Frage von tirreno13, 29

Muss man jetzt bei Heizungswechsel von Nachtspeicher auf Gasbrennwert eine Solaranlage installieren oder nicht?

Sehr altes Haus,1980 ca renoviert und auch schon Dach gedämmt usw. Jetz sollen Nachtspeicheröfen raus und Gasbrennwertheizung rein. Fenster wurden vor knapp 10 Jahren alle erneuert. Muss jetz eine Solaranlage wegen den 15% erneuerbare Energien eingebaut werden? Andere Dämmmaßnahmen kommen nicht in Frage..

Danke im Voraus 

Antwort
von Simko, 13

Nein, zudem steht ja noch §§ 10,25 EnEV zur Verfügung. Wenn das Dach gedämmt wurde, sind allerdings dafür die jeweils aktuellen Mindestwerte einzuhalten. Für die GBW-Anlage ist dringlich die Hilfestellung eines Fachmanns, der nicht verkauft oder installiert, angeraten. Dieser dimensioniert die Anlage ohne Verkaufsinteresse. Andernfalls kann es passieren, dass deutlich meher Heizenergie verbraucht wird, als eigentlich notwendig ist.

Kommentar von tirreno13 ,

Das mit der Größe habe ich auch schon gelesen und auch schon beim ersten Angebot erlebt. Habe schon vor dem schriftlichen Angebot den kleineren Kessel gefordert..

Kommentar von Simko ,

Frage:
Woher weißt Du denn, welche Kesselleistung tatsächlich benötigt wird? ;-)

Antwort
von herakles3000, 9

Eine solaranlage mus man nicht instalieren den das ist entscheidung des eigentümers und auch nicht üebrall sinvoll. Ein brenwertkssel reicht aus wen auch alles gut gedämt ist Außerdem müste man bei einer solarheizung noch eine anderen zb gasbrentwerkessel haben da diese nur 60 % des bedarfes deckt..

Antwort
von BigLittle, 15

Aus welchen Ländle schreibst Du denn? Und was soll das mit den 15% bedeuten? Also in Deutschland mußt Du keine Solaranlage installieren. Aber wenn Du die Solaranlage installierst, dann sparst Du bares Geld, da die Wärmeenergie, die die Sonne liefert nicht in Form von Gas verbrannt werden muß. Du solltest Dich nur entscheiden, ob Du nur Deine Warmwasserbereitung mit den Solarkollektoren unterstützen möchtest, oder die gesamte Heizung. Bei den Solarkollektoren kannst Du auch noch mehr einsparen, wenn Du Dir Vakuumkollektoren aufs Dach setzen lässt. Die kosten zwar in der Anschaffung etwas mehr, haben aber den Vorteil auch bei bewölktem Himmel Wärmeenergie zu liefern.

Kommentar von tirreno13 ,

Vielen dank, wie diese funktionieren weiss ich schon,habe auch schon ein Angebot,habe auch Röhren gefordert wenn dann.. Aber das ganze amortisiert sich doch nur wenn keine zusätzlichen Wartungen usw dazu kommen.. Mir kommt vor für 6000 Euro kann man viel Wasser mit Gas erwärmen.

Kommentar von Simko ,

Korrekt!

Gesunder Menschenverstand, sofern vorhanden, ist mitunter wertvoller als jegliches Werbegedöns.

Spätestens, wenn Sie verlangen, dass der Verkäufer im Vertrag eine rechtlich verwertbare Garantie für "geerntete" kWh/a übernehmen soll, werden Sie diesen nicht mehr sehen ;-)

Kommentar von Simko ,

Wie man mit STA in EFH tatsächlich sparen kann, ist mir ein absolutes Rätsel, da in diesem Bereich meist völlig unwirtschaftlich!
Bei Gewerbe, Industrie sieht das dagegen völlig anders aus.

Antwort
von tirreno13, 13

Wir wohnen in BW und danke für die schnellen Antworten 

Kommentar von BigLittle ,

Anfang der 90er habe ich im Schwabenländle schaffe dürfe. Schöne Gegend mit wunderbaren Menschen. Aber das ist nicht die Frage gewesen. Klar ist das mit der Amortisation eine Frage, bei den heutigen Gas- und Ölpreisen. Du hast die Wartungen angesprochen. Die Vakkumröhren bedürfen weniger Wartung als die preiswerteren Flachkollektoren. Ganz einfach, weil sich auf der Röhre einfach weniger Schmutz und Schnee halten kann. Der nächste Regen reinigt die Röhren besser als die Flachdachkollektorren. Die Wartung einer Solaranlage beschränkt sich im wesentlichen in der Kontrolle der Wärmeträgerflüssigkeit auf ihren Druck und ihre Frostsicherheit. Defekte, die eine Reparatur erfordern könnten, wären die Umwälzpumpe und das Ausdehnungsgefäß. Die Vakuumröhren sind im Allgemeinen sehr wiederstandsfähig und robust. Die Wartung wird in die Wartung der Brennwertheizung mit eingebunden, so daß auch hier keine wesentlich größeren Ausgaben auf Dich zukommen. Wenn die Größe des Kollektors ausreichend groß gewählt wurde, dann kann man in einem solchen Winter eventuell die Brennwerttechnik kaum in Betrieb sehen, weil die Wärmeanforderung  von der Solartechnik gedeckt wird. Du solltest auch auf die Größe des Pufferspeichers achten. Wählst Du ihn zu klein, dann fehlt der gesamten Anlage die Leistung. Die Anlage am Besten noch einmal gegenrechnen lassen. Die Handwerkskammer ist Dir dabei gern behilflich einen Sachverständigen hier zu finden, denn wenn bei der Planung Fehler gemacht werden, können die im Nachhinein nur schwerlich wieder ausgebügelt werden. Der kann Dir vor allen Dingen genauestens Rat erteilen, da er genau von Dir erfahren kann wie Dein Haus aufgebaut und gestaltet ist und was für dieses erforderlich ist. Denn wir hier im Netz können ja faktisch nur aus dem Kaffeesatz lesen und Du weist nicht wirklich, wer sich hinter den Beiträgen versteckt. Du vertraust Deinem Handwerksbetrieb, mit dem Du direkten Kontakt hast nicht, aber willst uns, die Du nicht kennst und deren Qualifikation Du genauso wenig kennen kannst, glauben? Schöne Grüße ins Schwabenländle! Es war schön dort!

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