Muss man wenn man Politik mag zwangsläufig auch Geschichte mögen?

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10 Antworten

Naja mögen nicht unbedingt. Aber man sollte schon ein gewisses Grundwissen haben (oder bereit sein es sich an zu eignen) da sich aus der Geschichte viele zusammenhänge ableiten lassen die die Politik beeinflussen und man gewisse Dinge sonst kaum verstehen kann.

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Möchtest du denn lieber in die Politik als Politiker oder interessierst du dich für die Politikwissenschaft?

Während meines Studiums habe ich in Politikwissenschaft ein Einführungsseminar in die Internationalen Beziehungen besucht. Dort hat der Professor uns Studenten eindringlich empfohlen, uns einen Überblick über die Weltgeschichte zu verschaffen, weil historische Kenntnisse für das Studium der Politikwissenschaft unerlässlich seien. Er hat uns folgende beiden Bücher empfohlen:

  • dtv-Atlas Weltgeschichte 1
  • dtv-Atlas Weltgeschichte 2

Viele Politiker haben jedoch nicht wirklich fundierte Kenntnisse der Weltgeschichte. Das merkt man m.E. aber jeweils auch. Willst du also ein guter Politiker sein, so lege ich dir ein gewisses historisches Grundinteresse wirklich ans Herzen.

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Die gestellte Frage beinhaltet das Wort "zwangsläufig" und die Antwort lautet: Nein. Richtig ist die Bemerkung, dass es schon angebracht ist, ein geschichtliches Grundwissen vorweisen zu können. Wie sonst willst Du Zusammenhänge, deren Ursachen weit zurückliegen erfassen und dementsprechend argumentieren. Nur ein kleines,harmloses Beispiel: Wieso nennt sich eine Fußballmannschaft "Celtic Glasgow" ? Unwichtig, wirst Du sagen, ist es auch. Aber es ist eben ein Beispiel und davon gibt es eine Riesenmenge. Wenn Du an Geschichte interessiert sein solltest, ist das gut für Dich, es kann sich jedenfalls nie als schädlich erweisen sondern im Gegenteil als fördernd. Man wird Dich eher respektieren.

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"Mögen" zwar nicht, aber ohne Lehren aus der Geschichte gezogen zu haben, würde Politik keinen Sinn machen.

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Hilfreich ist es schon. 

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Ich frage mich, wie man Politik -mögen- kann. Man kann sich mit Politik beschäftigen oder sich dafür interessieren, aber je mehr ich erfahre, desto mehr steigt meine Abneigung ...

Ich habe mich damals in der Schule nicht für Geschichte interessiert (für Politik auch nicht ;-) und somit weiß ich wenig. Aber ich denke, es hat Vorteile, wenn man Zusammenhänge verstehen will. Mein Sohn erklärt mir jetzt meine Wissenslücken.

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Frag mal den Altkanzler Kohl, Spitznahme "Birne" oder auch Längeneinheit zwischen Fettnäpfen, der kann es dir sagen, als Dr. in Geschichte.

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Nicht unbedingt. Die Thematik ist vielleicht spannend, aber mit Zahlen habe ich nie etwas anfangen können.

Geschichte ohne Jahreszahlen hat wenig Bestand in der Schule.

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Mögen jetzt nicht unbedingt aber wer Politik verstehen will muss die Geschichte kennen

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Geschichte ist die Politik von gestern und wird benötigt um die Politik von heute zu verstehen - also ja.

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