Hey Leute, in meiner Arbeit wurden neulich wieder einige junge Facharbeiter gekündigt, und ein Freund behauptete das ein Betrieb erst die jungen Leute kündigen müsste bevor er die Alten kündigt. Stimmt das?

Es ist doch logisch das man Familienvätern mit Kindern zuletzt kündigt. Ein junger Facharbeiter findet schneller wieder einen Job.
Er muss nicht, aber die Kündigung junger Mitarbeiter, die noch nicht so lange in diesem Betrieb arbeiten, ist zum einen billiger und zum anderen sozialverträglicher.
ja, die zuerst kommen gehen auch zuerst, und die die familie und kinder haben als allerletztes.
ja, die zuerst kommen gehen auch zuerst, und die die familie und kinder haben als allerletztes.
Sozialverträglichkeit heißt das, Familienväter zuletzt.
die Abfindung ist bei älteren Mitarbeitern meist zu hoch...

ältere arbeitnehmerInnen bzw. jene, die schon länger in der firma sind, haben anspruch auf eine (oft recht hohe) abfertigungszahlung und diese ersparen sich die firmen gerne.
kommt auf die jahre an, die der mitarbeiter angestellt ist...wenn du schon lange angestellt bist, werden erst die "neuzugänge" gekündigt, außer du hast z.b. gerade ein kind bekommen, dann sieht es anders aus...
AUßER: die firma geht pleite, da hilft dir auch kein kind...

Nicht unbedingt. Es heißt, es sollten nach Möglichekit die zuerst entlassen werden, die a) die besten Möglichkeiten haben wieder einen neuen Job zu finden und b) denen es am wenigsten schadet, wenn sie entlassen werden. Und das sind meist junge Singles mit Ausbildung. Wenn aber z.B. ein junger Familienvater und ein älterer Single zur Wahl stehen, wird man wahrscheinlich den älteren entlassen.

scheint wohl so zu sein wie bei der Ferienplanung:
Singles sollen den Familieinvaetern in der Urlaubszeitwahl (Ferien der Kinder) Vorrang lassen. Das kann ich ja zum Teil verstehen.
Aber das der junge FA prinzipiell eher gehen muss als der alte oder Familienvater/mutter oder langjaehrige Mitarbeiter/in.. - sehe ich nicht als tabuberechtigte Regel. Wenn ich das Interesse der Firma im Auge habe, und damit das der Mitarbeiter, entlasse ich Intriganten, die die nichts leisten oder koennen, Querulanten. Unabhaengig von Familienstatus und Alter. Waere anders auch eine Diskriminazion des jungen Mitarbeiters, der in seinem Lebenslauf ja auch nicht zig Arbeitstellen stehen haben will, nur weil immer er/sie zuerrst gehen muessen. Der Alte/Langjaehrige Mitarbeiter ist ja teils froh wenn er gehn 'muss', so kann er sich bspw mit Mitte Fuenfzig seinen Hobbies widmen.
Bei der Post, Telekom und Co. AG Gang und Gaebe. Die machen den Weg frei.