Heute hat sich ein älterer Herr unglaublich echauffiert, weil zwei junge Leute in der Fußgängerzone Rad gefahren sind. Er behauptete, das sei verboten und hätte sie am liebsten verhauen, das sah man richtig :-). Interessiert mich aber auch schon lang: muss man in einer Fußgängerzone das Rad prinzipiell schieben oder nicht?
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Natürlich muß man in der Fußgängerzone vom Rad steigen, wenn das Radfahren nicht ausdrücklich erlaubt ist. (Etwas anderes gilt nur für Kinder.)

ich bin reif genug, um den anderen Radfahrern Vorbild zu sein: also schiebe ich immer in Fussgängerzonen, auch wenn diese nicht extra ausgeschiidert sind. So muß ich auch nicht immer wieder vom Rad absteigen. Seid auch Vorbild und schiebt. Mich ärgert es auch immer wieder, wenn Raser an mir vorbausausen und somit keine Rücksicht nehmen. LG

Ja. Und ich ärgere mich ständig über Radfahrer, die kleine Kinder fast über den Haufen fahren. Im Augenblick wird bei uns viel kontrolliert und es werden viele Tickets verteilt.
Der Name sagt es doch schon Fußgängerzone. Eine nette ältere Dame ist von so einem Raudi umgefahren worden. Ergebnis: Oberschenkelhalsbruch. Fast zwei Monate Krankenhaus und Reha. Ohne Krücken oder Einkaufsshopper kann sich sich nicht mehr fortbewegen. Ich hole solche Spinner auch vom Fahrrad.

Ja wenn expliziet Fußgängerzone ausgeschildert ist muss man schieben!!!!!!
Ja, man muss das Rad generell schieben, es kann sogar ein Bußgeld fällig werden.
ghostwriter am 8. September 2008 20:50 Das stimmt so nicht. Kenne mehrere Fußgängerzonen, wo das Radfahren erlaubt ist.
In Berlin ist es so, da sollte man sich nicht erwischen lassen. Fußgängerzone beinhaltet nicht umsonst das Wort "Fußgänger"
ghostwriter am 8. September 2008 23:11 Harika, da gebe ich dir recht. Mich u. viele andere Bürger ärgert es auch, dass das Radfahren in immer mehr Fußgängerzonen wieder erlaubt wird. Bei uns überlegt man sogar, sie wieder für den Autoverkehr freizugeben.

In vielen Fußgängerzonen darf man Rad fahren, dann steht dort auch ein entsprechendes Schild.Wobei ich es grundsätzlich nicht ok finde, denn viele Radfahrer verwechseln eine Fussgängerzone mit einer Rennbahn u. fahren absolut rücksichtslos.
Als jugendlicher oder Erwachsener muss man absteigen, nur Kinder brauchen das nicht. Aber die Frage ist doch eigentlich mal wieder, warum man sich über eine Sache aufregen sollte, die nach einer Minute aus den Augen, aus dem Sinn ist? Scheinbar sind sie ihm mit ihren Rädern doch nicht zu nahe gekommen. Kann man da nicht mal 5 grade sein lassen? Muss man sich denn heute wirklich über jeden Pups aufregen?
ungererbad am 8. September 2008 21:39 Aufregen muss man sich nicht. Auch nicht über jeden Pups. Wenn sich jemand auf dem Gehweg oder in der Fußgängerzone mit dem Rad so bewegt, dass man merkt, er weiss, dass er hier eigentlich nicht fahren darf, dann habe ich kein Problem damit. Ich habe ein Problem mit den Radfahrern, die glauben, alle Wege gehörten nur ihnen und Fussgänger scheucht man durch rasante Fahrweise auf die Seite oder gibt es ihnen notfalls verbal.
ghostwriter am 8. September 2008 23:14 ungererbad:Recht hast du!Speziell auf den Bürgersteigen ist es in den letzten Jahren Mode geworden, dass Erwachsene mit ihren Rädern über den Bürgersteig "sausen" u. zwar immer schön dicht an den Hauseingängen vorbei.Mehrfach ist es mir u. meiner Familie schon passiert, dass wir dabei fast umgefahren wurden.

Bei uns ist es nicht mehr verboten. Stehen bei Euch entsprechende Schilder? Ein Freibrief für das Rasen ist es aber trotzdem nicht.
Nein. Man muss nur dann vom Rad absteigen, wenn man Fußgänger behindert. Das allerdings ist relativ, daher wird es schwierig mit der Auslegung...
ungererbad am 8. September 2008 21:40 Nicht richtig! Das ist keine Auslegungssache, sondern eine Frage des Verkehrszeichens am Beginn/Ende der Fußgängerzone. Das ist verbindlich.
Was du sagst, beruht auf einem sogenannten Rechtsirrtum ;-)
Unendliches Streitthema. Hatten wir in unserer Stadt auch. Jetzt ist ein Schild am Anfang, das es mit Schrittgeschwindigkeit ( 10 km/H )erlaubt ist. Ich glaube aber hängt absolut von gegenseitiger Rücksichtnahme ab. Am Samstag morgen, wenn die Fussgängerzone knüppelvoll ist, kann man nicht mit vollem Caracho durchfahren. Und es ist absolut ok so.
Ja - auch wenn es von den meisten Radfahrern ignoriert wird, weil die sich ohnehin um andere Verkehrsteilnehmer so gut wie gar nicht kümmern

Bei sich echauffierenden älteren Herren ist Vorsicht angebracht- sollte derjenige (oder noch schlimmer: eine diejenige ) außerdem noch GF-NutzerIn sein würde ich sagen : raus aus der Stadt, weder Fahrrad noch Du hast dort irgendwas nettes zu erwarten...!!

bei uns in der stadt gibt es sozusagen die haupt-shopping-straße und in einigen nebenstraßen darf man trotzdem auf dem fahrrad fahren. einfach mal auf die schilder achten
Ja,da muß das Rad geschoben werden.Es ist ärgerlich,wenn die Radfahrer dann noch klingeln,dabei meckern und einfach weiter drauflosfahren.Bei uns werden schon öfter Kontrollen gemacht von der Fahrrad-Polizei,was ich auch sehr gut finde.

in Fußgänerzönen darf man nicht mit Rädern fahren, Außer, sie sind an einem Rollstuhl montiert