Frage von naity, 59

Muss man ein Buch, dass verspätet geliefert wird in der Buchhandlung abnehmen und bezahlen?

Hallo ihr Lieben:) Ich habe zu Weihnachten ein Buch bestellt(ausdrücklich darauf hingewiesen), es sollte laut der Lieferzeit auch pünktlich ankommen. Leider gab es eine Verspätung und es ist nun viel zu spät angekommen. Der Buchhändler will nun, dass ich es abhole. Kann er das gesetzlich verlangen?

Antwort
von archibaldesel, 38

Wenn er dir den Liefertermin nicht verbindlich zugesagt hat, musst du das Buch abnehmen. 

Antwort
von chivreg, 45

Hast du das irgendwo schriftlich, dass ihr eine Lieferung / Bereitstellung des Buches vor Weihnachten vereinbart habt? Wenn ja, könnte das Bestandteil des Kaufvertrags sein, welchen der Buchhändler somit nicht erfüllt hat.

Antwort
von x13091993, 33

Nein, musst du nicht. Das was der Händler begangen hat nennt man Lieferverzug und deshalb ist der Vertrag ungültig und du musst das Buch nicht mehr abholen. Eigentlich müsste der Verkäufer dir einen Preisnachlass gewähren, wenn du es doch noch holen kommst.

Kommentar von AalFred2 ,

Nachdem es in Deutschland eine Buchpreisbindung gibt, darf der Buchhändler wahrscheinlich keinen Nachlass gewähren. Zudem kann ich nirgendwo erkennen, dass ein verbindlicher Liefertermin vereinbart wurde. Wo siehst du das?

Kommentar von x13091993 ,

Sie oder er hat doch geschrieben, dass sie ausdrücklich darauf hingewiesen hat, dass es zu Weihnachten ankommen soll.

Kommentar von AalFred2 ,

Was aber ja in keinster Weise die verbindliche Vereinbarung eines Liefertermins ist.

Kommentar von x13091993 ,

Dann ist sie erst recht nicht dazu verpflichtet das Buch zu holen

Kommentar von AalFred2 ,

Warum genau muss sie jetzt den eingegangenen Vertrag nicht erfüllen? Langsam wird es albern.

Kommentar von x13091993 ,

Du wirst albern. Sollten sie einen Vertag abgeschlossen haben, auf dem eine Frist liegt und das Buch erst nach der Frist geliefert wird, muss sie es nicht annehmen. Sollte es allerdings keinen Vertrag geben, so ist sie auch an nichts gebunden. Nur wenn es einen Vertrag gibt, auf dem KEINE Lieferfrist angegeben ist, muss sie es holen und bezahlen. Und versuch jetzt nicht nochmal irgendwas hier zu kritisieren.

Kommentar von AalFred2 ,

Sie hat ein Buch bestellt. Der Buchhändler hat die Bestellung angenommen. Da ist dein Vertrag. Eine verbindliche Lieferfrist ist zumindest im beschriebenen Sachverhalt nicht zu erkennen. Wie kommst du jetzt auf den Quatsch, dass sie das Buch nicht abnehmen müsste?

Kommentar von x13091993 ,

Ich hab doch gesagt, dass wenn keine Lieferfrist auf dem Vertrag angegeben ist, das Buch geholt werden muss? Lies doch meinen vorherigen Kommentar nochmals durch.

Kommentar von AalFred2 ,

Auf welchem Vertrag soll denn keine Lieferfrist angegeben sein? Im Normalfall werden solche Verträge mündlich geschlossen. Du hast auch behauptet. es könne die Situation geben, das kein Vertrag existiere. Das ist ebenfalls Quatsch.

Kommentar von x13091993 ,

Nein, ist es nicht. Es muss nicht unbedingt ein schriftlicher Vertrag vorhanden sein.

Kommentar von AalFred2 ,

Wie soll denn deiner Meinung nach bei der Sachverhaltsschilderung die Situation eintreten, dass kein Vertrag vorhanden ist?

Anwtort: Gar nicht. Wir konstatieren also: Es gibt einen Vertrag. Da nirgendwo eine verbindliche Leiferfrist beschrieben wurde, kann man nur davon ausgehen, es gab sie nicht. Somit gibt es nur eine korrekte Anwtort: Das Buch muss abgeholt werden.

Kommentar von x13091993 ,

Aber egal, natürlich hast du recht, ich mache ja bloß ne Ausbildung in Tourismusmarketing und Kaufmanagement

Kommentar von AalFred2 ,

Was auch immer deine Ausbildung mit dem Käse zu tun hat, den du hier verzapfst?

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