Frage von sddsssada, 159

Muss man im Mathematik Studium viel lernen?

Antwort
von soulflow, 52

Ach für Mathe muss man nicht wirklich lernen. Von den 500 Studenten die mit mir angefangen haben, war ein Großteil ebenfalls der Meinung. Habe diesen Teil seit einiger Zeit leider nicht mehr gesehen...Aber den knapp 80 Leuten, die ich des Öfteren in den Vorlesungen und auf dem Campus antreffe, macht das Studium spaß. Und darauf kommt es an.

Antwort
von steinpilzchen, 69

Ja also du wirst schon einiges lernen müssen aber das ist bei fast jedem Studium der Fall aber man gewöhnt soch dran und wenn einem das Studium Spaß mach ist es auch kein Problem wobei einem natürlich nicht alles gefallen kann.

Antwort
von gilgamesch4711, 7

  Mit klaschischem Lernen hat Mathe Null zu tun. Also wenn du auf Techniken vertraust so wie du das 1 X 1 gelernt hast. Oder wie du ein Gedicht auswändig lernst. Oder wie die Mediziner ( fast ) nur auswändig lernen für ihr Physikum.

   So etwas gibt es in Mathe ÜBERHAUPT NICHT .

   Z.B. die Aussage, die Winkelsumme im Dreieck ist 180 ° , hast du ja auch nicht auswändig gelernt; es wird irgendwie Gewohnheit.

   Wenn du jetzt z.B. einwendest, die Mitternachtsformel musstest du ja auch auswändig lernen. Derartiges Formelwissen kommt im Studium nicht vor.

   Das mathestudium ist kaserniertes Denken. Beim Bund bringen sie dir erst mal Gehen und Stehen bei. Und ich hatte einen Assistenten

  " Em Erstsemester derfste nix glaube. Die könne noch net maa denke. Dene ihr Zeusch kannse voll in die Feif rauche. Unn des Schlimmste: Die meine, 's weer wüükisch so, wiese saache.

   Nachher im 7. Semester kannse schon emaa Pippfax mache; da wird des net missverstanne. "

   Ziel des Mathestudiums: Du sollst verstehen, warum alle ( seriösen ) Bücher so aufgebaut sind, wie sie es nunmal sind.

   Und du hast es geschafft, wenn du in " voraus eilendem Gehorsam " deine eigenen Fragen genau in der Reihenfolge stellst, in der sie das Buch auch hat.

   Was während es Studiums passiert, will ich dir an Hand einer kleinen Anekdote erläutern.

   Der Dozent beweist, Null Mal irgendwas gibt immer Null. Das ist wie beim Kommiss; nicht, weil irgendwer diesen Beweis braucht oder vermisst hätte. Sondern schlicht und ergreifend, weil man es beweisen KANN .

  ( Ein Fachmatematiker würde in dir sofort den Laien erkennen, wenn der merkt, dass du es ungefragt voraus setzt, ohne dich zu fragen, warum das überhaupt so ist. )

   Und Kommilitone " Theophil " kriegt voll die Sinnkrise; der fühlt sich von dem Beweis total genervt. Noch Fragen? Meldet sich Theophil

   " Können Sie mir mal ein Beispiel geben, wo das nicht gilt? "

    Klar, was rein psychologisch in dem Augenblick passiert?

    Und da reagiert der Prof genau wie Herr Hauptmann beim Truppendienstunterricht:

  " Alle haben den Sinn des Satzes verstanden, dass es immer gilt.

    Und alle Anwesenden haben den Beweis nachvollzogen.

   Wie KÖNNEN Sie da von mir verlangen, dass ich ein Gegenbeispiel bringe? "

   Nur weg getreten hat er nicht gebrüllt; und Theophil war der " Depp der Kompasnie " , über den vor allem die schlechten Studenten kicherten . . .

Antwort
von Rubezahl2000, 17

Richtig "lernen" nur vor den Klausuren und Prüfungen ;-)
Aber jede Woche alle Übungsblätter (Hausaufgaben!) bearbeiten und lösen, um die Zulassung zu den Klausuren zu erhalten, das ist richtig aufwändig!

Antwort
von tuedelbuex, 92

Nein! Nur ab und an mal anwesend sein! Dann erhält man seinen Studienabschluß, einen Doktortitel und eine gutbezahlte Professur an einer renomierten Universität vollautomatisch.......;-)

Kommentar von sddsssada ,

Ok super , dann werde ich wohl Mathe studieren.

Kommentar von tuedelbuex ,

Gut! Ich hoffe, Du hast damit gerechnet, dass meine Antwort Unfug ist?

Kommentar von dv946 ,

garantiert nicht

Kommentar von sddsssada ,

 Was meinst du ????

Antwort
von BVBDortmund1909, 49

Verstehen muss man das schon,aber man muss halt nur ab und zu mal da sein;)

Antwort
von SupraX, 78

Nein, Mathematik macht sich doch quasi von selbst. Deshalb liebt es doch auch jeder und beherrscht es wie sonst nichts.

Kommentar von sddsssada ,

Ernste Antwort? 

Kommentar von SupraX ,

Ja sicher. Kennst du einen Menschen der nicht gut in Mathematik ist? Oder Mathe nicht liebt? Bist du jemals in der Schule im Matheunterricht gesessen und hast gedacht: "Mann, das verstehe ich nicht"?. Musstest du jemals jemandem Mathe erklären, weil er es nicht verstanden hat? Jeder der nicht lernen will studiert Mathe, das ist doch lange kein Geheimnis mehr. Die ganzen Streber studieren Philosophie.

Kommentar von dv946 ,

und Kunst

Antwort
von prini008, 69

Dabei sein ist alles du kannst nix falsch machen

Antwort
von Gerhardraet, 80

Man muß in jedem Studium sehr viel lernen. In Mathe kommt dazu, daß Du sehr scharfsinnig sein mußt, und das kann man nur ziemlich begrenzt durch Fleiß ersetzen. Andere Fächer, z.B. Biologie, sind mehr Fleißfächer.

Antwort
von user023948, 69

Nein, dabei lernst du Chinesisch...

Kommentar von sddsssada ,

Wieso keine ernste Antwort?

Kommentar von user023948 ,

Bei Mathe muss man doch immer mega viel lernen, damit man es halbwegs checkt...

Kommentar von sddsssada ,

Ich dachte man muss verstehen können . 

Kommentar von SupraX ,

In jedem Studium muss man den Stoff verstehen können. Aber Verständnis ist nun einmal das Ergebnis von lernen und üben und Interesse an der Sache. Um sich nur reinzusetzen und ohne viel Aufwand den Top Abschluss schreiben ist Mathematik definitiv das falsche Studium. Man kann das auch nicht mit der recht einfachen Mathematik in der Schule vergleichen.

Kommentar von user023948 ,

Kann sein, ich versteh Mathe so oder so nicht...

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