mag jemanden sehr und könnte mir zurzeit echt eine zukunft mit ihm vorstellen. wir kennen uns gut. aber die phase,dass ich total in ihn verknallt war, hatte ich nicht!!! stimmt da was nicht??

Das ist völlig in Ordnung und kann sehr schön und tragfähig werden.
Am besten funktionieren solche Partnerschaften in einer Gesellschaft, wo es üblich ist, "passend" zu heiraten bzw. verheiratet zu werden (z.B. in Teilen der Türkei, Indien) und sich erst nach näherem Kennenlernen zu lieben - oder, wenn nicht, zu respektieren. Auch das "Verlieben" kommt dann oft noch hinzu, wenn man erst zusammen lebt.
Ob es in unserer Gesellschaft gut geht, wo alles auf sexuelle Anziehung orientiert ist, weiß ich nicht. Es ist sicher schwieriger, sich gegen die üblichen Klischees durchzusetzen.

Nein, man muß nicht verliebt sein um jemanden irgendwann lieben zu können. Früher wo es noch üblich war die Kinder zu verheiraten (oder in anderen Ländern auch heute noch), waren diese auch nicht verliebt. Aber viele haben sich lieben gelernt (manche natürlich auch hassen gelernt).
Liebe ist unberechenbar und kann immer kommen ;) gruß Laooola123
Meine Erfahrung, ich war ziemlich lange mit Jemanden befreundet, richtig gut, dann wurde daraus plötzlich eine Beziehung und Liebe kam dazu, leider hat zerbrach die Beziehung von ihm aus und die Freundschaft war auch von ihm aus erledigt. :-(
Ich halte solche Beziehungen sogar für tragfähiger als diese wo anfängliche Verliebtheit und sexuelle Anziehungskraft alles ist und nach ca. zwei Jahren davon nichts mehr übrig ist, weil daraus eben keine Liebe geworden ist. Jetzt unabhängig von der Gesellschaft gesehen.
Ja, glaube ich auch. Wissenschaftler, die sich mit der biologischen Seite der Liebe befassen, behaupten, dass jede sexuelle Anziehung nach spätestens sieben Jahren nachlässt. Gut, wenn bis dahin was anderes "Haltbares" hinzugekommen ist wie Liebe, Respekt, gemeinsame Ziele, Kinder.