Frage von Alleswisser73, 246

Muss man die Bibel als Christ akzeptieren?

Muss man, wenn man Christ ist, die Bibel gut finden?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von earnest, 64

(Ich wandle hier eine Antwort von quopiam ab.) 

Als Lesender muss ich mich mit dem Alphabet auskennnen.

Ein Christ sollte sich in der Bibel/mit der Bibel zumindest einigermaßen auskennen. Das gilt meiner Ansicht nach insbesondere für das Neue Testament.

Mit deiner Wortwahl - "akzeptieren" - habe ich Schwierigkeiten, weil ich nicht weiß, wie du das meinst.

Falls du damit gemeint hast: die Bibel als Verbalinspiration Gottes akzeptieren, dann wäre meine Antwort ein klares "Nein". Die Bibel ist Menschenwerk. Sie wurde von Menschen geschrieben, nicht von Gott "diktiert".

"Man" gibt es hier nicht. Es gibt Menschen, die auch in Glaubensdingen unterschiedlicher Auffassung sind - was völlig selbstverständlich ist.

Gruß, earnest


Kommentar von earnest ,

Danke für den Stern!

Antwort
von Philipp59, 52

Hallo Alleswisser73,

da der gesamte christliche Glaube auf der Bibel beruht, kann ein echter Christ die Bibel niemals ablehnen! Jesus selbst sagte einmal mit Blick auf die Schriften: "Dein Wort ist Wahrheit" (Johannes 17:17).

Viele haben aber offenbar mit der Bibel so ihre Probleme. Geht es Dir auch so? Zum einen ist sie ein sehr dickes Buch mit vielen geschichtlichen Erzählungen und zum anderen scheint sie in vielen ihrer Aussagen nicht mehr in unsere moderne Zeit zu passen. Vielfach wird auch behauptet, sie widerspreche wissenschaftlichen Tatsachen.

Um sich selbst Klarheit zu verschaffen, wäre es gut, sich einmal mit ihr etwas vertrauter zu machen. Das bedeutet nicht, dass man die Bibel unbedingt von vorn bis hinten durchlesen muss. Ein guter Einstieg wären z.B. die vier Evangelien (Matthäus, Markus, Lukas und Johannes). Anschließend könnte man sich mit dem Buch der Psalmen oder den Sprüchen beschäftigen. Wer nicht nur über die Zeilen der Bibel hinwegfliegt, sondern darüber nachdenkt, wird entdecken, wie viel Weisheit sie enthält. Sie ist auch keine Sammlung von Mythen, wie einige behaupten, sondern erweist sich bei näherem Hinsehen stets als zuverlässig und mit den Tatsachen in Übereinstimmung. Auch ist ihr Rat immer noch sehr zeitgemäß und von großem praktischen Wert. Ich möchte nur einmal drei biblische Aussagen herausgreifen, die ihre praktische Anwendbarkeit sehr gut herausstellen:

"Ein gelassenes Herz ist das Leben des fleischlichen Organismus, Eifersucht aber ist Fäulnis für das Gebein" (Sprüche 14:30).

„Wer sich absondert, wird nach seinem eigenen selbstsüchtigen Verlangen trachten; gegen alle praktische Weisheit wird er losbrechen“ (Sprüche 18:1).

„Beglückender ist Geben als Empfangen“ (Apostelgeschichte 20:35).

Wer wollte bestreiten, dass innere Gelassenheit, Freundschaften und Freigebigkeit sehr zum Glück und zu einer guten Gesundheit beitragen? In einer medizinischen Fachzeitschrift stand einmal im Hinblick auf ein gelassenes Herz folgendes: „Männer, die leicht aus der Haut fahren, haben ein doppelt so hohes Schlaganfallrisiko wie Männer, die sich in der Gewalt haben.“ Und wer hat nicht schon selbst erlebt, welches Glück darin liegt, jemandem ein Geschenk zu machen oder anderen Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken?

Auch in vielen anderen Lebensbereichen trägt der Rat der Bibel zu einem erfüllten und harmonischen Leben bei. Die Bibel ist allerdings weitaus mehr als ein guter Ratgeber im Hinblick auf unser praktisches Leben. Durch die Bibel offenbart sich Gott auf ganz besondere Weise; durch sie haben wir die Möglichkeit, seine Eigenschaften und seine Persönlichkeit kennenzulernen und sie hilft uns, ein enges, freundschaftliches und vertrautes Verhältnis zu ihm zu entwickeln. Außerdem erhalten wir auf die vielen Fragen des Lebens, wie z.B. "Warum sind wir hier?", "Was geschieht beim Tod?" oder "Was bringt die Zukunft?" zufriedenstellende Antworten. Auf diese Weise stillt die Bibel auch die "geistigen Bedürfnisse" eines Menschen.

