Wenn man bei der Polizei eine Tat abgestretten hat, obwohl man es war und man nimmt sich dann für die Verhandlung einen Rechtsanwalt, muß man dem die Wahrheit sagen? Sagt der dann vor Gericht das man der täter war oder sagt der das man es nicht war? Wie ist das? Kennt ihr euch da aus?
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Ein Anwalt unterliegt der Schweigepflicht. Und jeder Anwalt wird sauer, wenn er merkt, dass er angelogen wird. Er verteidigt Dich, egal ob Du schuldig bist oder nicht.
Damit dich dein Rechtsanwalt optimal vertreten kann, sollte er alles wissen.

Der Anwalt unterliegt der Schweigepflicht. Er darf nur das sagen, was Du ihm erlaubst. Ausnahmen stellen schwere Kapitalverbrechen dar, die ihn von dieser Schweigepflicht entbinden. Wenn ein Anwalt Dich wirklich gut vertreten soll, sollte man mit ihm auch offen sprechen, die Wahrheit sagen. So hat er mehr Möglichkeiten, sich gut vorzubereiten, Dich besser beraten zu können und Alternativen aufzuzeigen.
Danke für Deine sehr hilfreiche Antwort. Ich denke so ist es und ich werde ihm auch die Wahrheit sagen, so arbeitet er mit mir sicher verschiedene Möglichkeiten durch was ich sagen soll wenn dies und das vor Gericht passiert....
gamasche am 18. Februar 2009 12:22 ;-)

Wenn es Dein Verteidiger ist, solltest Du ihm die Wahrheit sagen. Er wird mit Dir dann bestimmt besprechen, wie zu verfahren ist.

Man lügt nicht! Das ist eine Sünde! - Noch mal zur Auffrischung:
...Du sollt keine anderen Götter haben neben mir
Du sollst den Namen des Herrn ... nicht missbrauchen
Du sollst den Feiertag heiligen
Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren
Du sollst nicht töten.
Du sollst nicht ehebrechen.
Du sollst nicht stehlen
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden ...
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, ...
Ursula08 am 18. Februar 2009 12:19 Die Zehn Gebote als Antwort auf eine juristische Frage. Das ist der Witz des Tages! :-)
Ursula08 am 18. Februar 2009 12:21 Außerdem: Da Du nicht weißt, ob der Fragesteller Christ ist, kannst Du nicht einfach die Satzung Deines Vereins auf ihn übertragen.
firstguardian am 18. Februar 2009 12:47 Es steckt viel Wahres und Gutes drin! Ich bin kein Kirchenmitglied, falls das mit dem Begriff "Satzung Deines Vereins" gemeint sein sollte. Es werden mit den sogenannten 10 Geboten absolut ethische Grundregeln vertreten, die sich jeder ohne Einschränkung zu eigen machen kann, auch wenn die vier Ersten wegfallen.
Ursula08 am 18. Februar 2009 13:59 Na gut, dann dröseln wir diese "ethischen Grundregeln" doch auf:
*Im ersten Fall geht es wohl darum, den alleinseligmachenden Gott zu institutionalisieren. Dieser ist in der Vorstellung der Mehrheit der Christen natürlich ein weißer Mann und hat einem kleinen Staat im Herzen Roms zu enormen Reichtümern verholfen. Ethisch? Nun ja.
* "Den Namen des Herrn missbrauchen." Auch so eine Sache. Wer legt fest, was ein Missbrauch ist? Und woher wissen wir, ob auch nur irgendeine übermenschliche Macht im Universum überhaupt Interesse an den Handlungen von uns kleinen Ameisen hat?
* Den Feiertag heiligen. Wie auch immer. Als Feiertag kann auch das Sonnwendfest oder Samhain (Halloween) durchgehen. Aber im Rahmen der christlichen Gebote wäre das natürlich ein Unding.
* Vater und Mutter ehren. Schön und gut. Geschieht wohl automatisch, wenn diese ihren Elternpflichten auch nur annähernd nachgekommen sind. Was aber, wenn Vater ein saufender Schläger und Mutter eine prügelnde Kokserin waren? Solch ein Gebot verursacht nichts als innere Konflikte.
* Du sollst nicht töten. Ein viel zu allgemein gehaltenes Gebot in einer vielfältigen Welt. Dem Gebot im Wortlaut folgend, dürfte man nicht mal eine Karotte aus der Erde ziehen.
* Ehebruch! Ein Thema für sich! Irgendjemand hat die lebenslange Einehe erfunden, die auch dann noch Gültigkeit haben sollte, wenn die Partner längst grottenunglücklich (oder kreuzunglücklich!) damit sind. Wozu das alles? Doch nur, um einer bestimmten Clique Macht zu verschaffen durch die Eingangstür des schlechten Gewissens.
* Nicht stehlen. Eigentlich ein gutes Gebot. Aber wenn z.B. mein Kind hungern müsste, würde ich zur reißenden Wölfin. Es liegt in der Natur der Sache.
* Nicht falsch Zeugnis reden? Manchmal ist Lügen nicht nur notwendig, sondern geradezu geboten.
*Des Nächsten Haus und Weib. Nun gut. Da Frauen bei den Christen Menschen zweiter Klasse sind, die zum Haus- und Viehbesitz irgendwie dazuzählen, ist dies geradezu ein Hauptgebot der Zeit, nicht wahr?
He, stimmt, das dachte ich auch, echt ein Witz!! Das ist mir echt zu viel zum lesen und der Quatsch interessiert mich auch gar nicht!
firstguardian am 18. Februar 2009 12:49 Wahrhaftigkeit hat häufig weniger Witziges als Mutiges!
MarcSu am 18. Februar 2009 12:50 Es gibt doch auch, so glaube ich wenigstens, das Gebot:
Du sollst Fragen richtig beantworten.

