Mein 17 jähriger Sohn wurde beim Ladendiebstahl erwischt und angezeigt,jetzt plötzlich bekommt er einen Brief von einer Anwaltskanzlei,daß er 76,50 € zahlen solle, einmal 50 € für eine Feststellungsprämie und den Rest als Geschäfts - und Telefongebühr. Mein Sohn selber geht noch zur Schule, hat somit kein eigenes Einkommen,muss er die geforderte Summe tatsächlich aufbringen? Und wenn er das nicht kann wirklich mit einer Klage beim Amtsgericht rechnen???
Muss mein Sohn zahlen?
Antworten (10)
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14Antwort von
xyungeloestxyungeloest
du kannst es doch auch bezahlen, ist doch auch dein sohn.
also, wenn er stiehlt, muss er auch die konsequenzen tragen können....
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Aschera Klar würde ich das auch zahlen,wenn ich von dem knappen Geld (Hartz IV) nicht schon allen anderen Mist (schwarz fahren) für ihn abstottern würde.Einen Job findet er leider auch nicht für nebenher in seinem Alter.
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8Antwort von
LEADERLEADER
klar muss er zahlen und wenn er nicht kann werden die sich an sie(seine eltern) wenden!
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6Antwort von
IgelaugeIgelauge
Du mußt damit rechnen, dass diese 76,50 lediglich Fangprämie+Gebühren sind, und eine Anzeige dennoch nicht ausgeschlossenen ist.
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RolfHoegemannRolfHoegemann Alex, ich hatte erst ein anderes (meinen SL-AV) mal eingebunden - aber auf Bitten eines traurigen, verwirrten Menschen mit Bambi-Augen wieder ein RealPhoto genommen - und das ist das aktuellste, was ich gerade habe... <g>
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IgelaugeIgelauge Rolf, laß es drin.
bist gut zu erkennen.
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4Antwort von
RolfHoegemannRolfHoegemann
nun - da Dein Sohn noch minderjährig ist, wirst ja wohl Du (als Vater oder Mutter) zahlen müssen und Sohnemann dann das Ganze vom Taschengeld abziehen.
Ich finde es nur merkwürdig, dass Du irgendwie auf den Gedanken zu kommen scheinst, da nichts, oder weniger, zahlen zu müssen - Dein Sohn hat eine Straftat begangen und muss nun dafür seine Strafe entrichten. Das Ganze ist ein Lernprozess, der verhindern soll, dass es sowas nochmal tut.
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Aschera für diesen diebstahl muss er natürlich gerade stehen,daher wird das auch alles vor gericht gehen,jedoch hatte bisher niemand diese 50€ feststellungsprämie von ihm verlangt,sondern die schicken 3 monate später jetzt anwälte,taschengeld geht schon für andere zahlungen drauf, da bleibt ihm nichts mehr, der vater hat das von ihm freiwillig gezahlte taschengeld gestrichen und ich selber lebe momentan leider von hartz IV.
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RolfHoegemannRolfHoegemann @ Ashera: diese ganze Situation wird vor Gericht bestimmt auch zur Kenntnis genommen und dementsprechend in die Verhandlungssache eingebunden. Und wenn es bei Euch finanziell klamm ist, wird höchstwahrscheinlich der Vater mit herangezogen werden (deinen Zeilen entnehme ich irgendwie, dass Ihr zumindest keinen gemeinsamen haushalt mehr habt), denn es ist ja auch sein Sohn, für den er verantwortlich ist. Schlimmstenfalls muss Dein Sohn einige Stunden gemeinnützige Arbeit ableisten - ich hoffe für Deinen Sohn, dass er aus der ganzen Sache was gelernt hat...
