Frage von jurgensnuppy, 180

Muss man einer Christlichen Religion (Versammlung, Gemeinschaft) angehören, um Christ zu sein?

Was ich meine ist, wenn ich irgendeiner Christenversammlung angehöre und gläubig zuhöre und tätig bin, werde ich ja von dieser Gemeinde geleitet, also sitzt der Geist der Gemeinde über dieser Versammlung.

Da Satan uns ja gerne in die irre führt und manche Religionsgemeinschaften sehr fragwürdig sind, könnte dieser Geist ja ein Dämon sein der uns in die irre führt.

Wenn ich nun, um frei und ohne Einfluss, über Gott, Jesus, die Bibel und die richtige Religionsgemeinschaft nachdenken und entscheiden möchte, sagen wir mal 10-15 Jahre, bin ich dann noch Christ oder etwa schon Heide?

Wie Denkt ihr darüber?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Hamburger02, 67

Das kommt ganz darauf an, was du eigentlich willst.

Das Christentum ist eine Lehre von Paulus, bei der der Glaube an Kreuzigung, Tod und Auferstehung von Jesus Christus im Zentrum steht. Nach dieser Lehre ist der Glaube an die Auferstehung entscheidend, nicht jedoch das Tun. In der Lehre Paulus spielt das Leben und die die Lehre des Jesus von Nazareth keine Rolle. Nach dieser Lehre, die die Kirche übernommen hat, ist Kirchgang Pflicht, um in der Gemeinschaft den Glauben an die Auferstehung zu festigen.

Wenn du der Lehre des Jesus von Nazareth nachfolgen möchtest, ist das eine ganz andere Geschichte. Vor der Kreuzigung gab es noch keinen Jesus Christus. Jesus selber bezeichnete sich selber stets als Menschensohn. In der Lehre des Jesus spielt die Kreuzigung keine Rolle, da geht es darum, richtig zu handeln und sich korrekt gegenüber den Mitmenschen zu verhalten. Wenn Jesus Kontakt zu seinem Vater suchte, ging er in die Wüste und nicht in die Synagoge. In der Bergpredigt sagt Jesus:
"Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler; denn sie lieben es, in den Synagogen und an den Ecken der Straßen stehend zu beten, damit sie von den Menschen gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin. Du aber, wenn du betest, so geh in deine Kammer und, nachdem du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist, und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten. Wenn ihr aber betet, sollt ihr nicht plappern wie die von den Nationen; denn sie meinen, daß sie um ihres vielen Redens willen werden erhört werden."

Kommentar von jurgensnuppy ,

Danke für diesen hilfreichen Kommentar!

Kommentar von Hamburger02 ,

Danke fürn Stern.

Antwort
von Anthropos, 72

Also Gott hat eine Kirche gegründet, wie es in Matthäus steht,warum sollte man ihr dann nicht angehören? Wenn er schon eine Kirche gründet bezeugt das doch seine ewige Liebe zu den Menschen. Die Frage, warum er die Kirche gegründet hat ist nicht wichtig. Vielmehr die Tatsache, dass er die Kirche gegründet hat. Man kann die Kausalfrage dennoch einfach lösen: weil er sie will und er möchte den auf seinem Heilsweg beistehen.

Aber dennoch gibt es Leute, die auch in der Kirche allein leben. Mönche, Asketen, Wüstenväter, Einsiedler, etc. Diese leben alleine und meditieren über ihren Glauben, gehören aber dennoch irgendwie der Kirche an. Sie wollen es Jesus in deWüste gleichtun.

Antwort
von Netie, 86

Hallo jurgensnuppy,

Ein Christ ist man dann, wenn man an Jesus Christus glaubt.

"Was muss ich tun, um errettet zu werden? Glaube an den Herrn Jesus und du wirst gerettet werden du und dein Haus." Apostelgeschichte 16,31.31

Als Christ hat man das Bedürfnis in eine Gemeinde (Versammlung) zu gehen.

Aber welche ist die Richtige und wo werden keine Fehler gemacht?

Es gibt keine Versammlung ohne Fehler. Aber die Bibel zeigt den Gläubigen, wie sie sich versammeln sollen.

