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Muss man Katzen nach der Diagnose Blasen-„Kristallen“ lebenslang mit dem teuren „Urinary“ Futter füttern?

gefragt von Prinzessin am 08.12.2007 um 0:17 Uhr

Meine Katze hatte eine Blasenentzündung und es wurden „Kristalle“ in ihrer Blase festgestellt, welche dann erfolgreich behandelt wurden. Jetzt füttere ich meine Katze mit teurem „Urinary“ Futter. Der Tierarzt meinte, dass ich dieses Futter immer geben muss, da sonst ein Rückfall wahrscheinlich wäre und die ganze Behandlung wieder beginnen würde. Stimmt das? Muss ich das treure Katzenfutter jetzt immer füttern?


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anonym
beantwortet von Klabauter am 8. Dezember 2007 00:29
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Nein, mußt Du nicht, nicht das teure. Aber Struvit muß das ganze Katzenleben lang behandelt werden.

Du kannst ein gutes Futter kaufen und den Harn mit spezieller Medizin ansäuern. Sehr wichtig ist, den ph-Wert des Harns so oft wie möglich zu messen, geht sehr leicht mit Indiaktionspapier aus Apo.

Kein Trockenfutter mehr geben!!!

Auf viel Trinken achten!

Gutes Premiumfutter kostet ca. die Hälfte wie das Futter vom Tierarzt.

Es gibt noch richtiges Urinaryfutter (Animonda oder Kattovit), das noch besser als RC oder Hills ist, und wesentlich preiswerter.

Ich habe eine Struvitkatze.

Kommentar von Prinzessin am 9. Dezember 2007 18:52

Vielen Dank für die gute Antwort!


anonym
beantwortet von Slartibartfas am 8. Dezember 2007 09:58
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Hole Dir eine zweite Meinung ein. Gehe vielleicht auch einmal zu einem Tierheilpraktiker. manche Tierärzte neigen dazu ihre Diagnosen in Bezug auf ihr Produktangebot zu optimieren.


anonym
beantwortet von jellchen am 8. Dezember 2007 11:05
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Hallo, mit meinem Kater (12 1/2 Jahre) habe ich nicht das Blasen- sondern ein Nierenproblem. Vor etwa zwei Jahren wurde es festgestellt. Er muß drei verschiedene Sorten Medikamente nehmen, außerdem wurde ihm damals ein Spezialfutter für die Nieren verordnet, natürlich auch teuer vom Tierarzt. Ich kaufte also einen großen Sack - er sollte es ja bis an sein Lebensende fressen. Ein paar Wochen tat mir mein Katerchen auch den Gefallen, dann war es vorbei. Er bekam wieder SEIN Lieblingsfutter, nimmt die Medikamente, ich lasse etwa 3 x im Jahr seine Werte kontrollieren, die immer im Grenzbereich sind, nicht schlechter, und bei allem fühlt er sich wirklich pudelwohl. Warum also dieses teure Futter??? Vielleicht konnte ich mit diesem Tipp auch helfen.

Kommentar von Prinzessin am 9. Dezember 2007 18:52

Danke, werde es ausprobieren!

Kommentar von Klabauter am 8. März 2008 06:32

Niereninsuffizienz läßt sich besser 'behandeln' mit ausgesuchtem, hochwertigem Futter und entspr. Medikamenten. Spezialdiätfutter ist eher kontraproduktiv.


anonym
beantwortet von glocky777 am 2. Oktober 2008 13:14
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Nein, das Leben lang musst du die damit nicht fuettern, aber so teuer ist das nun auch nicht, oder? 100g kosten hier: http://www.vetpetshop.de/Katze/Nassfutter/Royal-Canin/Diaetnahrung/Urinary-S-O-C... 95Cent, geht doch, oder?


anonym
beantwortet von Fiorilu am 16. Januar 2009 13:38
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Hallo! Ich habe ebenfalls seit fast 20 Jahren mit diesem Problem zu tun. Mein Kater wurde 15 und ist zu Hause eingeschlafen. Jetzt habe ich eine Katze, die ich schon mit Oxalatsteinen bekommen hatte und die vor kurzem operiert werden musste. Durch jahrelange Erfahrung mit Oxalat- und Struvitsteinen kann ich folgendes sehr empfehlen, vor allem, wer auf Geld achten muss:

Animonda ist ein sehr gutes und hochwertiges Nassfutter und wird von den katzem sehr gern gefressen. Preislich gesehen pro Dose ca. 1 €, das ist völlig ok. Bei Trockenfutter rate ich zu Urinary, entweder von Kattovit oder mittlerweile auch von Sanabelle. Sehr gute Zusammensetzung und optimal bei diesen Kristallen. Hält den ph-Wert bei 6,4, was optimal ist bei Struvit und auch bei Oxalat. Das Kattovit Urinary gibt es mittlerweile in 2 Gemschacksrichtungen (Thunfisch + Huhn) und so hat man auch Abwechslung. Es ist quatsch, dass "absolut kein Trockenfutter" gefüttert werden soll. Wichtig ist dafür zu sorgen, dass die Katzen viel trinken und das kann man sehr gut, in dem man mehrmals täglich kleinere Portionen Dosenfutter gibt und das mit 2 Teelöffel Wasser vermischt. Meine Katzen trinken dadurch eine Menge, die Blase und Nieren werden gut durchgespült und sind beide fit.

Wichtig ist, wenn das Problem besteht, erst einmal zum Tierarzt und behandeln. Meine Fütterungsempfehlung hier ist eine Prophylaxe, damit sich keine Kristalle mehr bilden. Oxalate müssen operativ entfernt werden, da führt kein Weg dran vorbei. Struvite können aufgelöst werden. Danach eine Diät für ein paar Wochen und dann umstellen, sobald der Tierarzt das OK gibt.

Ich fahre so seit fast 20 Jahren super gut und wer Fragen hat, gerne :-)

Viel Erfolgt und alles Gute für die Katzen !!


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