Frage von nervuta, 34

Muss mein Sohn (19J) seine Wohnung hier aufgeben, wenn er zur Ausbildung in ein BBW 700 km entfernt gehen muss (Autist, 30% Behinderung)?

Mein Sohn soll eine Ausbildung im BBW in Greifswald machen (nach positiver Arbeitserprobung dort), gefördert durch das hiesige Arbeitsamt. Seit August letzten Jahres lebt er in einer eigenen Wohnung im selben Haus wie ich (keine Haushaltsgemeinschaft). Er zahlt seine Lebenshaltungskosten durch den Unterhalt seines Vaters (wir sind geschieden) komplett selbt. Er hat das Aspergersyndrom mit vom Versorgungsamt eingetragenen GdB von 30%. Wie kann er denn seine Wohnung behalten, wenn unter der Woche seine Kosten durch die AGA bezahlt werden (außer Taschengeld und Kindergeld). Er hat regelrecht Panik dass er kein Zuhause mehr haben wird, wenn er nach Greifswald geht, weil er die Wohnung nicht mehr halten kann.

Wer weiß Rat???

Antwort
von Thiamigo, 9

nein muss er nicht, darf er sogar auch nicht, denn die Berufsförderungswerke sind oder besser gesagt erlauben es nicht dort den Erstwohnsitz zu haben also d.h. er Brauch eine Wohnung

Kommentar von nervuta ,

ist nur die spannende Frage, WIE er das anstellen soll. Der Vater wird die Unterhaltszahlungen nächsten Monat einstellen, uns läuft die Zeit weg!
Ich habe ein Attest seiner behandelnden Ärztin angefordert, in dem deutlich gemacht wird, dass es für die psychische Entwicklung meines Sohnes unabdingbar ist, dass er in sein gewohntes Umfeld zurückkehren kann. Er hätte sonst nämlich kein Zuhause mehr, in das er zurückkehren kann.
Es ist von dem BBW so vorgesehen, dass die Azubis 2x im Monat nach Hause fahren sollen.
Die Arge ist nicht zuständig, auch sonst keine Behörde.
Also bleibt nur Weg über den RA, aber ich brauch´gute Argumente...!

Kommentar von Thiamigo ,

Von wen ging das aus dass er diesen Kurs machen soll, der jenige der den Kurs in vorgeschlagen hat ist auch der so genannte Kostenträger und dieser ist für die unterbringen vor Ort für die Heimfahrt Kosten zuständig so weit so gut wenn der Vater die Zahlung einstellt muss erst mal überprüft werden ob er das darf wenn ja ist die Kommune zuständig dass er seine Unterkunft behalten kann also quasi das sozial Abend ich würde mich in der Gemeinde mal dorthin hin wenden wie gesagt und vor allem würde ich auch ein Antrag bei der Arge, Herrin den Versicherungsträger, Stellen mehr als eine Ablehnung kann nicht passieren aber ich denke dass dies das Sozialamt fordert denn das Sozialamt ist die letzte Instanz was für Zahlungen zuständig ist also müssen alle vorherigen Möglichkeiten ausgeschöpft werden. Viel Glück

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