Ist die Bibel aber nicht unwissenschaftlich, wie immer wieder behauptet wird? Obwohl die Bibel kein wissenschaftliches Lehrbuch ist, sind die Aussagen, die sie über wissenschaftliche Themen macht, stets genau und mit den Tatsachen im Einklang. Hierzu zwei Beispiele.

Im Altertum glaubte man allgemein, die Erde sei eine flache Scheibe. Die Bibel hingegen machte bereits im 8. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung folgende erstaunliche Aussage über die Form der Erde: "Da ist EINER, der über dem Kreis der Erde wohnt, deren Bewohner wie Grashüpfer sind, ER, der die Himmel ausspannt wie einen feinen Flor, der sie ausbreitet wie ein Zelt, um darin zu wohnen," (Jesaja 40:22) Das an dieser Stelle mit "Kreis" übersetzte hebräische Wort "chugh" kann auch mit "Kugel" übersetzt werden. Beachtenswert ist, dass zu dieser Zeit allgemein die Vorstellung einer flachen Erde vorherrschte.

Hier ist noch ein zweites Beispiel, das die wissenschaftliche Genauigkeit der Bibel belegt. Während Aristoteles lehrte, die Sonne, der Mond und die Sterne befänden sich auf der Oberfläche von festen durchsichtigen Sphären, oder andere Vorstellungen besagten, die Erde ruhe auf vier Elefanten, die auf einer Riesenschildkröte standen, sagt die Bibel: Er spannt den Norden aus über dem leeren Raum, Hängt die Erde auf an nichts;" (Hiob 26:7). Diese Aussage stimmt immer noch mit der wissenschaftlichen Tatsache bezüglich der Gravitation überein, die durch Sir Isaak Newton entdeckt wurde.

Diese wenigen Beispiele zeigen sehr deutlich, dass die Bibel durch Gottes Einfluss zustande kam. Die Bibel selbst beschreibt die göttliche Urheberschaft wie folgt: "Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit" (2. Timotheus 3:16). Das dies nicht leere Wort sind, zeigen nicht nur die wenigen erwähnten Beispiele, sondern Hunderte Belege und Beweise, die ich hier im einzelnen nicht anführen kann.

Ich wünsche Dir, dass diese Darlegungen Dich vielleicht dazu anregen, Dich einmal etwas genauer mit der Bibel zu befassen und einen Zugang zu ihr zu finden! Denn erst bei genauerem Hinsehen entdeckt man, welcher Schatz die Bibel in Wirklichkeit ist!

LG Philipp

Antwort
von FlyingCarpet, 136

Gelesen haben sollte man sie schon, ob man auslegt oder wörtlich nimmt, hängt von der Konfession ab.

Antwort
von 1988Ritter, 110

In der Bibel finden sich die Grundlagen zum Glauben. Wenn Du diese Grundlagen "nicht gut findest", dann solltest Du Dein Christsein überdenken.

Antwort
von Silberlilie, 129

Müssen tust du garnichts! Ich bin auch Christ, habe aber noch nie wirklich an Gott geglaubt, deshalb außer im Religionsunterricht nie die Bibel gelesen. Ich bin allerdings Evangelische und weiß nicht, wie das bei dir ist^^

Kommentar von Rroollff ,

wie kommmst du darauf und woher weißt du dass du "Christ bist"?   

habe aber noch nie wirklich an Gott geglaubt

Also ich würde eher sagen, dass du kein Christ bist, vielleicht evangelisch getauft, aber ungläubiger Atheist.

..

Kommentar von Schoggi1 ,

LOL, toll... ich bin Christ aber glaube nicht an Gott. Was für ein Schwachsinn :D 

Und ich bin Pilot kann aber nicht fliegen... 

Kommentar von KaeteK ,

Dann bist du auch kein Christ...

Antwort
von kdd1945, 68

Hallo Alleswisser,

bist Du - wie die weitaus meisten Deutschen - ein sogenannter Karteichrist?

Dann hast Du keine Verpflichtung ihm, Jesus, gegenüber. Und wenn Du willst, dass es so bleibt, brauchst Du auch die Bibel weder akzeptieren, noch sie "gut" zu finden.

