Meine Mutter hat eine Schilddrüsenkrankheit (Überfunktion). Sie ist bereits zwei mal an der Schilddrüse operiert worden. Sie nimmt nun das Schilddrüsenhormon (L-Tyroxin) täglich ein, muss sie das ihr Leben lang tun, oder kann sich das irgendwann auch wieder einspielen?
Die Dauer der Thyreostatika-Therapie läßt sich nicht vorhersehen, weil die Wirkung individuell sehr unterschiedlich ist. In der Regel wird ein Jahr, aber nicht länger als zwei Jahre behandelt.
(http://www.medizinfo.de/endokrinologie/schilddruese/hyperthyreose.htm)

Das ist abhängig von der Ursache der Überfunktion. Wenn es sich um eine Autonomie handelt, ist eine Dauertherapie mit Tabletten nicht sinnvoll, weil sich diese Autonomie dadurch nicht beheben lässt. Hier ist eine Operation oder eine Radiojod-Therapie nach vorübergehender Tablettenbehandlung nötig. Wenn es sich um eine autoimmune Form (Basedowsche Erkrankung) handelt, dann kann nach 1 bis 1,5 Jahren der Behandlung mit Tabletten eine so genannte Remission eintreten, allerdings nur mit einer Wahrscheinlichkeit von unter 50 %.
Siehe hier: http://www.forum-schilddruese.de/fragen_ueberfunktion.php
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Da ich selbst unter einer Unterfunktion leide, muß ich meine mein Leben lang einnehmen und wurde auch schon operiert. Habe aber keine Lust mich nochmals einer Operation zu unterziehen, daher halte ich mich lieber daran.

Meine Mutter bekam sie mehr als 5 Jahre, dann wurde die Schilddrüse irgendwann entfernt.
Was sie jetzt bekommt, weiß ich leider nicht, ihr Zustand hat sich insgesamt verschlechtert.

Wenn sie schon zweimal operiert wurde, lässt das eher darauf schließen, dass sie die Tabletten ihr Leben lang wird nehmen müssen. Ist aber nicht schlimm ... ich nehme Jodthyrox schon seit über 15 Jahren. Hatte mal kurzfristig ausgesetzt, was mir nicht so gut bekam.
In den Fällen, wo die Schilddrüse komplett entfernt wurde, muss auf jeden Fall das restliche Leben ein Hormon eingenommen werden, das die körpereigene Jodproduktion ersetzt.
Ich denke aber, dass die Ärzte das genau wissen und auf den jeweiligen Fall abstimmen.

Schilddrüsentabletten bringen nur die Messwerte und das Befinden in einen vertretbaren Bereich,
eine Verbesserung des Gesunheitszustandes ist nicht zu erwarten.
Ich kenne einige Menschen, welche die selbe Wirkung mit Magnethalsketten erreicht haben.
(aber ohne Nebenwirkungen)
Die wirkliche Ursache würde ich aber eher in der Ernährung suchen,
und auch in psychischen Belastungen
(schon mal die Redewendung gehört "den Kropf voll haben").
Zum Thema Ernährung, lies mal:
http://www.wissenschaft-unzensiert.de/med121_4.htm
LG Josef
Josef Pieringer am 11. Oktober 2007 08:37 Die Magnethalskette kann allerdings nur wirken,
wenn noch ein Teil der Schilddrüse vorhanden ist.
(noch nicht zur Gänze herausoperiert)