Antwort von Drachentoeter,

Genau genommen muß der Versorger den zugang der Kündigung beweisen, aber als erster Beweis hierfür reicht es zu zeigen das der Brief verschickt wurde. Du hats regelmäßig zu spät gezahlt, das rechtfertig eine Kündigung. Das mit EON ist schnell erklärt, das wird der sein dem das Netz gehört und der wenn kein andere an dich Strom liefert Strom an dich liefert. Durch diese Regelung wird sicher gestellt das du nicht auf einmal im Dunkeln stehst falls dein Versorger keine Strom liefern kann.

Kommentar von Trailblazer,

Habe auch nix gegen den Kündigungsgrund, möchte aber wissen ob ich das nun ab dem 30.09. akzeptieren muss und auch den höheren cent/kwh Preis von Eon für die Zeit seit dem 30.09. bezahlen muss. Für den falschen Zählerstand könnt ich von Eon einen kommen lassen zum Ablesen aber ich will ja nix mit denen zu tun haben! Liegst aber richtig Eon ist der lokale Netzbesitzer und da wird man wohl automatisch hingeleitet (obwohl mir da abstellen fast lieber wär :) )Übrigens: Wie zeigt ein Unternehmen dass ein Brief verschickt wurde? Firmeninterne "Beweise" können ja selbst angefertigt werden?

Kommentar von Drachentoeter,

Das könne interne Dokumentatione sein dene zu entnehmen ist das der Brief an die Hausinterne Poststelle übergeben wurde. Es nütz dich aber auch nicht viel wenn sie es nicht beweisen können, die Kündigung ist ausgesprochen und wird bestimmt nicht zurück gezogen. Die haben bei stetigen unpünktlichem Zahlungen sowieso ein Sonderkündigungsrecht.

Antwort von molei39,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

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Kommentar von Trailblazer,

Abrechnen ist gut... Die haben ja lustigerweise auch nen ~ 800 kwh zu hohen Fantasiezählerstand angegeben bei Eon so dass mein Abschlag von 63,- € auf 149,- € bei Eon gestiegen ist! Da kommt Freude auf ;)

Kommentar von molei39,

auweia, die nehmen doch eigentlich den Jahresverbrauch und rechnen ihn auf den Monat um...was ist denn euer Jahresverbrauch?

Antwort von ReinerUnsinn,

Stromrechnungen bezahlt man per Lastschrift, dann gibt es keine Fristenprobleme.

Widerspreche vorsorglich der angeblichen Kündigung.

Kommentar von Trailblazer,

Jo stimmt natürlich mit Ls... Widerspruch erfolgte mit oben beschriebener Wirkung.

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