"Wo 2 oder 3 zu meinem Namen hin versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte." Matthäus 18,20

Ich schicke dir hier einen Link, wo du mehr über dieses 'versammelt sein' erfahren kannst.

http://beroea.ch/image/data/leseproben/3074.pdf

LG Netie

Kommentar von Anthropos ,

Also ich glaube, gerade bei der Apostelgeschichte reicht es nicht, einen einzelnen Vers zu lesen, da muss man weiter lesen. Denn bereits in Vers 33 wird die Taufe bei jenen Leuten, die fragen, durchgeführt. Wenn also allein der Glaube reicht, warum muss dann noch die Taufe durchgeführt werden?

Kommentar von Netie ,

Hallo Anthropos,

wenn man an Christus glaubt (ein reines Herz hat) kommt man in den Himmel, ob mit oder ohne Taufe.

Die Taufe ist ein Bekenntnis vor den Menschen. Man zeigt ihnen:"Seht, ich möchte meinem Herrn nachfolgen und bestätige das  durch die Taufe.(mit Christus gestorben und auferweckt: [untertauchen, hochkommen])

Zum besseren Verständnis habe ich dir noch den Link reingesetz.

(Auf dieser 'Seite' gibt es noch viele andere interessante Dinge.)

http://www.bibelstudium.de/articles/1931/Genau-lesen-85-Die-Taufe-rettet.html

LG

Antwort
von Philipp59, 19

Hallo jurgensnuppy,

um Deine Frage zu beantworten, wäre es gut, sich einmal mit den Anfängen des Christentums zu beschäftigen. Die ersten Christen waren in Versammlungen (Gemeinden) organisiert. Das wird beispielsweise durch die folgenden Bibelstellen gestützt: "Paulus, durch Gottes Willen zu einem Apostel Jesu Christi berufen, und Sọsthenes, unser Bruder,  an die Versammlung Gottes, die in Korinth ist" (1. Korinther 1:1, 2) "Richtet meine Grüße den Brüdern in Laodicẹa aus und der Nỵmpha und der Versammlung in ihrem Haus.  Und wenn dieser Brief bei euch gelesen worden ist, so veranlasst, dass er auch in der Versammlung der Laodicẹner gelesen wird und dass ihr auch den von Laodicẹa lest." (Kolosser 4:15,16).

Diese Versammlungen wurden von geistig reifen und befähigten Männern, sogenannten Ältesten, geleitet und geführt. Diese Ältesten unterstanden wiederum dem eigentlichen Führer, Jesus Christus. So heißt es in 2. Korinther 1:24:" Nicht, dass wir die Herren über euren Glauben sind, sondern wir sind Mitarbeiter an eurer Freude, denn ihr steht durch [euren] Glauben." Somit bildeten die Ältesten in den Versammlungen der ersten Christen keine Geistlichenklasse. Dennoch ist deutlich geworden, dass die Christen im ersten Jahrhundert kein loser Verbund von einzelnen unabhängig voneinander handelnden Christen waren.

Dass Christen ein organisiertes Volk sein würden geht auch aus dem hervor, was Jesus seinen Jüngern aufgetragen hatte. Nach Jesu Worten sollte die "gute Botschaft vom Königreich auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden" (Matthäus 24:14). Außerdem wies es sie an: "Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe.“ (Matthäus 28:19, 20) Diesen Auftrag können wahre Christen niemals ausführen, wenn sie nicht auf irgendeine Art und Weise organisiert sind.

Außerdem sollten Christen keine Einzelkämpfer sein. Sie sollten sich gegenseitig ermuntern und stärken wie das aus folgendem Text hervorgeht: "Und lasst uns aufeinander achten zur Anreizung zur Liebe und zu vortrefflichen Werken, indem wir unser Zusammenkommen nicht aufgeben, wie es bei einigen Brauch ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht." (Hebräer 10:24, 25)

