Muss man manchmal aufgeben?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Ich glaube schon, dass man manchmal etwas aufgeben muss. Ideen, Beziehungen, Pläne...

Es ist nicht schlimm, etwas aufzugeben, denn es wird etwas Neues kommen.

Manchmal fällt es unglaublich schwer, etwas aufzugeben, aber es macht auch keinen Sinn, an etwas festzuhalten, was dir eigenlich nicht gut tut.

Es geht eigentlich nicht daum, etwas zu verlieren, sondern Entscheidungen im Leben zu treffen und mit den Folgen dieser Entscheidungen besser oder schlechter als vorher zu leben. Dann kann eine neue Entscheidung getroffen werden usw.

Das nennt man dann Lebenserfahrung und du wirst irgendwann einmal erkennen, dass deine Entscheidungen alle gut waren, denn sie haben dich alle weiter gebracht an den Punkt, an dem du dann gerade sein wirst.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von JohannMaxZie
08.11.2016, 18:19

Die Frage ist , ob man dann den Schalter noch umlegen kann, wenn man wieder in eine entsprechende Situation kommt, wo man überlegt aufzugeben.

1

Mach das auf keinen Fall, denn wenn ich aufgegeben hätte, ohne Hilfe fliegen zu wollen dann... Ach, ich geb's auf mit dem lustig sein zu wollen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von JohannMaxZie
08.11.2016, 18:03

Was möchtest du damit sagen?

0

Manche Ziele sind zu hoch. Das ist keine Faulheit sondern eine Tatsache.

Ich wollte Pilot oder Fluglotse werden. Oder "Tankwart" auf einem Flugzeugträger. Halt irgendwas das mich nahe an Flugzeuge heranbringt.

Pilot - zu viele Zahn-Operationen... (Kampfjet fällt weg, Passagierliner auch, zu hohes Risiko)

Fluglotse - bis kurz vor meinem Schulabschluss war das noch mit mittlerer Reife möglich, danach nur noch mit Abi...

Flugzeugträger-Jobs - müsste geborener Amerikaner sein (die Jet-Piloten übrigens nicht!)

Heute bin ich Kaufmann im Einzelhandel und hab mir über gute Beziehungen zur Segelflugsportgruppe in der Nähe die Fähigkeit angeeignet so einen Segler in der Luft halten zu können (Landung und Start sind Pilotensache!)

das muss genügen und ich sehe es nicht als Niederlage sondern als einfach nicht machbar. Punkt!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von JohannMaxZie
08.11.2016, 18:39

Denkst du, du wärst glücklicher, wenn du dein Abitur nachgemacht und es geschafft hättest?

0

Wenn Du genau weisst, dass Du etwas geschafft hättest, und es aufgibst, dann sei versichert, dass es Dir ein Leben lang nachhängt.

Denn grundsätzlich geht es im Leben darum, niemals aufzugeben, wenn Dir etwas wichtig ist.

Und deshalb drängt sich mir natürlich die Frage auf, wie Du nur auf die Idee kommst, etwas aufzugeben, wenn Du sicher bist es zu schaffen? LG Silvie

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von JohannMaxZie
08.11.2016, 18:14

 Die Situation: Wenn du feststellst , dass dir etwas fehlt , das eigentlich viel wichtiger ist, und du deine Zeit statdessen mit etwas anderem vergeudest.

0

Der Kluge gibt am rechten Punkt im Leben auf.

Beispiel: Du willst unbedingt Jockey werden. Alle sagen, ja toll, lebe deinen Traum.

Du bist etwas zu groß, aber hungerst dich runter. Du kriegst ne Pferdehaarallergie, aber du besorgst dir Cortison auf dem Schwarzmarkt.

Du wirst Jockey und gewinnst Rennen, aber nach 10 JAhren bist du ein gesundheitliches Wrack.

Da hättest du eher aufgeben sollen.

Aufgeben heißt auch, Ressourcen freimachen für etwas anderes!!


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von JohannMaxZie
08.11.2016, 17:59

Der rechte Punkt? Wie kann man ihn erkennen?

Wie kann man wissen, dass "das Mädchen für das du seit Jahren schwärmst" nicht auch heimlich auf dich steht und du etwas ganz großes versäumst?

0