Bedingt durch die Immobilienkrise sind doch Hausbesitzer auch betroffen, aber wie sieht es aus, wenn man einen Bausparvertrag hat, gibt es da auch irgendwelche Konsequenzen als kleiner Anleger, die es zu beachten gilt?

Über 95% aller Bausparer sollten sich generell Sorgen machen, denn nur auf die wenigsten Bürger ist ein Bausparvertrag wirklich passend.
Trotzdem wird er von den Banken/Bausparkassen auf Masse verkauft. Aus Gewinnstreben und zum Schaden der Sparer.
Gruß justii
Nein, Du mußt Dir keine Sorgen machen, Einlagen / Spargelder bei Bausparkassen sind in einem Einlagensicherungsfonds abgedeckt. Und Bausparkassen selbst dürfen Gelder nicht risikoreich anlegen, sind also nur indirekt von der Subprime-Krise betroffen (wenn es um refinanzierung geht).

als Besitzer eines Bausparvertrages würde ich mir immer Sorgen machen. 1. Ist das sogenannte in Aussicht gestellte und "achso zinsgünstige" Bauspardarlehen nach Zuteilung, niemals garantiert. 2. Ist in den meisten Fällen die Auszahlung des Darlehens an Bearbeitungs und Wertermittlungsgebühren geknüpft (1-2% der Darlehenssumme) 3. Musste man Abschlussgebühren bezahlen (1-2% der Bausparsumme) 4. Ist die Verzinsung eher bescheiden. Die Zeitschrift "Mosaik" oder wie der Plunder heisst, kostet 1/4 jährlich genau so Geld, wie die Frechheit eine Kontoführungsgebühr zu verlangen. Vergleicht man alle Kosten die damit verbunden sind, mit einem stinknormalen Anuitätendarlehen, wird man feststellen, dass dieses meistens günstiger ist.
Suedobjekt hat weitgehend den Nagel schon auf den Kopf getroffen. Bausparen ist nur wirklich interessant, wenn ich selber bauen will und die daraus resultierenden Belastungen auch tragen kann. Für Geldanlagen ist es der falsche Weg.

Sehr wahrscheinlich wird das komplette Wirtschaftssystem in Mitleidenschaft gezogen, daher natürlich der Bausparvertrag auch. In der jetzigen Zeit sollte man sein Geld flexibel haben. und einen Grundstock in Gold und Silber.