gutefrage.net, die Ratgeber Community
Login   |  Registrieren   |  Forum |  Richtlinien & FAQ
88 

Muss man eine chronische Krankheit beim Vorstellungsgespräch angeben?

gefragt von filou am 14.06.2007 um 16:31 Uhr

Und wenn es so ist, dass man deshalb immer mal wieder ein paar Tage fehlen wird? Mein Kumpel meint nämlich, er sagt das einfach nicht, ich finde aber, sollte er schon. Ist er dazu verpflichtet?

Infobutton_rz  

Frage beantworten

Hier finden Sie weitere Fragen zu den Themen:

Beruf x 14.565 Vorstellungsgespräch x 483 Chronische Krankheit x 1

stefvol
beantwortet von stefvol am 14. Juni 2007 16:35
4x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Meiner Meinung nach muß man das zwar nicht, denn es gibt auch im job sowas wie ein Recht auf Privatsphäre. Allerdings - anhängig von der Art der Erkrankung - sollte man ehrlich sein. Wenn Du z.B. epileptische Anfälle bekommst, kann Dir dann keiner helfen. Man muß halt abwägen zwischen der Art des Jobs. Grundsätzlich gilt: Ehrlich währt am längsten, wer net beschummelt kommt nu nix.


anonym
beantwortet von Regenmacher am 14. Juni 2007 16:44
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Das hängt von der Art und Schwere einer Krankheit ab, ob man sie bekannt gibt. Wenn es aber so ist, dass er schon während der Probezeit mehrmals deswegen fehlt, dann dürfte der Arbeitsplatz wohl passé sein.


sevendayson
beantwortet von sevendayson am 14. Juni 2007 23:39
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Einer meiner Freunde ist fristlos gekündigt worden, weil er nicht gesagt hatte daß er krank ist. Dabei wusste der Chef das, weil mein Freund wegen Therapie immer ein paar Tage Urlaub genommen hat. Als aber plötzlich eine unerwartete OP hinzukam wurde er gekündigt.


Frage beantworten

Verwandte Fragen

Verwandte Fragen

Noch nicht die richtige Antwort? Dann hier in allen Fragen und Tipps suchen:




Weitere Informationen

Source_9
Krankheit verschweigen?
Ich bin seit neun Monaten arbeitslos gemeldet. Vor zwei Monaten wurde bei mir eine schwere Erkrankung diagnostiziert. Die darauf folgende Therapie hat angeschlagen und ich fühle mich wieder fit – aber leider steht noch ein Eingriff im nächsten Monat an. Überraschend bekam ich jetzt nach einem Bewerbungsgespräch im Januar das Angebot für eine Anstellung für mindestens ein Jahr in Vollzeit. Nun steht die Vertragsunterzeichnung an. Wie soll ich mich verhalten? Muss ich meinen Arbeitgeber über meine Erkrankung informieren und dass eine weitere OP mit etwa fünf Tagen Arbeitsausfall ansteht? Riskiere ich dann meinen Vertrag?

Es kann nicht Aufgabe des Bewerbers sein den potenziellen Arbeitgeber komplett über den Gesundheitszustand aufzuklären. Insbesondere dann nicht, wenn das kein Thema im Bewerbungsgespräch war.




Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.