Falls Du Dir jedoch wünschst, endlich mal aus Deiner geistigen Notunterkunft herauszukrabbeln, so lautet meine Empfehlungen:

Mt 11,28 (SLA) Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken4! 29 Nehmt auf euch mein Joch5 und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen! 30 Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.

Kommentar von Alleswisser73 ,

Ich bin Atheist, die Frage war aus reinem Interesse.

Antwort
von Eselspur, 5

Akzeptieren: ja.

Gut finden: kommt darauf an, was du damit meinst.

Ale Wort Gottes ernst nehmen: ja!!!

Antwort
von joergbauer, 85

Man kann sich nicht Christ nennen, und sich dann auf einen undefinierten Allerweltsglauben gründen. Christen wurden nach Jesus Christus so benannt. Und seine Geschichte, seine Offenbarungen und Botschaften stehen nun einmal in der Bibel. Jesus hat sich auf die Bibel berufen. Wenn es Menschen gibt, die sich auf Jesus berufen, aber die Bibel als Gottes Wort ablehnen und somit einen anderen Jesus verkünden, dann ist das definitiv ein falscher Jesus! Dieser Jesus spricht viel von Liebe und ist tolerant ohne Ende und für alles und jeden offen und akzeptiert jede Lebensweise und Ansicht. Aber ist das der biblische Jesus? In Johannes 5, 37-42 steht:  ''Und der Vater, der mich gesandt hat, hat von mir Zeugnis gegeben. Ihr habt niemals seine Stimme gehört noch seine Gestalt gesehen und sein Wort habt ihr nicht in euch wohnen; denn ihr glaubt dem nicht,den er gesandt hat. Ihr sucht in der Schrift, denn ihr meint, ihr habt das ewige Leben darin; und sie ist's, die von mir zeugt; aber ihr wollt nicht zu mir kommen, dass ihr das Leben hättet. Ich nehme nicht Ehre von Menschen; aber ich kenne euch, dass ihr nicht Gottes Liebe in euch habt''


Viele basteln sich ihren eigenen Gott, ihren eigenen Jesus. Einen, der in ihr Lebenskonzept passt und der keine Fragen stellt und einen auch selbst nicht in Frage stellt. Gott lehnen sie nicht ab und Jesus auch nicht, aber was die Bibel lehrt, ist für sie unakzeptabel und veraltet. Christen die sich auf Jesu Worte in der Schrift berufen, werden als ''Fundamentalisten'' abqualifiziert, die nicht verstanden haben, was Jesus eigentlich wirklich sagen will und wer er war! Jesus sei doch ganz anders und man beruft sich auf persönliche Offenbarungen. In Lukas 21,33 sagt Jesus: ''Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte vergehen nicht''. Wir leben in Zeiten, in denen der Zeitgeist und der Teufel immer mehr an den Fundamenten des Evangeliums rüttelt. Der Feind weiß, daß er Jesus nicht auslöschen kann, aber er kann die Bibel und die ''Fundamentalisten'' in Frage stellen und verunsichern.

Das geschieht jetzt. Sogar Menschen, die vorgeben an Jesus zu glauben, nehmen die Schrift nicht mehr vollständig ernst und streichen was ihnen nicht gefällt. Die Bibel hat uns davor gewarnt und wir sollten das ernst nehmen und wachsam sein. Paulus glaubte an den Jesus, der gekreuzigt wurde und der von den Toten auferstanden ist zur Vergebung der Sünden. In 1. Korinther 2,2 sagte er der Gemeinde: ''Denn ich hatte mir vorgenommen, unter euch nichts anderes zu wissen als nur Jesus Christus, und zwar als Gekreuzigten''. Das ist der wahre Jesus, derjenige, der Sünder selig macht und dessen Worte, wie die Schrift sagt, von ewiger Bedeutung sind - Offenbarung 1,3: ''Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und behalten, was darin geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe''. Alles Gute!

Kommentar von 666Phoenix ,

die Zeit ist nahe'

Da hat der Saulus-Paulus aber ein krummes Verständnis von Zeit und Raum gehabt!

Kommentar von joergbauer ,

Paulus hat die Offenbarung nicht geschrieben, sondern der altgewordene Jünger Johannes auf der griechischen Insel Patmos auf die er verbannt wurde. Ansonsten verstehe ich deinen Kommentar nicht (Vision) auf das, was kommen wird.

