Frage von ellybisibbo, 145

muss man unbedingt zu einem psychologen oder wird es dadurch nur schlimmer?

Habe depressionen, würde mir gern helfen lassen, aber kriege ständig zu hören dass psychater oder eine tagesklinik alles noch schlimmer macht, jetzt bin ich noch hilfloser und weiss nicht was ich machen soll.

Expertenantwort
von DottorePsycho, Community-Experte für Psyche, 48

Was Du da zu hören kriegst, ist definitiv dummes und unverantwortliches Zeug. Es ist erwiesen, dass tatsächliche Depressionen unbehandelt fast immer schlimmer werden und zudem weitere Symptome - oder gar Störungen - dazukommen.

Es gibt natürlich einige Patienten, die mit dem Verlauf ihrer Therapie nicht zufrieden sind. Oder völlig ahnungslose Schwätzer - eben auch weil eine "psychische Störung" noch nicht wirklich salonfähig ist.

Meine dringende Empfehlung ist, dass Du zum psychologischen Psychotherapeuten gehst und das abklären lässt und Dir ggfls. helfen lässt.

Antwort
von Axl94, 49

Warst du denn schonmal bei deinem Hausarzt und hast das mit den Depressionen angesprochen und dir dort einen Rat eingeholt? Ich denke die wenigsten Ärzte würden das nicht ernst nehmen. Geh zu einem Arzt und lass dir eine Überweisung zum Psychologen nimm den Termin wahr und Schilder ihm dein Problem,
sich Hilfe zu suchen ist nie schlecht!

Antwort
von skogen, 41

Wenn du bei keinen warst, wie kannst du 100% sicher sein, dass du Depressionen hast? Selbst bei den Verdacht sollte man sich zu einem begeben und ja sie helfen, wenn du den für dich passenden findest.

Mich haben schon etliche Therapeuten rumgeschickt und wollten mit mir nicht mehr, oder ich konnte mit denen nicht. Es braucht Zeit den passenden zu finden.

Kommentar von ellybisibbo ,

Ich weiss das, weil ich seit fast einem jahr wie ausgewechselt bin, mag sich komisch anhören aber es ist mir aufgefallen.. Ich geh nicht mehr gerne unter menschen und wenn doch krieg ich angstzustände, dazu kommt noch das mit alle abraten von einer therapie weil ich mich doch zusammenreissen soll und mich mich reinsteigern soll... Alle psycho ärzte sind heuchler und all sowas kann ich mir anhören das hat mir alles noch mehr angst gemacht..

Kommentar von skogen ,

Es gibt verschiedene Arten von Depressionen. Zum Beispiel sagt ja jeder, dass das Hauptsymtom Traurigkeit ist, auch wenn die nicht bei allen Arten 24/7 zutrifft. Ich zum Beispiel bin nie traurig ohne Grund. Deshalb sollte man eine Therapie besuchen, um festzustellen was GENAU man hat, um die Therapie darauf abzustimmen und um die Schwere festzustellen. Geh lieber jetzt bevor es Chronisch wird.

Wie gesagt, finde jemanden der zu dir passt. Hatte bis jetzt nur weibliche Therapeuten, werde demnächst meinen ersten Männlichen bekommen. Sollen ja angeblich einfühlsamer sein.

Kommentar von apophis ,

"Alle Psycho Ärzte sind Heuchler"
Das wäre nichteinmal schlimm, wenn es stimme würde. Auch diese Ärzte können Probleme haben, sich vor dem Patienten besser darzustellen begünstigt also die Therapie.

Allgemein scheinen Deine Bekannten sehr sehr (eigentlich garkeine) Ahnung von "Psycho Ärzten" und haben Angst mit einem "Psycho" in Verbindung zu stehen.

Kommentar von ellybisibbo ,

Mh das denk ich auch ..

Antwort
von Thaliasp, 35

Nein, das kann sehr hilfreich sein wenn man Depressionen hat und dann eine Therapie macht. Es gibt immer Gründe warum ein Mensch depressiv geworden ist. In einer Therapie ist es möglich die Gründe herauszufinden und zu bearbeiten.

Antwort
von Bartstoppel1902, 59

Ich weiß nicht wer solche pauschalaussagen trifft, aber das kann man so nicht sagen.
Ich kann mir vorstellen das es für einige Leute schwieriger ist darüber zu sprechen als für andere aber das es das schlimmer macht denke ich nicht.

Ein Psychater kann dir eben helfen mit den Problemen besser um zu gehen bzw. dir einen Weg zeigen wie du damit besser umgehen kannst. Damit kannst du dann ggf. Selbstbewusster mit deinen Problemen umgehen.

Antwort
von Kleckerfrau, 46

Psychiater machen nicht alles noch schlimmer. Aber sie arbeiten natürlich mit dir deine Probleme auf. So das du auch unangenehme Dinge erzählen musst und daran arbeiten. Das wird anstrengend sein, aber wenn du dran bleibst und mithilfst, wirst du auch deine Depressionen in den Griff bekommen.

Kommentar von apophis ,

Bitte nicht den Psychiater mit dem Psychotherapeuten verwechseln.

Antwort
von Huflattich, 23

Ich denke der Psychologe oder jemand der im Bereich "Psyche" - durchaus auch alternativ mit z.B. EFT (emotional freedoim technics) oder MET  arbeitet, kann nicht schaden....... 

Eine medikamentöse Behandlung hingegen sehe ich kritisch, da sie meist nicht ohne Nebenwirkungen ist. 

