Unser Sohn ist acht und hat seit dem Kindergarten zwei beste Freunde. Sie sind jetzt auch zusammen in der Schule, bleiben am liebsten unter sich und verteidigen ihre "Exklusivität" ziemlich rigoros. Jetzt gibt es zunehmend Beschwerden anderer Kinder (und deren Mütter!!), daß sie so ausgeschlossen werden, das geht bis zum mobbing-Vorwurf. Ich kann das nachvollziehen, aber darf man sich seine Freunde nicht selber aussuchen?

auch bei kindern gibt sympatie oder antipatie. vertraute freund geben sicherheit.
es ist natürlich wirklich besser, wenn sich ein Kind nicht nur an zwei andere Kinder bindet, sondern offen und freundlich zu allen ist. Aber wie kann man als Erwachsener Einfluss darauf haben, mit wem das Kind befreundet ist? Freundschaft kann man nicht erzwingen. Da ist man als Elternteil ziemlich hilflos, bis das Kind selber erkennt, dass es auch andere als Freunde haben will. Das kann manchmal auch geschehen, wenn sich dein Sohn zum Beispiel mit den beiden anderen streitet. Da bleibt ihm nichts übrig, als sich mit anderen Spielkameraden zu beschäftigen.
genau...und dadurch lernt er dann auch das andere Menschen auch wichtig sind. Erinnert Euch daran: immer wieder sagt man einem Kind...pass auf, das ist heiß.....aber erst wenn das Kind sich verbrannt hat weiß es was heiß ist. Der Jung muss wie jedes Kind seine eigenen Erfahrungen machen.
Meine Tochter ist fast 11 Jahre und ich habe solche Dinge auch erlebt! Kinder suchen sich aus mit wem sie spielen. Wir suchen uns auch aus mit wem wir uns abgeben. Einige Mamis verstehen einfach nicht, dass nicht jedes kind mit jedem Kind klarkommen kann. Und deswegen hängen die sich so rein. Das nervt vielleicht! Wird vielleicht auch noch vorkommen das die mamis aus dem Hintergrund versuchen deinen Sohn auszugrenzen, indem sie über ihn z.B. erzählen er sei unerzogen und verwöhnt und wolle immer alles bestimmen. Das macht man eben mit, wenn man ein kind hat das aussucht und nicht ausgesucht werden muss. Lasst Euch nicht ärgern. Alles Gute Dir und Deinem Sohn!
Lass die ma reden.die ruhigen Kinder haben doch ihren Kreis.Das ist ein ganz normales Sozialverhalten.Für mich hat das gar nichts mit Außenseiterdasein zu tun.Jeder muss im Leben seine Rolle finden,auch mal abgelehnt werden.Das sind erste Erfahrungen für das spätere Leben.Das wird auch nochmal wechseln. Lustig wie steif und bestimmend die Eltern sind.Bald wolln sie Dir noch sagen,was Dein Kind zu fühlen hat.

Hallo! Ich glaube sogar fest daran das man sich seine Freunde aussuchen sollte ! Oder machst du mit jedem nächst möglichen den Du triffst einen Kaffeeklatsch!

Ich finde das garnicht so verkehrt.Mein ältester Sohn hatte auch während der Schulzeit 2 beste Freunde,mit denen er sich fast ausschliesslich verabredet hat.Ich fand das auch völlig ok. Man kannte das Elternhaus gut, das hatte durchaus Vorteile. Einer meiner jüngeren Söhne schleppt dagegen "Hinz u. Kunz" ins Haus, oft weiß er selber nicht, wie sie mit Nachnamen heissen oder wo sie wohnen, bezeichnet sie aber als beste Freunde.Dies ist aber nie von langer Dauer.Das find ich persönlich auch nicht so in Ordnung.Mir wäre da lieber, er würde sich auf einige wenige konzentrieren. Aber so ist jedes Kind anders.

Jeder Mensch hat das Recht zu entscheiden wen er mag oder nicht. Ich finde es aber ungewöhnlich für einen 8 Jährigen sich auszugrenzen. Welche Gründe gibt es dafür??? Sind es nur die vertrauten Freunde die man schon "so lange" kennt???Oder ist es ein Spielzeug was man nicht teilen möchte??? Es kann auch ganz schnell umgedreht werden. Was ist wenn einer Umziehen muss und der andere die Schule wechselt. Steht er dann alleinen da, weil alle anderen in Ihm dann einen Aussenseiter sehen???

Wenn dein Sohn nicht mit den anderen spielen will dann hat das wohl seine Gründe die man als Eltern nicht unbedingt versteht.
Muss ja auch nicht sein denn auch ein Kind ist ein Individuum das Sympathien und Antipathien entwickelt.
Und keine Angst wenn die Freundschaft der drei mal aus irgendeinem Grund gestört wird. Es ist immer so dass man sich im Laufe der Jahre aus den Augen verliert. Spätestens dann wenn man die Schule wechselt und die Freund nicht (Gymnasium oder Realschule...). Da gibt es wieder neue Klassen und glaub mir, dein Sohn wird auch da zurecht kommen.

ich frage mich, wie das wohl ausgeht, wenn man Kinder ZWINGT, miteinander zu spielen. Das Ganze ist doch bestimmt wieder einzig und allein ein Problem der Mütter. Ich habe übrigens am liebsten mit den Kindern gespielt, mit denen es mir VERBOTEN war. Kinder netscheiden selbst wer ihnen gefällt und wer nicht. Das wechselt doch von allein.

Natürlich kann sich jeder seine Freunde selbst aussuchen. Jeder weiß am besten, mit wem er auskommt und mit wem nicht, das zeigt auch die eigene Erfahrung. Wir Erwachsenen halten das ja auch so. Aber auch, wenn wir seit langem "beste Freunde" haben, haben wir auch noch andere soziale Kontakte und ich denke, auch die wollen gelernt sein. Wir lernen auch neue Leute kennen, mit manchen haben wir nicht weiter zu tun, aber mit manchen befreunden wir uns auch später noch. Da kann dann auch noch die ein oder andere engere Freundschaft dabei sein. Ein bisschen komisch ist es schon, wenn die drei fast nur unter sich sind, schließlich sind noch reichlich andere Kinder in der Klasse. Es ist schön, wenn Freundschaften gepflegt werden, aber man sollte auch anderen eine Chance geben. Es kann schnell passieren, dass die anderen Kinder aufgeben, sich mit der "Clique" anfreunden zu wollen und dann den Spieß umdrehen. Dann will vielleicht keiner aus der Klasse etwas mit ihnen zu tun haben. Dann haben die drei zwar "ihre Ruhe", aber ob das auf Dauer so gewollt ist...