Kommentar von joergbauer ,

Korrektur: Da lief was schief beim tippen: Johannes hat die Offenbarung als Vision erhalten und aufgeschrieben. Und zwar zukünftige Dinge.

Kommentar von Viktor1 ,
Christen wurden nach Jesus Christus so benannt. 
Und seine Geschichte, seine Offenbarungen
und Botschaften stehen nun einmal in der Bibel.

Nein, sie stehen in den Evangelien. Nur weil diese als Teil des "Kanons" deklariert wurden sind damit nicht die andern Schriften für Christen relevant, schon garnicht "Glaubensinhalt".

 Jesus hat sich auf die Bibel berufen.

Nein, hat er nicht. Es gab damals weder das NT noch den Kanon, also auch nicht die Bibel.
Er hat in den Disputen mit seinen Zuhörern und den Schriftgelehrten sehr wohl Schriftstellen angeführt - was sonst - diese waren ja darin involviert.
z.Bsp. "... es wurde euch gesagt  ... ich aber sage euch...."
Nach seinen eigenen Bekundungen hat er aus sich das gelehrt, was er aus seinem Vater hat. Er hat exklusiv für sich in Anspruch genommen, allein den Willen seines Vaters zu kennen.
Dies kannst du auch nicht mit irgend welchen ausgesuchten Schrifttexten kippen. Was dazu da bringst begründet nicht im geringsten einen "Bibelglauben".

Die Bibel hat uns davor gewarnt ....

Wie kann eine Schrift "warnen" - es ist nicht zu fassen.
Jesus und auch die Apostel haben vor falschen Lehren (welche nicht die Botschaft Jesu enthalten)  gewarnt - solche welche du hier bringst, wenn du isolierte Textstellen irgendwie interpretierst.

Kommentar von joergbauer ,

Die ganze Bibel ist das Wort Gottes - Jesus hat sich logischerweise auf das Alte Testament berufen - so viel Logik setze ich voraus. Das Neue Testament hat nicht das Alte Testament abgelöst. Jesus kam nicht um aufzulösen, sondern um zu erfüllen. Nur wurde aus Gesetz eben Gnade! Verschone mich mit deinem verdrehten Glauben und deinen inhaltslosen Unterstellungen.

Kommentar von Viktor1 ,
Verschone mich mit deinem verdrehten Glauben

Verschone du mich mit frommen Deklarationen wie diesen:

Die ganze Bibel ist das Wort Gottes 

Es geht hier um "Fakten". Die kannst du in den Evangelien in der Botschaft Jesu nachlesen - wenn du willst.

Das Neue Testament hat nicht das Alte Testament
abgelöst.

Testament = Bund, sind wir uns da einig ?
https://de.wikipedia.org/wiki/Neues\_Testament

Da war Jesus ("..man setzt keine neuen Flicken auf alte Kleider") und der Schreiber des Hebräerbriefes (Hebr.8,8-13) aber anderer Auffassung wie du.
Dort heißt es:

13 Indem er von einem neuen Bund spricht, hat er den ersten für veraltet erklärt. Was aber veraltet und überlebt ist, das ist dem Untergang nahe.
Dies ignorierst du schon immer und von dieser Wahrheit soll ich dich also verschonen. Jesus ist für diese Wahrheit gestorben (Luk.22,20)
und wer diese leugnet schlägt ihn erneut ans Kreuz.
Denk mal darüber nach - wenn dies deine Verblendung überhaupt noch zuläßt. 
Kommentar von joergbauer ,

Ich sehe das überhaupt nicht anders als die Bibel im Hebräerbrief sagt. Du verstehst mich nur nicht. Es gibt seit Jesus eben keine Vermittlung zwischen Gott und Mensch durch das Gesetz, sondern durch Jesus, als dem Ende des Gesetzes (Römer 10,4). Aber das Gesetz wurde darum nicht aufgelöst oder als ungültig deklariert, sondern es wurde durch Jesus erfüllt: Matthäus 5,17:

"Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen"!

Wo bin ich hier verblendet? Du solltest vielleicht mal mehr und intensiver nachdenken, bevor du andere Gläubige völlig grundlos diffamierst und dich selbst als Rechtgläubigen hinstellst, obwohl du die Bibel als Ganzes nicht ernst nimmst.

