Frage von Fotoespana, 80

Muss man den Erlös aus Crowdfunding versteuern?

Hallo ihr Lieben! Ich habe vor, ein Projekt über Crowdfunding zu finanzieren. Allerdings brauche ich dafür minimum 80.000 €, maximum etwa 500.000 €. Meine Frage ist nun, ob man den Erlös, in welcher Höhe ich den nun ansetze, versteuern muss und wenn ja, in welcher Höhe. Bei meiner Idee handelt es sich um einen wohltätigen Zweck, allerdings nicht über einen Verein. Ich brauche mindestens 80.000 €, damit ich den Rest zu etwa 250.000 € finanziert bekomme. Um meine Idee aber in einem besseren Umfang zu gestalten, wären 500.000 € optimal. Ich weiss, dass das Größenwahn ist und schwer zu realisieren ist, daher will ich klein anfangen:

 Nun meine gezielten Fragen: 

1. Muss der Erlös versteuert werden?

 2. Sollte ich auf die minimale Summe, die mittlere Summe, oder in die vollen gehen?

3. Könnt ihr mir einen Anbieter besonders empfehlen? Danke schonmal im vorraus und viele Grüße.

4. Für den Fall dass, wie und wo muss ich die Steuern hierfür anmelden? 

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von wfwbinder, Community-Experte für Steuern, 58

Das kommt drauf an.

1. Was bekommen die Förderer dafür, dass sie Geld geben? nur ein Dankschreiben und eine Erwähnung auf der Webseite, oder etwas, was werthaltig ist?

2. Es kommt drauf an, wie die Planung angelegt ist. 

3. Bei den großen Anbietern (Companisto, Startnext usw) musst Du perfekt vorbereitete Unterlagen haben. die lehnen ca. 90 % aller eingereichten Projekte ab.

4. Natürlich muss das ganze, je nachdem wie es angelegt ist, als Gewerbe angemeldet werden. Ausserdem musst Du Dir erstmal überlegen, welche Rechtsform Du wählen willst.

Kommentar von Fotoespana ,

1. Ab einer gewissen Summe auf jeden Fall etwas werthaltiges.

2. Ok, verstehe ich. 

3. Also hier besser einen kleineren Anbieter wie leetchi oder so wählen 

4. Muss ich, wenn ich in Deutschland Crowdfunde, das Projekt in Deutschland starten,  oder könnte ich das auch zum Beispiel in Spanien, Ungarn oder Schweden?

Kommentar von wfwbinder ,

1. Dann könnte ggf. Umsatzsteuer entstehen. Aber das wäre nochmal zu prüfen, vor allem, weil ohne das man das Projekt nciht kennt, auch noch nicht klar ist, welche Art von Crowdfunding, oder -investing anzuwenden ist.

3. Nein, ein kleiner Anbieter bringt vermutlich nicht die Größenordnung. 

4. Das könnte ein Problem werden.Es muss auf jeden Fall genannt werden. Auch hier eine Frage der Vorbereitung.

Antwort
von DerSchopenhauer, 50

Das ist "mal so eben" nicht zu beantworten; dabei kommt es auf den Einzelfall an und das ganze ist steuerlich noch relatives Neuland..

Hier ist unbedingt ein Steuerberater hinzuzuziehen...

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