Wenn Du die Ursachen deiner Depression kennst, kannst Du dort ansetzen und anfangen an dem Problem selbst zu arbeiten.Erst herausfinden, ob Du mit deinem Gegenüber klar kommst - Du mit ihm auf einer Wellenlänge bist. Dann sollte es positiv ausgehen. Gutes Gelingen!. 

Antwort
von Maufixd, 31

Hey.. Mach dir keinen kopf.. Du schaffst das! Vertraue dich deinem psychologen an.. Das machts meistens besser Du darfst ihm halt nur keine details verschweigen und von grund auf ehrlich sein.. Dann stehst du dass schon durch :)

Kommentar von apophis ,

*Psychotherapeuten.

Kommentar von Maufixd ,

Danke :)

Antwort
von apophis, 29

Als erste Anlaufstelle solltest Du einen Psychotherapeuten wählen.
Psychologen dürfen sowieso nichts machen und Psychiater sind in der Regel eher für die wirklich schweren Fälle zuständig.

Psychotherapeuten sind diejenigen, mit denen man redet.

Eine Klinik muss auch nicht unbedingt sein, solange Du im Leben noch normal zurecht kommst. 

Ich empfehle dir den Psychotherapeuten, der verschreibt keine Medikamente und steckt Dich in keine Klinik.

Antwort
von TadumikaariSan, 15

Kommt ein bisschen darauf an, warum du depressiv bist aber eigentlich ist es immer besser, sich helfen zu lassen, bevor es von ganz alleine schlimmer wird.

Antwort
von Indivia, 42

Das ist Schwachsinn.

Alleridngs ist der Psychiater für medikamente zuständig. Der Psychologe für Therapien, wie verhaltenstherapie etc.

Du hat 5 probatorische ( test) Sitzungen ebi dem psychologen, wnen du dann merkst ,das der Psychologe dir nich zusagt ,kannst du dir noch immer einen neuen suchen. es ist ewchtig das die Chemie zwischen euch stimmt. Ich kenne viele Leute die in der Psychiatrie waren, stationär, sowie teilstationär(ich selber auch).

Und ich würde sagen mind 95% aller menschen ging es danach besser. Ich habe sogar mitbekommen das einge richtig traurig waren als sie gingen.

Vielleicht mal so n tagesablauf aus der stationären psychiatrie ( die meisten Therapien sind freiwillig):

7.15h aufstehen

8.00h Frühstück im gruppenraum, manm schmiert sich sogar seine Brote selber

8.30h Gruppensport (  Pflichttherapie)

9.30h-11h : kunsttheraoie

11.00h -11.30h : Visite (Einmzel oder gruppe)

12.00h : mittagessen im gruppenraum

13.00h -15.00h Ergotherapie ( kreatives gestalten)

15.00 massage / Entspannungsbad

17.-18.00h Tanztherapie

18.00 abendbrot


3 mal am tag ging man zum Schwesternzimmer zur Medieinnahme.

Das war mal so n Beispielhafter Tag ,sonstige Therapien: Rotlichbestrahlung, TaiChi, Autogenes Training,  Entspannung nach jaconson, wassertreten, Yoga, Einzelpsychotherapie, Depressionsgruppe, Soziales kompetenzTraining, Stressbewältigung, Walking, Kochgruppe usw

Wir durften auch von 8-21h raus, spazieren gehen , zu den cafes sogar in die Stadtfahren, natürlich nicht, wenn Therapien waren, und nab dem 2 ten WE war man am WE sogar zu hause. Heute muss ich sagen die Klinik war das beste was mir passieren konnte. Eserinnert eher an eine reha als an einen KH Aufenthalt.

Kommentar von apophis ,

Wenn Du jetzt noch das Wort "Psychologe" durch "Psychotherapeut" ersetzt, ist alles perfekt.

Als Psychologen bezeichnet man diejenigen, die ein Psychologiestudium abgeschlossen haben. Diese arbeiten dann entsprechend als Psychiater oder Psychotherapeuten.
Eine Therapie ohne Medikamente, wie Du sie oben beschreibst, macht der Pschotherapeut, nicht der Psychologe.

Kommentar von Indivia ,

Das ist leider falsch ein Psychologe darf keine medis verschreiben, nach seiner Ausbildung zum Psychologen kann man sich weiterbilden zum psychologischen Psychotherapeuten. Allerdings stimmt es, das er mindestens 5 Jahre Psychologie studiert hat.

psychiater sind Fachärzte , müssen also erst das medizinischegrundstudium ablegen und haben sich dann später in der fachrichtung  weiterstudiert.

Hier auch noch mal ganz genau nachzulesen:

http://www.psychologin-berlin.de/2012/12/12/der-unterschied-zwischen-einem-psych...

Kommentar von ischdem ,

nicht Jeder muss in eine stationäre Psychotherapie...

Kommentar von Indivia ,

Ich habe auch nie geschrieben das er / sie in eine psychiatrie muss ( oder wo soll das stehen???), mal abgesehen davon ,dass tk teilstationär ist.

Da er Angst vor der TK hat ( macht alles schlimmer), habe ich ihm lediglich erzählt, was darin gemacht wird und wie es denen Leuten die ich kennen lernen durfte nach dem Aufenthalt ging.

Zumal psychiatrie wesentlich mehr ist als Psychotherapie.....

Antwort
von FragaAntworta, 33

Wer sagt denn sowas? Natürlich hilft es Dir.

Antwort
von jessismile69, 30

Das hängt von deiner Person ab. Manchen hilft es manchen nicht. Sorry für diese unhilfreiche Antwort aber so ist es nunmal...

Antwort
von yatoliefergott, 35

Warum sollte dir das nicht helfen :"D also entweder es bleibt wies ist oder es wird besser

Kommentar von ischdem ,

es gibt sehr kluge Leute hier.

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