Frage von comotueres, 107

Muss man einem Inkassounternehmen Geld überweisen oder nicht, soll ich die Kanzlei kontaktieren, wie gehe ich vor?

Hallo ihr Lieben,

das es absolut dumm ist was ich getan habe weiß ich. Nun möchte ich wissen was ich tun kann um aus der Situation rauszukommen.

Ich habe im März etwas bei Klarna bestellt, es hat mir nicht gefallen also habe ich es zurückgeschickt. Blieb nur noch die Gebühr von ca. 5€ die ich zurückzahlen soll, habe ich natürlich vergessen, dann kam der erste Mahnbrief und irgendwann wurde es an ein Inkassounternehmen weitergegeben, dann hab ich wieder vergessen es zu zahlen, ich soll 68€ bezahlen, konnte ich im letzten Monat aber nicht und jetzt kriege ich eine Email vom Inkassounternehmen Coeo, dass mein Fall an die Rechtsanwaltskanzlei Mumm weitergeleitet wurde, ich solle mich dringend melden damit noch eine außergerichtliche Lösung gefunden werden kann.

Das zweite Problem ist ähnlich, es geht um Paypal, genau wie bei Klarna habe ich mir vor Angst und Geldmangel im vergangenen Monat versteckt und es ignoriert, hier gab es keine Mail von einer Anwaltskanzlei, der Betrag den ich überweisen soll ist 150€, mein Paypal Konto befindet sich im minus bei 70€

Nun meine Frage: Ich habe im Internet (bei ähnlichen Themen) gelesen, dass man dem Inkassounternehmen nichts überweisen soll und ich nur den Betrag überweisen soll den ich Paypal und Klarna schulde. Stimmt es? Ich weiß nicht wie ich vorgehen soll, ich hatte das Problem noch nie und bin absolut schockiert, dass ich mich in die Situation reinmanövriert habe. Ich hoffe ihr könnt mir helfen!

Antwort
von franneck1989, 48

jetzt kriege ich eine Email vom Inkassounternehmen Coeo, dass mein Fall
an die Rechtsanwaltskanzlei Mumm weitergeleitet wurde, ich solle mich
dringend melden damit noch eine außergerichtliche Lösung gefunden werden
kann.

Ich würde hier keine Inkassogebühren bezahlen. Bezahl gerundet 10,- an Klarna (Vewendungszweck: "Nur HF + Porto + Zinsen")

Parallel würde ich hier ans zuständige Aufsichtsgericht schreiben, dass das Inkasso auf die Hilfe eines Anwalts angewiesen ist. Damit gibt es zu erkennen, dass es nicht die erforderliche Sachkenntnis besitzt, welche aber laut RDG Zulassungsvoraussetzung ist. Daher ist dem Inkasso die Lizenz zu entziehen.

Dass das Inkasso zudem die volle Gebühr gemäß RVG erhebt, grenzt schon an Betrug, denn diese Leistung erbringt es überhaupt nicht.

Das zweite Problem ist ähnlich, es geht um Paypal, genau wie bei Klarna
habe ich mir vor Angst und Geldmangel im vergangenen Monat versteckt und
es ignoriert, hier gab es keine Mail von einer Anwaltskanzlei, der
Betrag den ich überweisen soll ist 150€, mein Paypal Konto befindet sich
im minus bei 70€

Es handelt sich um KSP, richtig?

Gleiche umgehend dein PayPal-Konto aus. Die Gebühren werden nicht eingeklagt, da die Erfolgsaussichten kaum vorhanden sind

Antwort
von EXInkassoMA, 43

Klingt kurios ist aber so

Inkassogebühren und Rechtsanwalts Gebühren werden im zusammenhang mit klarna und paypal mangels Erfolgsausichten nicht explicit eingeklagt 

Übrigens sind auch die 4,90 mahngebuehr von klarna nicht zu zahlen

Ich würde die Forderung gegenüber Mumm schriftlich zurück weisen 

In der anderen Sache offene forderung direkt aufs paypalkonto einzahlen

Antwort
von wilees, 45

Wie und in welchem Zeitraum kommt man bei Klarna von 5,-- auf 68,-- Euro? Für was sollte Diese Gebühr überhaupt sein? D.h. war diese Gebühr überhaupt rechtens?

Auch bei Paypal - innerhalb welcher Zeit entstand der Betrag von 80,-- Euro und wie setzt er sich zusammen?

Antwort
von Alexuwe, 56

Grundsätzlich sollten Sie erstmal umgehend die Hauptforderung an die Unternehmen bezahlen. 

Jetzt haben wie aber ein Problem. 

Inkassogebühren müssen sie nicht zahlen , Gebühren vom Rechtsanwalt  aber schon.

also , umgehend die Konten ausgleichen. 

Schreiben vom Anwalt Bitte auch beantworten und eine Lösung suchen und keinen Kontakt zum inkasso.

Kommentar von EXInkassoMA ,

Die 5 € mahnkosten von klarna sind nicht durchsetzungsfaehig 

Der Rest sind inkassokosten 

Der Anwalt kann nur auf unkenntnis des schuldners hoffen

Kommentar von mepeisen ,

Gebühren vom Rechtsanwalt aber schon.

Hier jedoch nicht. Denn der Anwalt wurde in einer Sache tätig, in der schon ein Inkasso tätig war. Dass nacheinander zwei Rechtsdienstleister mit derselben Sache beauftragt werden (außergerichtliche Betreibung) und doppelt abgerechnet wird, ist schlichtweg verboten. Der BGH war da in der Vergangenheit deutlich.

Antwort
von kelzinc0, 47

Meine Erfahrung mit Inkasso.

Ich habe den Vollständigen betrag +zinsen +inkasso kosten bezahlt.

Eine woche später wollte das inkasso wieder geld haben für weiter inkasso gebühren. Habe ich mich geweigert weil diese bereits in der alten vorderung schriftlich mit aufgezählt waren.

Habe dan noch eine zeit lang mahungen vom inkasso bekommen aber weiters ist nicht passiert.

Kommentar von mepeisen ,

Wie man sieht, nur zahnlose Papiertiger. Du hast trotzdem leider zu viel bezahlt, wenn du auch die ursprünglichen gebühren bezahlt hast.

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