Frage von Raven19, 79

Muss man sowas vom chef hinnehmen?

Es geht darum das unser Chef den Arbeitsplan schon für August gemacht hat und meine Kollegin hat eigentlich nur 25 Std Vertrag jetzt muss sie anfang des Monats 36 Std und Mitte des Monats wo ich 2 Wochen U habe jeweils 37 Std machen , das Geld bekommt sie im nachhinein.....nun die Frage muss sie das mit machen oder wäre es mal schön wenn der Chef mal fragen würde ob das denn auch ginge und nicht einfach bestimmt, bei mir sihet es genau so aus es wird nicht mal gefragt ......

Antwort
von PeterSchu, 27

Das Wesen einer Teilzeitstelle besteht darin, dass sich jemand bewusst dafür entscheidet, einen gewissen Freiraum im Leben zu haben, beispielsweise für die Kinderbetreuung. Daher widersprechen Überstunden schonmal grundsätzlich dem Wesen eines Teilzeitjobs.

Es umgekehrt zu handhaben, nämlich dass man den "Rest" an Stunden, die zu einem Vollzeitjob fehlen, einfach nach Belieben als Überstunden draufsattelt, geht einseitig zu Lasten des Arbeitnehmers. Im Grunde könnt Ihr also darauf drängen, dass die Anzahl der Überstunden eingeschränkt bleibt und eure Lebensplanung nicht unzumutbar beeinträchtigt wird. Allerdings stellt sich die Frage, ob der Chef einsichtig íst und darauf Rücksicht nimmt.

Sollten Überstunden über längere Zeit üblich sein, kann man daraus sogar einen Anspruch auf einen Vollzeitjob herleiten (=stillschweigende Änderung des Arbeitsvertrags).

http://www.business-wissen.de/artikel/teilzeit-vorsicht-bei-ueberstunden-und-meh...

In einem Kommentar hast du weiterhin erwähnt, dass der Chef dir den gewünschten "freien Tag vor em Urlaub" nur unter Vorbehalt gewährt. Auch das geht eigentlich nicht. Du hast ein Anrecht auf Planungssicherheit, also darauf, entweder eine Genehmigung oder eine Ablehnung zu erhalten. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine (schon gebuchte) Urlaubsreise oder nur einen freien Tag handelt.

Kommentar von Raven19 ,

also ich habe lange gesagt das ich entweder nur bis 15 uhr arbeite  oder halt überstd frei haben möchte und ich finde es schade das einfach die arbeitszeit geschrieben wird und dann mit Kulli "Überstd. unter Vorbehalt " ich meien was denn jetzt ich will doch planen und nicht "vielleicht"

Antwort
von rommy2011, 38

vertrag ist vertrag und wenn ihr euch das klaglos gefallen lasst, wird er es immer so mit euch machen, also solltet ihr die 25 std. abarbeiten und ihm sagen, dass er sich für die 10 zusatzstunden jemanden suchen muss, der z.b. immer im vertretungsfall (urlaub, krankheit) einspringt.

Kommentar von Raven19 ,

das meiste ist halt auch nur wegen Urlaub......aber wenn man jedes Jahr Mehrstunden machen muss ist doch auch nervig.....vor allem ich möchte vor meinem U einen Tag frei haben aber das geht nur unter vorbehalt

Antwort
von kabatee, 12

auszahlen würde ich mir überstunden nie wenn dann frei nehmen. vorsicht ist geboten wer das macht aber der chef sagt dann hab ja nichts unterschrieben. teilzeitbeschäftigte sind nun mal teilzeit und der chef soll sich was einfallen lassen.

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