Es geht nun nicht darum, sich irgendeiner christlich organisierten Glaubensgemeinschaft anzuschließen, von denen es ja schließlich Tausende gibt, sonder der richtigen. Ebenso wie ein Geldschein bestimmte Echtheitsmerkmale besitzt, weist auch wahres Christentum bestimmte Merkmale auf, an denen zu erkennen ist, ob es auf den Grundsätzen der Bibel beruht. Offensichtlich trifft dies nicht auf jede sog. christliche Glaubensgemeinschaft zu, denn Jesus sagte: "Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämọnen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘ Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit." (Matthäus 7:21-23)

Einige wichtige Beglaubigungsmerkmale wahren Christentums sind u. a. folgende:

- sämtliche Glaubenslehren stützen sich auf Gottes Wort die Bibel       (Johannes 17:17)

- der Name Gottes wird nicht verleugnet, sondern bekannt gemacht    (Johannes 17:6, Ps. 83:18)

- echter Glaube an Jesus Christus, der auch die Anerkennung seiner heutigen Stellung als himmlischer König einschließt; ist zu beobachten                 (Psalm 2:6-8, Johannes 3:36)

- der Glaube beruht nicht auf Überlieferungen und Riten, ist keine reine Formsache, sondern ist ein Lebensweg  (Matthäus 15:13)

- unter wahren Christen herrscht tätige Nächstenliebe (Johannes 13:35)

- jeder richtet sich in seinem Leben nach den moralischen Standards der Bibel

- wahres Christentum verhält sich im Hinblick auf die Politik neutral und ist in    diesem Sinne "kein Teil der Welt" (Johannes 15:19)

- jeder beteiligt sich an der Ausführung des Auftrags Jesu, Zeugnis vom Königreich Gottes abzulegen (Matthäus 24:14)

Du siehst also, dass man nicht so leicht in die Irre geführt werden kann, wenn man bei der Beurteilung einer Kirche oder religiösen Gemeinschaft den Maßstab der Bibel anlegt.

LG Philipp

Antwort
von Schoggi1, 44

Hallo

Die Gemeinde sollte einen wichtigen Standpunkt einnehmen im Leben eines Christen. Sie gehört zum Christ sein dazu wie Jesus zu Gott gehört. Sie ist sozusagen der Leib und wir Christen die Glieder ;) 

Aber es ist kein MUSS! Um Errettet zu werden reicht theoretisch alleine der glaube aus. Der Glaube an Jesus Christus und an dass was er für dich getan hat. Wenn du das im Herzen annimmst und wirklich glaubst dann wird sich der rest von alleine ergeben. Aber das sind natürlich alles Prozesse und man kann nicht sagen von einem Tag auf den anderen dass man jetzt Christ ist und all dem nachgeht was von einem Christen verlangt wird... 1. Geht das nicht und 2. würde es dann nur aus religiösem Zwang geschehen und genau das will Jesus nicht. Er will das wir uns verändert weil er in uns wirkt, weil er in einer persönlichen Beziehung mit uns stehen will und nicht weil Menschen es uns sagen. (Andere Christen oder eben ein Pastor der Gemeinde). 

Da Satan uns ja gerne in die irre führt und manche Religionsgemeinschaften sehr fragwürdig sind, könnte dieser Geist ja ein Dämon sein der uns in die irre führt.

Da bin ich sogar überzeugt von, dass es viele solche Gemeinden gibt. Deswegen ist es umso wichtiger dass wir prüfen,prüfen, prüfen. Die Bibel lesen, sie studieren um selbst zu erkennen was von Gott kommt und was von Satan.

Ich denke Jesus sollte einfach das Zentrum jedes Christen sein. Ego-Christ sein ist auf dauer einfach nicht das richtige. Aber ich bin überzeugt dass das jeder mal erkennt, auch wenn es bei manchen Jahre dauert ;) Wir haben zum Glück einen sehr geduldigen Gott! 

Lies einfach die Bibel. Das ist soooo wichtig! 

LG 

Antwort
von nowka20, 19

den teufel spürt das völkchen nie,

und wenn er es beim kragen hätte

(goethe)

Antwort
von haubco, 9

Es hilft die sich mit anderen Christen Gemeinschaft zu haben das wird dich auch stärken aber du musst nur glauben an Jesus um errettet zu werden.

Antwort
von Michy72, 23

Du bist und bleibst Christ. Egal ob du zu 1 Gemeinde gehörst oder nicht.

