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Es kann nicht Aufgabe des Bewerbers sein den potenziellen Arbeitgeber komplett über den Gesundheitszustand aufzuklären. Insbesondere dann nicht, wenn das kein Thema im Bewerbungsgespräch war.
Und wenn es so ist, dass man deshalb immer mal wieder ein paar Tage fehlen wird? Mein Kumpel meint nämlich, er sagt das einfach nicht, ich finde aber, sollte er schon. Ist er dazu verpflichtet?
Meiner Meinung nach muß man das zwar nicht, denn es gibt auch im job sowas wie ein Recht auf Privatsphäre. Allerdings - anhängig von der Art der Erkrankung - sollte man ehrlich sein. Wenn Du z.B. epileptische Anfälle bekommst, kann Dir dann keiner helfen. Man muß halt abwägen zwischen der Art des Jobs. Grundsätzlich gilt: Ehrlich währt am längsten, wer net beschummelt kommt nu nix.
Das hängt von der Art und Schwere einer Krankheit ab, ob man sie bekannt gibt. Wenn es aber so ist, dass er schon während der Probezeit mehrmals deswegen fehlt, dann dürfte der Arbeitsplatz wohl passé sein.

Einer meiner Freunde ist fristlos gekündigt worden, weil er nicht gesagt hatte daß er krank ist. Dabei wusste der Chef das, weil mein Freund wegen Therapie immer ein paar Tage Urlaub genommen hat. Als aber plötzlich eine unerwartete OP hinzukam wurde er gekündigt.
Es kann nicht Aufgabe des Bewerbers sein den potenziellen Arbeitgeber komplett über den Gesundheitszustand aufzuklären. Insbesondere dann nicht, wenn das kein Thema im Bewerbungsgespräch war.