Natürlich kannst du lügen, musst allerdings auch die Konsequenzen tragen, wenn es rauskommt.
Viel Glück!
gobama am 18. Februar 2009 12:09 Was heißt viel Glück? Beim Lügen?
Mariposa68 am 18. Februar 2009 12:12 Ja, vielleicht hat er/sie ja Glück und kommt damit durch und wenn nicht, ist mir das auch egal.
wäre hilfreich, wenn du hilfe vom rechtsanwalt brauchst! sonst kommen sachen die er nicht weiss und er nicht vorbereitet drarauf ist!

Sollte man, damit der einen optimal verteidigen und im rechten Moment als Plan B empfehlen kann, ein Geständnis auf den Tisch zu legen.
Als Beschuldigter kannst Du immer und überall lügen. Ob es sinnvoll ist ?
So genau kenn ich mich da nicht aus,aber ich denke Du musst dem Anwalt die Wahrheit sagen und er versucht dann das best Mögliche für Dich rauszuholen.
Du solltest dem Anwalt schon die Wahrheit sagen, der wird dann vor Gericht schon für dich lügen. Dafür ist er doch dein Anwalt und wird dafür bezahlt.
Der Extremfall bei Unwahrheit dem Anwalt gegenüber ist, er legt das Mandat nieder. Wenn er aber weiss was Sache ist kann er ggf. ein milderes Urteil erwirken.

dem Anwalt gegenüber sollte man schon bei der Wahrheit bleiben; der Anwalt unterliegt der Schweigepflicht; das was Du ihm im Rahmen des Mandates anvertraust, darf er unter keinen Umständen preisgeben; wenn er vernünftig ist wird er Deine Chancen genau abwägen; ein Geständnis ist im übrigen immer strafmildernd;

Dem Rechtsanwalt solltest Du auf jeden Fall die Wahrheit sagen. Nur so kann er dich optimal verteidigen. Er wird Dich auf keinen Fall "verraten", sondern Dir helfen, die Sache so darzustellen, dass Du möglichst gut dabei wegkommst. Vor Gericht selbst oder bei der Polizei kannst Du die Aussage verweigern.

anwalt muß eigentlich immer die wahrheit sagen... wenn er weiß das du es warst kann er immer noch den verdacht auf andere schieben .. im zweifelsfall für den angeklakten
Müssen tut man gar nichts, aber besser wäre es ;-)
MRmaniac am 18. Februar 2009 12:12 was glaubst du passiert mit einem anwalt der nachweislich vor gericht lügt
Anwälte lügen wenn sie den Mund aufmachen und wenn sie ihn wieder schließen, haben sie gelogen ;-)
MRmaniac am 18. Februar 2009 12:36 -.- ich hätte es einfach ignorieren sollen
Avelon am 23. April 2009 09:14 lol du kennst anscheinend alle anwälte oder wie?

Könntest Du etwas anderes mit Deinem Gewissen vereinbaren???
Ich kenne mich damit zwar nicht gut aus und habe keinerlei Erfahrungen damit gemacht, aber mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass Du deinen Rechtsanwalt mal besser nicht anlügst!! Stell' Dir vor, das kommt raus.. wie peinlich ist das denn?! Außerdem würde ich mir an seiner Stelle dann ziemlich verarscht vorkommen und Dich sicher nicht noch weiter vertreten.

Wenn du deinem RA etwas verheimlichst und es kommt bei der Verhandlung raus kann er sein Mandat niederlegen und du wirst bestraft
Für was wird er bestraft? Das er dem Anwalt nicht die ganze Wahrheit gesagt hat?

Man sollte immer die Wahrheit sagen,wenn Du scheiße gebaut hast,hab auch den Hintern in der Hose und steh dazu ;o)

Du solltest immer bei der Wahrheit bleiben, egal ob bei der Polizei, Anwalt oder sonstwo. Die Wahrheit kommt eh meist ans Tageslicht u. dann stehst du ganz schön blöd da. Vor allem einen falschen Eid kriegst du Zeit deines Lebens nicht mehr aus deinen Akten. Besser du sagst die Wahrheit, dass wird auch vor Gericht positiv gewertet.
Klar ich belastet mich selber, von einem Aussageverweigerungsrecht wohl noch nichts gehört ;-)

Also, da dir dein Rechtsanwalt helfen soll, ist es sehr wichtig ihm/ihr alles so präzise zu erzählen wie möglich.

Der Rechtsanwalt muss wissen, was Sache ist.
Er lässt nur das raus, was unbedingt nötig ist.
Er rettet vor unangemessenen Fragen von Gegenparteien.
Jede erfolgreiche Verhandlung ist Werbung für ihn...
Das reicht mal fürs Erste.
Noch drei Grundsätze:
A. auf Friedhöfen
B. auf Wahlveranstaltungen
C. vor Gericht.
Der Angeklagte lügt immer!
In diesem unserem Land bekommt nicht der Recht, der Recht hat, sondern der, der etwas beweisen kann!
Gruß
DC
PS: woran erkennt man dass ein Anwalt lügt?
Antwort: er bewegt seine Lippen :-)
DH Genauso ist es, schließlich ist er ein Kunde mit de der Anwalt seine Brötchen verdient....
Sag ihm die Wahrheit. Je mehr er weiß, desto besser kann er sich vorbereiten und dich verteidigen. Vielleicht hilft dir ja auch das hier: http://www.girokonto-getestet.de/rechtsanwaelte.html