Antwort
von 1988Ritter, 43

Jesus Christus hat zu keinem Zeitpunkt eine Konfession oder Art einer Religion in seinen Lehren verlangt.

Jesus sagte vielmehr,

Wenn zwei oder drei von Euch in meinem Namen zusammen kommen, dann bin ich mitten unter Euch.

Mit diesem Ausspruch wird nicht einmal ein Ort oder eine Versammlungsart vorgeschrieben, geschweige denn ein besonderer Ritus.

Man muss sich also keiner Konfession anschließen um ein Christ zu sein. 

Kommentar von Viktor1 ,
Jesus Christus hat zu keinem Zeitpunkt eine 
Konfession oder Art einer Religion in seinen
Lehren verlangt.

Sehr richtig, aber er hat auch nichts dagegen gesagt. Es ist völlig in Ordnung wenn Menschen gleicher Gesinnung, mit gleichen Zielen sich begegnen, stützen , gemeinsam handeln und ihren "Glauben" festigen. Wenn es den mehr als "zwei oder drei" sind wird ein solche Gemeinschaft sich auch organisieren.
Jesus hat dazu den Menschen überhaupt nichts "vorgeschrieben".
Das wäre ja der Rückfall in die Vorschriften-Religion des "Alten Bundes". (s,dazu Jermia 31,31-34).
Die Freiheit des "Neuen Bundes" überläßt es danach dem mündigen Menschen das rel.Leben in Vielfalt zu gestalten.

Antwort
von Matzko, 23

Nein, das muss man nicht und einer Religionsgemeinschaft angehören, um Christ zu sein. Man ist das durch die Taufe und/oder wenn man an Jesus Christus glaubt, ihm vertraut und er eine wichtige Rolle im eigenen Leben spielt. Eine Gemeinschaft mit anderen Christen ist zwar nicht zwingend notwendig, aber trotzdem sehr vorteilhaft, um sich gegenseitig zu "stützen", wenn es erforderlich ist und sich auch gegenseitig im Glauben zu stärken.

Antwort
von RobertWeemeyer, 67

Nach gängiger Ansicht bist du ein Christ, wenn du getauft bist. Da du durch die Taufe in die Glaubensgemeinschaft aufgenommen wirst, ist das Christsein mit der Zugehörigkeit zur Glaubensgemeinschaft und mit der Teilnahme am Leben der Glaubensgemeinschaft verbunden.

Sich über Gott, Jesus und die Bibel Gedanken zu machen, ist zwar gut, macht dich aber noch nicht zu einem Christen. Christ wirst du, wenn du den Glauben an Gott, Jesus und die Bibel annimmst.

Kommentar von jurgensnuppy ,

Ja, aber gerade die Glaubensgemeinschaft kann mir zum Verhängnis werden, sollte ich dann nicht genau prüfen?

Kommentar von Rubi435 ,

Ja, du solltest es prüfen und trotzdem hinterfragen.

Antwort
von mha1213, 49

So lange wie Du Dich als Christ verstehst, bist Du Christ - es ist egal, ob Du einer Religionsgemeinschaft angehörst.

Antwort
von Gebraucht123, 67

Ich glaube Jesus war nicht in so einer Gemeinschaft bzw. hatte er keine Kirche gebraucht.... Seine Jünger auch nicht

Kommentar von RobertWeemeyer ,

Jesus gehörte der jüdischen Glaubensgemeinschaft an, seine Jünger auch.

Kommentar von jurgensnuppy ,

Und er war mit der damaligen Priesterschaft nicht einverstanden.

Kommentar von Viktor1 ,

Genau genommen war er mit der Lehre des "Alten Bundes" welche
die Schriftgelehrten und Pharisäer vertraten nicht einverstanden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Pharis%C3%A4er#Pharis.C3.A4er_und_Christentum

Er lehrte ja im Sinne des "Neuen Bundes" (Jermia 31,31-34  Luk.22,20)
Er gehörte aber sehr wohl dem Judentum an auch durch seine Beschneidung, obwohl er mit seiner Lehre den Schnitt vollzog.
Dafür wurde er ja auch den Römern zur Hinrichtung "empfohlen" (politische Anschuldigungen)

Antwort
von waldfrosch64, 36

Laut Jesus Christus sitzt der Geist nicht über einer Gemeinde, wie du schreibst ,sondern der Geist,  nimmt Wohnung in dir .