Kommentar von Viktor1 ,
Aber das Gesetz wurde darum nicht aufgelöst 
oder als ungültig deklariert,

Doch, das wurde es. Dies belegen nicht nur die weitschweifenden Auseinandersetzungen von Paulus mit dem Thema, sondern sehr wohl die Schriftstellen (auch Jerm,.31,31-34 aus dem AT) welche ich aufgeführt habe.Dies kann man nicht einfach ignorieren.
Auch kann man nicht ignorieren, daß Jesus Botschaft ausschließlich das "Gebot des Herzens" des "Neuen Bundes" forciert.
Auch die von dir angeführte Textstelle aus Mt.5,17-20 ändert daran nichts.
Jesus hat hier, provokativ wie oft, rhetorisch eine allegorische Aussage gemacht welche seine Aussage zum Liebesgebot oder Mt.7,12 ergänzt, welches das "ganze Gesetz" (und die Propheten) beinhaltet.
Und daran gibt es keine Abstriche zu machen, kein "Jota", kein "Buchstabe".(an der "größeren Gerechtigkeit" Mt.7,20)
Dies wird auch noch dadurch belegt, daß Jesus sich  um den "Buchstaben des Gesetzes" sehr wenig gescheert hat. Willst du dies abstreiten ? Wie könnte er dann plötzlich den "Buchstaben des Gesetzes" forcieren bis zum Ende der Welt ?
Denk mal darüber nach.
Ansonsten bleibt es dabei. Man kann sich nicht Christ nennen wenn man versucht den "Neuen Bund", für den Jesus sein Leben gab, zu kippen, direkt oder durch "die Hintertür", in dem man den "Alten Bund" restauriert oder als gleichwertig für Christen hinstellt.
Ja, dies wird auch von Paulus mit Röm.10,4 so gesehen.
Wie willst du deine Position damit rechtfertigen ? Um interpretieren von Paulus?
Dazu auch Röm.7,6.
Sicher hat Paulus die meisten seiner Aussagen in diesem Zusammenhang allegorisch "gedacht", aber deine "Bibelgläubigkeit wird nie gestützt.

obwohl du die Bibel als Ganzes nicht ernst 
nimmst.

Wieso sollte dies eine Voraussetzung für einen Christen sein ?
Nur weil diese Schriften von der Kirche kononisiert wurden ?
Ich nehme sie trotzdem ernst, aber nur insoweit die Inhalte dies verdienen.
Übrigens: Die Neuchristen aus dem Heidentum wußten garnichts von der "Bibel" weder so oder so. Sie war nicht relevant, einfach nicht da.

Kommentar von joergbauer ,

Ich kippe gar nichts - wie könnte ich? Ohne den neuen Bund wäre ich verloren und könnte nicht erlöst werden. Ich trenne den alten Bund vom neuen Bund und auch Gesetz von Gnade und auch Israel von der Ecclesia. Ich denke wir reden aneinander vorbei. Die Bibel ist so wie sie ist komplett und richtig. Gott hat dafür gesorgt (wie auch immer). Denkst du er überlässt es dem Zufall oder dem menschlichen Willen wie sein Wort zum Menschen kommt und in welchem Umfang etc.? Sicherlich ist das Evangelium das Wichtigste und man muss keine Theologie studieren um Erlösung zu finden. Aber ohne das AT können wir das NT nicht verstehen, wenn wir geistlich wachsen wollen.

Kommentar von KaeteK ,

Du solltest vielleicht mal mehr und intensiver nachdenken, bevor du
andere Gläubige völlig grundlos diffamierst und dich selbst als
Rechtgläubigen hinstellst, obwohl du die Bibel als Ganzes nicht ernst nimmst.

So ist er :-)

Kommentar von Alleswisser73 ,

Bitte, nicht streiten, ich wollte mit der Frage hier keinen Streit auslösen.

Kommentar von joergbauer ,

Entschuldige wenn das nun ein wenig so kam, aber manchmal muss man eben auch Stellung beziehen und auf Einwände reagieren. Letztlich ist all unser Wissen (oder was wir meinen zu wissen) auch nur Stückwerk. Alles Gute!

Antwort
von Vanelle, 56
Muss man wenn man Christ ist die Bibel gut finden?

Manchmal weiß man hier wirklich nicht, ob man lachen oder weinen soll ...

Wenn man an einem "Spiel" teilnehmen will, muss man sich an die Regeln halten, andernfalls ist man kein (Mit-)Spieler.

Die Bibel kann als Regelwerk betrachtet werden, welches definiert, was einen Christen ausmacht. Diese Regeln muss man nicht gut finden.

