Frage von danboy, 64

Muss mein Ausbildende Firma den internen Mietwagen zur Berufsschule zahlen?

Hallo Leute,

bin im 2. Lehrjahr(Ausbildung) in einem großen deutschen Autohaus. Ich bin 19 und habe seit 2 Jahren meinen Führerschein. Meine Berufsschule ist 100 km von meinem Wohn- und Ausbildungsort entfernt. Dadurch habe ich immer Blockunterricht, sprich 2 Wochen arbeiten und 1 Woche Berufsschule. Während der Schulzeit bin ich immer in einem Schülerwohnheim, was vom Freistaat Bayern gezahlt wird, untergebracht. Dieses ist direkt neben der Schule. Bis Oktober war ich auch immer in diesem Wohnheim untergebracht.

Ende Oktober wurde uns dann 4 Tage vor Blockbeginn, welcher am Sonntag abend beginnt, bescheid gesagt, dass wir kommenden Block in einem anderen Wohnheim, welches 30 km einfach von der Berufsschule entfernt ist, untergebracht werden. Da dies etwas Ländlicher gelegen ist, besteht dort morgens dementsprechend eine schlechte bis gar keine Busverbindung. Das heißt es wurden für unsere Klasse (13 Leute = 3 Autos) benötigt. Da aber nur inklusive mir 3 einen Führerschein hatten, aber nur einer ein Auto, mussten wir irgendwo zwei auftreiben.

Den nächsten Tag bin ich in der Firma dann zum Firmenchef gegangen, und habe ihm die Situation geschildert, und auch gesagt, dass dies nur eine Einmalige Sache sei. Als ich fertig war, hat er mich zu meinem Abteilungschef oder Fuhrparkchef geschickt. Da mein Chef in dieser Woche auf Kundenbesuche war und deshalb nicht in der Firma war, bin ich zum Fuhrparkchef gegangen. Mit diesem habe ich dann das Fahrzeug ausgemacht, welches ein VW up! war. Es wurde ein Preis von 90 € ausgemacht, von Samstag bis Freitag und 1.000 km inklusive, was ich schon fast ein bisschen viel fand, da Kollegen ein Auto kostenlos bekommen, wenn Sie 3-4 Tage auf Fortbildung sind.

Als ich dann das Auto Samstag Mittag abgeholt habe, sollte ich noch nicht bezahlen, sondern erst wieder bei Abgabe. Vom Schülerwohnheim habe ich dann am Ende der Woche das Benzingeld bekommen. Als ich dann am Freitag gegen 15:30 das Auto direkt nach der Heimfahrt wieder abgegeben habe, habe ich immer noch keine Rechnung bekommen. In der mitte der nächsten Woche habe ich dann eine Rechnung an meinen Schreibtisch gelegt bekommen, also nicht persönlich, wo ein Betrag von 143,28 € !!! stand. (siehe Bild) Bei anfrage auf Erklärung für diesen Betrag hat man einen deutliche Abneigung zu dem Thema gespürt.

Nun wollte ich fragen ob dies überhaupt rechtlich ist und ob meine Firma dafür überhaupt Geld verlangen durfte oder dies moralisch nicht in Ordnung ist.

Vielen Dank im voraus.

Mit freundlichen Grüßen,

danboy 

Antwort
von Richy7, 42

Letztlich bist du alleine dafür zuständig zur Berufsschule zu gelangen (organisatorisch sowie finanziell). Das dir die Firma einen Wagen bereit stellt ist in meinen Augen Kulanz. Das für die Firma dabei Kosten anfallen ist ja klar und die können sie dir meines Erachtens nach auch in Rechnung stellen.

Kommentar von danboy ,

Danke für die schnelle Antwort ;)

Kommentar von Jogie24 ,

Du schreibst ja auch dass ein Betrag von 90 € ausgemacht war, dazu kommt dann noch der Kraftstoff und die Mwst. Das kam dir ja schon etwas viel vor. Warum hast du da nicht nochmal explizit nachgefragt? Dass deine Kollegen ein Fahrzeug kostenlos bekommen wenn sie auf Fortbildung sind ist eine ganz andere Sache.

Auch hier ist die Firma nicht dazu verpflichtet ein Auto zu Verfügung zu stellen. Für das erreichen einer Fortbildungsstätte ist auch derjenige Verantwortlich der diese in Anspruch nimmt. Meist beteiligt sich dann die Firma aber an den Kosten. Sie muss es aber nicht wenn ich mich jetzt nicht irre.

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