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IgelaugeIgelauge heeeee Rolf...neues Foddo ?
macht dich irgendwie reifer....tzä*
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4Antwort von
bsensualbsensual
Dein Sohn hat gegen das Gesetz verstoßen, also muss er zahlen. Die meisten Geschäfte erheben eine solche Feststellungsprämie plus Arbeitsaufwand. Kann dein Sohn den Betrag nicht von seinem Taschengeld oder Erspartem aufbringen, müssen die Eltern aufkommen.
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2Antwort von
QetanQetan
Wenn ein 17-jähriger stehlen kann, dann kann er auch jobben um das Geld zu bezahlen. Ohne wenn und aber und Erbarmen.
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2Antwort von
RolfeRolfe
Nein und nochmals nein! Es ist ein absoluter Irrglaube, anzunehmen, die Eltern müssten in irgendeiner Form für Pflichtverletzungen ihrer Sprösslinge aufkommen! Das ist definitiv falsch! Der 17-jährige Sohn haftet sowohl straf- als auch zivilrechtlich in vollem Umfang selbst. Wenn bei ihm nichts zu holen ist, kann es passieren, dass der Anwalt sich erst einmal einen Titel vom Gericht holt (Urteil oder rechtskräftigen Mahnbescheid), aus dem dann 30 Jahre lang gepfändet werden kann. Diese Kosten könnte man abwenden, wenn der Sohn schriftlich gegenüber dem Anwalt diese Kosten anerkennt. Ein solches schriftliches Anerkenntnis ist ebenfalls vollstreckbar. Diese Fangprämie hat übrigens nichts mit der Anzeige zu tun, sondern stellt eine Art Vertragsstrafe dar. Wer den Laden betritt, erkennt diese Bedingungen (die meist auch schon am Eingang gross und breit ersichtlich sind) an und kann darauf eben auch zivilrechtlich verklagt werden.
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Aschera Danke,dann werde ich mich darum kümmern,daß mein Sohn das sofort in Angriff nimmt.
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2Antwort von
merlinpeter Ich würde die "Fangprämie" nur dann zahlen, wenn schriftlich vorliegt, daß damit von einer Anzeige abgesehen wird, damit wäre er auch nicht vorbestraft.
Käme es allerdings zu einer Anzeige/Gerichtsverhandlung, erwarten ihn,sofern Ersttäter, unter aller Wahrscheinlichkeit Sozialstunden.
Vielleicht gäbe es ja noch eine andere Möglichkeit, mit dem Anwalt bzw. Geschäftsführer sprechen, ob er zur Strafe eine Arbeit für den Laden verrichten kann, das zieht evtl. mehr, als nur eine Fangprämie.
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Aschera Die Anzeige ist erfolgt und zur Vernehmung war er schon vor einem Monat,das geht somit ohnehin vor Gericht,leider ist er auch kein Ersttäter. Das er diese sogenannte "Fangprämie " bezahlen soll haben wir erst gestern erfahren,denn im Geschäft hat die niemand verlangt, die haben nur seine Daten aufgenommen und ihn gehen lassen,daher war ich sehr verwundert,daß er gestern Post von einer Anwaltskanzlei bekam,denn somit blieb ihm gar keine Möglichkeit eventuell einen anderen Weg zu finden.
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1Antwort von
MortimerMortimer
Daß er kein eigenes geld noch verdient, tut nix zur Sache. Wäre sonst eine freie Fahrt zum Stehlen, motto, ich verdiene nix, bin also nicht haftbar. Kann nicht sein, oder?
Bezahl lieber, sonst wird daraus was richtig Peinliches und eventuell Teures.
Und hol dir das von Deinem Sohn natürlich auch zurück, um keine falsche Botschaft zu vermitteln.
... und vom Taschengeld abstottern.
er könnte sich ja auch einen schülerjob suchen.
werbung austragen, zeitungen ausliefern, nachbarschaftshilfe ect.
Stimmt! Durch seinen Job wird er verstehen, was Geld Wert ist und das es nicht auf Bäume wächst.
Zudem wird er dann auch Verantwortung für seine tat übernehmen müssen.