Joh,14,23

____ 23"Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen. 24Wer mich aber nicht liebt, der hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein, sondern des Vaters, der mich gesandt hat.…"_________
Daher wird jeder Christ, nicht von einer Gemeinde geleitet, sondern vom heiligen Geist Gottes  selbst .Jeder Christ ist  für sich selbst  verantwortlich und nicht eine Gemeinde übernimmt Verantwortung für ihn.Daher muss man sich auch gut überlegen wo man sich eingliedert .

Aber ein Christ ohne jegliche Gemeinde..der scheint wohl einfach alles besser zu wissen .

Matthäus 18,20

Jesus Christus Spricht :

___20"Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."___





Antwort
von Rubi435, 79

Nein, natürlich nicht. Du musst nicht in der Kirche sein um an Gott zu glauben. Manche Glaubensgemeinschaften fabrizieren völligen Schwachsinn (sorry aber ist so). Das wichtige ist, dass du dich wohl fühlst, so wie du glaubst, viel über den Glauben nachdenkst und alles fünfmal hinterfragst, was dir irgendwie irgendjemand sagt. :)

Kommentar von jurgensnuppy ,

Ja so sehe ich das auch, schließlich kann Gott ja im Herzen sehen, ob es trügerisch ist oder ehrlich.

Antwort
von Viktor1, 42

Hallo Jürgen,
"Christ sein" ist zuerst eine Gesinnung.und dann eine "Zugehörigkeit".
Da Jesus dafür zuständig ist dies zu beurteilen wollen wir seine Aussagen auch akzeptieren, u.a.
"........wer den Willen meines Vaters tut .. der gehört zu mir" (in der Schrift umschrieben: "der ist mir Mutter ,Bruder und Schwester").
Das Zugehörigkeitskriterium wäre also geklärt, der Wille Gottes ist durchgehend in der Botschaft Jesu verkündet - und in deinem Herzen (Gewissen) präsent.

Da Satan uns ja gerne in die irre führt ......könnte 
dieser Geist (der Gemeinde) ja ein Dämon sein der uns
in die irre führt.

Tut mit leid, dies zu sagen, aber dies ist etwas daneben. Über Menschen guten Willens hat dieser (Un-)Geist keine Macht. Man sollte sich also in diese Richtung von niemandem beirren lassen.
Jede Gemeinschaft, welche  die Botschaft Jesu in den Mittelpunkt stellt ist also dabei.
Gruß Viktor

Kommentar von pietneli ,

Viktor,

Mat. 7,21  Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.

Mat 12,50 „Siehe! Meine Mutter und meine Brüder! 50  Denn wer immer den Willen meines Vaters tut, der im Himmel ist, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.“

Der Wille Gottes ist in der Bibel klar und deutlich nieder geschrieben.

Er ( der Wille) kann also nicht in den Hunderten von sich widersprechenden Glaubensbekenntnissen vertreten sein.

Wenn es so währe wie du darstellst brauchen wir nicht eine gute Botschaft sondern Hunderte.

Kommentar von Viktor1 ,

Ich verstehe nicht, welche meiner Einlassungen du hier ansprichst.

Er ( der Wille) kann also nicht in den Hunderten
von sich widersprechenden Glaubensbekenntnissen
vertreten sein.
Wenn es so währe wie du darstellst brauchen wir
nicht eine gute Botschaft sondern Hunderte.

 

Der Wille Gottes ist uns nach der "Bibel" - für Christen entsprechend dem "Neuen Bund" und den Aussagen Jesu - "ins Herz" geschrieben.

Es ist nicht meine Botschaft. Wenn du diese ablehnst und statt dessen eine Bibelgläubigkei der Gestzestreue des A.B. forcierst , ist das deine Sache. Der Fragesteller wollte eine Antwort aus christlicher Sicht nicht aus Sicht der Z.J oder anderer Schriftgläubigen.

Antwort
von tiergartennbg, 24

Ja siehe Hebräer 10 ab Vers 24

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