Nur, wer sich an diese Regeln nicht hält (halten will), darf sich dem "Verein" auch nicht zugehörig fühlen.

Antwort
von hummel3, 77

Ich denke schon. - Ein Christ welcher nicht auch inhaltlich für und hinter der Bibel steht, mag zwar vieles sein, aber Christ sollte er sich besser nicht nennen. Er würde sich selbst damit kein gutes Zeugnis ausstellen.

Wie alt bist du eigentlich, um solche sich selbst beantwortende Fragen zu stellen?

Antwort
von Magdal12, 25

Ich würde mir an deiner Stelle zuerst einmal die Frage nach dem wörtlichen Sinn und dem geistlichen Sinn beantworten. Ich denke, wenn du dir dessen bewusst
bist das es in der Bibel um den geistigen Sinn geht wirst du sie auch "gut" finden.

Antwort
von pinkyitalycsb, 39

Man muss nicht, man will, weil man als wahrer Christ erkannt hat, dass der Glaube an Gottes Wort unverzichtbar ist!

Jemand, dem die Lehren Jesu Christi so gleichgültig sind, dass er sie nicht einmal lesen und schon gar nicht ernstnehmen will, kann sich meiner Ansicht nach auch nicht als Christ bezeichnen!

Wer aber wirklich glaubt, findet die Bibel ganz sicher gut und voller Weisheiten, für das eigene Leben und die gesamte Menschheit!


Antwort
von maxim65, 96

Akzeptieren und dran glauben ja. alo im gewissen Sinn auch gut finden. Ansonsten stellt sich die Frage wie du Christ sein definierst

Antwort
von Netie, 26

Es ist das Wort Gottes, die Wahrheit  an mich und alle Menschen.

Man kann sie akzeptieren und doch nicht danach leben.

Für den der glaubt ist es mehr als ein akzeptieren.

Für die Glaubenden ist sie die Quelle alles Lebens.

Somit steht es jedem frei, wie er sich zur Bibel stellt.

Antwort
von Delveng, 83

Nein, das muss man nicht. Es gibt keine Rechtsverordnung, die einen Christen dazu verpflichtet.

Antwort
von danhof, 21

Christ zu sein bedeutet, dass man an Gott und Jesus Christus als seinen/ihren Erlöser glaubt.

Alles, was man über Gott wissen muss, findet sich in der Bibel, im Alten und im Neuen Testament. Die Bibel, und nur die Bibel, ist die Grundlage des christlichen Glaubens.

Wer die Bibel für Quatsch hält oder meint, dass darin nicht Gottes Wort steht, der kann das gern tun. Er ist dann aber kein Christ.

Antwort
von chanfan, 66

Das sind doch zwei Fragen oder?

Akzeptieren? Als gläubiger Christ mit Sicherheit.

Gut finden? Du wirst es als gläubiger Christ hinnehmen müssen, denn ändern kannst du doch nichts oder?

Antwort
von Schoggi1, 34

Ja muss man. 

Man ist kein Christ nur weil man getauft ist oder ins Christentum hineingeboren ist. Ein Christ beinhaltet viel mehr! Und was das ganze beinhaltet findet man in der Bibel. 

Antwort
von Zischelmann, 7

ALLES kann man auch als Christ NICHT gut finden was in der Bibel geschrieben ist.

Ich denke da gerade an die grausamen Stellen wo man Gott es anhängt das er Kriege und Morde befohlen habe...

Antwort
von tryanswer, 48

Naja, sagen wir es mal so: Ohne Bibel ist es schwierig sich mit dem christlichen Glauben auseinanderzusetzen, da es die einzige Informationsquelle ist.

Antwort
von Huckebein, 76

Nein, muss man nicht. Wenn du jemand bist, der einen Kopf zum Denken hat, solltest du nur das akzeptieren, was du dir mit deinem gesunden Menschenverstand auch erschließen kannst.

Antwort
von Linguino, 43

Nun akzeptieren ist hier ein viel zu harmloses Wort. Ein wahrer Christ muss die Bibel in höchsten Maßen respektieren. Denn die Bibel ist, worauf sich Christen stützen. Was wäre also ein "Christ", der das Christentum nicht akzeptiert? Kein Christ. D.h. nicht, dass ein Christ nicht selbst prüfen soll, wie bestimmte Bibelstellen ausgelegt werden sollen, aber ein Christ hat als Grundlage seines Glaubens, dass er Gottes Wort, das sich in der Bibel wiederfindet, für gut heißt; auch wenn er sich einschränken muss, denn Gottes Wort ist höher als alle menschliche "Vernunft", denn vollkommen vernünftig kann nur der sein, der allwissend ist und das ist Gott.

