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Muss man jemanden mit "Dr." anreden?

gefragt von frankzo am 18.06.2007 um 0:29 Uhr

Ist es Pflicht? gehört das zu seinem Namen?


Reply


WolfRichter
beantwortet von WolfRichter am 18. Juni 2007 06:43
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Es ist eine Frage der Höflichkeit; ein Rechtsanspruch besteht nicht.

Es ist ein verbreiteter Irrtum, daß der Doktortitel ein Namensbestandteil wäre. Stimmt aber nicht. Nach den Regelungen zu Reisepass und Personalausweis ist er einzugetragen. Dieser Regelung bedürfte es nicht, wenn er Namensbestandteil wäre, da Namen ohnehin vollständig einzutragen sind.


anonym
beantwortet von jimbob am 18. Juni 2007 07:41
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Wenn jemand die Mühen einer Dorktorarbeit auf sich genommen hat, dann hat er es auch verdient, sich mit dem Titel anreden zu lassen. Für mich ist es eine Frage der Höflichkeit. Wenn jemand so nicht angesprochen werden möchte, dann sagt er es sicherlich.

Kommentar von Simple_avatar2smallHeartlight am 18. Juni 2007 08:08

Bin ich ganz deiner Meinung!!

Kommentar von 45c30b65187640183343d48b73d91d49smallsybex am 19. Juni 2007 01:35

Dito! Bravo!


░critter░­
beantwortet von ░critter░­ am 18. Juni 2007 00:48
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Der Doktortitel ist Bestandteil des Namens, deshalb gehört er zur Anrede.


anonym
beantwortet von maxxx am 18. Juni 2007 07:50
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Der Doktor ist der einzige akademische Grad, den man sich in den Personalausweis oder Pass eintragen lassen kann. Aber beim Eintrag (auch in andere Urkunden) muss der Inhaber des Doktorgrades gefragt werden, ob er den Dr. überhaupt eingetragen haben will. Namensbestandteil ist er jedenfalls in Deutschland nicht. Der Inhaber kann auch nicht verlangen, damit angeredet zu werden. Eine missbräuchliche Verwendung des Titels ist strafbar. Meiner Meinung nach ist jedoch der Erwerb des Titels in der Regel mit einer besonderen vorausgehenden Leistung verbunden. Ich persönlich würdige dieses schon mit einer entsprechenden Anrede.


anonym
beantwortet von Villon11 am 18. Juni 2007 08:19
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Zur rechtlichen Seite wurde ja schon geantwortet. Ich finde es ansonsten auch normal, jemanden mit Doktortitel auch so anzusprechen. Das bricht mir keinen Zacken aus der Krone, selbst wenn ich den Betreffenden vielleicht nicht leiden kann und ihm lieber einen anderen Titel verpassen würde ;-). Bleibe ich trotzdem korrekt, beweise ich damit eigene Souveränität und trage Auseinandersetzungen auf der Ebene aus, auf der sie stattfinden- und nicht auf der, ihn einfach mal verbal 'wegzukürzen'.





sybex
beantwortet von sybex am 19. Juni 2007 01:34
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Egal, ob Höflichkeit oder Teil des Namens, es ist ein hartes Stück Arbeit , zu promovieren. Also bitte - nicht müssen - aber sollen! Danke


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