Muß mein neuer Ehemann Unterhalt zahlen für meinen Sohn der in einer Pflegefamilie lebt?

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8 Antworten

Für ein Kind sind immer beide leiblichen Eltern unterhaltspflichtig. 

Bei getrennt lebenden Eltern muss der Elternteil, bei dem das Kind nicht lebt, den "Barunterhalt" (für die Kosten der Verpflegung, Kleidung, Unterkunft...) für das Kind an den anderen Elternteil zahlen - der andere Elternteil leistet hingegen den "Naturalunterhalt" (Betreuung, Kochen, Waschen, Putzen...).

Da das Kind hier aber weder bei Mutter noch Vater lebt, sind also beide leiblichen Eltern barunterhaltspflichtig - auch du.

Für barunterhaltspflichtige Eltern trifft bis zur Volljährigkeit des Kindes eine "erhöhte Erwerbsobliegenhiet" zu, sie müssen also alles ihnen Mögliche unternehmen, um wenigstens den Mindestunterhalt für das Kind aufbringen zu können - z.B. einer entsprechenden Erwerbstätigkeit nachgehen....

Da du selbst keiner Erwerbstätigkeit nachgehst, hast du als Hausfrau Anspruch auf ein "Taschengeld" von deinem Ehemann. 

Dein Mann muss also keinen Unterhalt für ein "fremdes Kind" zahlen, ist dir selbst aber unterhaltspflichtig, z.B. in Form dieses Taschengeldes.

Dies ist dein Einkommen, welches du für den Unterhalt deines Kindes einsetzen musst.

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Also er soll mir Taschengeld bezahlen da ich Hausfrau bin ohne Einkommen und von dem Taschengeld muß ich dann den Unterhalt bezahlen.

Dein Ehemann ist Deinem Sohn nicht zu Unterhalt verpflichtet. Wohl aber Dir. Dadurch wirst Du dann zahlungsfähig.

Du bist Deinem Kind zu Unterhalt verpflichtet. Wenn Du nicht arbeiten gehst, da Dein Ehemann ausreichend verdient, geht man davon aus, dass er Dir Geld zur Verfügung stellt mit dem Du Deinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kannst.

Wenn Du nicht möchtest, dass Dein Ehemann quasi dafür aufkommen muss, steht es Dir frei selbst zu arbeiten und mit dem Gehalt den Unterhaltspflichten nachzukommen.

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Du musst deinem Kind auch Unterhalt zahlen, nicht nur der Vater. Du hast kein eigenes Geld also bekommst du welches von deinem Mann und deinen Verpflichtungen nachzukommen. Du kannst arbeiten- eine andere Lösung gibt es nicht.

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Danke für die Antworten, natürlich werde ich selber den Unterhalt für mein Kind bezahlen. Ich habe mir einen 400 Euro Job gesucht, das heißt ich habe erst Probearbeiten. Ich wollte auch nur mal das mit meinem Mann wissen. Ich will nicht das er dafür bezahlt, auch indirekt indem er mir Taschengeld geben soll. Daher sollen sie dann das Geld von mir abziehen. 

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Ihnen stehen10% des Nettos Ihres Ehemannes als Taschengeld zu- davon kann das Jugendamt von Ihnen Leistung für das Kind fordern.

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Kommentar von Menuett
13.04.2016, 16:00

Ernsthaft 10%?

Dann hat ja der Ehemann kein Taschengeld mehr.

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Dem Gerichtsvollzieher ist das egal ob das deine Schulden sind oder die von deinem Mann, er würde Wertgegenstände von beiden mitnehmen.

Übrigens sind alle Länder hochverschuldet, ebenso fast alle Betriebe (Eigenkapitalquote in Deutschland nicht mal 10%). Was müssen diese also machen? Warum regiert Geld wohl die Welt, warum Wachstum über alles?

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Was spricht dagegen, sich von Deiner Seite in der Form am Unterhalt zu beteiligen? Es ist schließlich noch immer Dein Kind. Warum muss die Allgemeinheit allein dafür aufkommen?

Du könntest arbeiten und deiner Pflicht nachkommen.

Das der Vater nicht auffindbar ist, steht auf einem anderen Blatt.

Ihr beide seid Eltern und übernehmt keinerlei Verantwortung. Traurig genug.

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Nur wenn er ihn Adoptiert, vorher nicht!

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