Antwort
von quopiam, 34

Muß man, wenn man lesen will, das Alphabet gut finden?

Kommentar von earnest ,

Hmmm ...

Als Lesender muss ich das Alphabet nicht gut finden; ich muss mich aber damit auskennen. 

So ähnlich würde ich das auch mit der Bibel halten.

Antwort
von Wilkinson, 30

Das wäre vergleichbar mit dem Satz : "Wasch mich, aber mach mich nicht nass"... Das passt nicht. Ein Christ begründet seinen Glauben damit, dass er Jesus Christus in den Mittelpunkt seines Denkens und Redens stellt. Die Lehren und Reden Jesu finden sich nun mal in der Heiligen Schrift, der Bibel. Und dazu zählen sowohl das Alte als auch das Neue Testament. Sich nur auf das Neue Testament zu beziehen, betrachte ICH als töricht. Denn Jesus konnte sich ja "nur" auf das Alte Testament beziehen. Seine Lehren, die Gleichnisse, die er uns lehrte, sind das Neue Testament, das sich aber wiederum auf das Alte bezieht. Somit bilden die beiden Testamente jeweils ein Ganzes. Einen Christen ohne Gottes Wort, geschweige denn, ohne Jesus Christus gibt es nicht. "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, denn durch mich"... Jesus Christus streckt Dir jederzeit seine Hand entgegen. Sie fassen musst Du jedoch selbst...

Kommentar von Xpomul ,

Erst wen der Vater zieht, der kommt zu Christus (und das ganz "freiwillig"). Wen der Vater nicht zieht, der kommt weder noch fasst er die ausgestreckte Hand.

Antwort
von 666Phoenix, 47

Nein, musst Du nicht!

Wenn Du Pferde magst, musst Du Pferdefleisch auch nicht unbedingt gern essen!

Antwort
von Meatwad, 34

Als Christ muss man das. Als frei denkender Mensch nicht. Und als klar denkender Mensch KANN man sie nicht gut finden.

Antwort
von teldri, 68

Man muss gar nichts. Wenn man mit dem was den Christlichen Glauben ausmacht nicht einverstanden ist, sollte man aus der Kirche austreten.

An irgendwas glauben kann man auch ohne Kirchensteuer zu bezahlen ;-)

Antwort
von chrisbyrd, 20

Die Bibel beantwortet diese Frage folgendermaßen: "Die ganze Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet" (2. Timotheus 3,16-17).

Kommentar von earnest ,

Tja, damit wären wir dann wieder bei der zirkulären "Beweisführung": Die Bibel wird mit der Bibel bewiesen.

Damit wischt du jeden berechtigten Zweifel an der Gottesautorenschaft unelegant vom Tisch. 

Wie dir jeder studierte Theologe sagen kann: Die Bibel ist Menschenwerk und wurde von verschiedensten Autoren zu unterschiedlichen Zeiten geschrieben.

Kommentar von Viktor1 ,
Die Bibel beantwortet diese Frage folgendermaßen
: "Die ganze Schrift ist von Gott eingegeben
und nützlich zur Belehrung,

Diese Schriftstelle wird von Bibelgläubigen immer dazu mißbraucht um zu "belegen" daß die "Bibel Gottes" Wort sei.
Dabei ist aber folgendes Tatsache:
Diese Schriftstelle ist von Paulus speziell für Timotheus geschrieben, welcher  mit "Irrlehren" konfrontiert war auch von jüd. Seite. Sie sagt nichts für uns über den "Wert" der Bibel aus.
Über die "Bibel" an sich wird garnichts gesagt und von einer Zuweisung als "Gottes Wort" schon garnicht.
Außerdem suchen sich die "Bibelgläubigen"  eine ihnen genehme Übersetzung dieser Texstelle heraus.
Die zutreffende (allgemein akzeptierte) Übersetzung bringt:

16 Jede von Gott eingegebene Schrift ist auch nützlich zur Belehrung
Und dies macht auch Sinn, da offensichtlich "die ganze Schrift", auch wenn man diesen Begriff nur der "Bibel" zu denkt, kaum Gottes Wort, weder verbal noch inspiriert gedacht werden kann.
Die in den Schriften enthaltenen Weisheiten sind natürlich immer nützlich zur Belehrung. Mehr wurde da auch nicht gesagt.
So oder so - für Christen ist die Botschaft Jesu allein "Gottes Wort" und dies hat er exklusiv auch so für sich beansprucht.
Damit kommen Christen ,im Gegensatz den "Bibelgläubigen", auch nicht ins Schleudern oder in Widerspruch zu wissenschaftl. Erkenntnissen. 
Kommentar von chrisbyrd ,

Falls mit "Bibelgläubigen" gläubige Christen gemeint sind, nehme ich dieses Wort mal als Kompliment und bedanke mich vielmals.

In der Tat sollten die Beröer das Vorbild für Christen sein, über die Lukas in Apostelgeschichte 17,11 schreibt: "Diese aber waren edler gesinnt als die in Thessalonich und nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf; und sie forschten täglich in der Schrift, ob es sich so verhalte."

Was soll denn die Aussage "die allgemein akzeptierte Übersetzung" bedeuten? Allgemein akzeptiert ist meines Wissens, dass Bibelübersetzungen wie die "Schlachter 2000" und die Elberfelder recht genau und wortgetreu übersetzt sind. Beide übersetzen mit "Alle Schrift" bzw. "die ganze Schrift" als Anmerkung/Fußnote.

Mir gefällt aber auch die Formulierung der Neuen Genfer Übersetzung zu 2. Timotheus 3,16-17: "Denn alles, was in der Schrift steht, ist von Gottes Geist eingegeben, und dementsprechend groß ist auch der Nutzen der Schrift: Sie unterrichtet in der Wahrheit, deckt Schuld auf, bringt auf den richtigen Weg und erzieht zu einem Leben nach Gottes Willen.  So ist also der, der Gott gehört und ihm dient, mit Hilfe der Schrift allen Anforderungen gewachsen; er ist durch sie dafür ausgerüstet, alles zu tun, was gut und richtig ist."

Kommentar von KaeteK ,

Da sind wir uns mal wieder einig - "Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege" Psalm 119, 105

http://www.bibelstudium.de/articles/3710/Das-Wort-Gottes-lebendig-und-wirksam.ht...

Antwort
von Xpomul, 44

Ohne Bibel kannst du nicht Christ sein. Sie ist der Maßstab dessen, was "gut" und "böse" überhaupt ist; ohne sie wüssten wir das nur bedingt (weil Gott dem Menschen sein Gesetz "ins Herz" geschrieben hat, was auch erklärt, weshalb es mutatis mutandis in vielen Gesellschaftskörpern gehalten wird, die noch nie vom Evangelium gehört haben, z. B. die Inzestverbote).

Insofern ist die Bibel das Buch, das dein Christsein erst konstituiert. In ihr erfährst du, was ein Christ ist: Ein Nachfolger des Jesus von Nazaret.

Kommentar von earnest ,

Nöh. 

Erzähl uns bitte nicht, dass wir ohne Bibel nicht fühlten und wüßten, was Gut und Böse ist. 

Das wussten auch schon die australischen Ureinwohner. Und nicht nur "bedingt".

Kommentar von Xpomul ,

Das habe ich auch nicht erzählt. Ein Christ ist und bleibt jemand, der Jesus von Nazaret nachfolgt. 

Vielleicht so: Was nicht blau ist, ist bläulich, was nicht grau ist, ist gräulich, was nicht Christ ist, ist christlich.

Antwort
von Viktor1, 31

Hallo,
als Christ wird man natürlich die Botschaft Jesu, welche in den Evangelien enthalten ist, akzeptieren können. Die Bibel (Zusammenstellung von zig Schriften) braucht man nicht "akzeptieren" oder "gut finden" und schon garnicht daran glauben.
Trotzdem sind in den Schriften, AT oder NT, verbreitet auch Weisheiten und Lehren enthalten, welche man nachvollziehen (also auch akzeptieren) und gut finden kann.
Diese akzeptablen Inhalte der Bibel begründen aber nicht die ganze Bibel für wahr oder als "Wort Gottes" zu deklarieren, wie es die "Bibelgläubigen" tun.
Bibel-Wort-Gläubigkeit ist die Ursache der Spaltung der Christen und  auch aller Gewalt (im weitestem Sinne) welche im Namen des "Glaubens" Christen sich untereinander oder gegen andere angetan haben.
Gruß Viktor

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