Muss man dafür Latein können?

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11 Antworten

MiriamChears, ich kann dich beruhigen:

Seit 50 Jahren benötigt man keine Lateinkenntnisse mehr für das Medizin-Studium.

Ich habe diese Entwicklung damals verfolgt. Es begann, dass die Schweizer medizinischen Fakultäten die Latein-Hürde fallen ließen. Und da diese Fakultäten Maßstäbe setzen, haben die deutschen Universitäten ebenfalls die Lateinhürde weggenommen. Man hat einen Terminologiekurs im ersten Semester eingeführt, den jeder besuchen muss, auch wenn man ein Latinum mitbringt. Schließlich gehen in die medizinische Terminologie auch genügend Ausdrücke aus dem Griechischen und anderen Sprachen ein.

Und heute befürworten die medizinischen Fakultäten ein naturwissenschaftliches Abitur fürs Medizin-Studium, denn was ist Medizin anders als am lebenden Körper angewandte Naturwissenschaft.

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Hi, ja du musst unbedingt Latein belegen - aber es reicht auch später im Studium (soweit ich weiß ist nur ein Grundkurs notwendig über ein Semester? Eventuell auch zwei, ist so lange her dass ich mich damit beschäftigt habe ;))

Studieren kostet hierzulande nichts, du musst allerdings einen Semesterbeitrag zahlen der je nach Uni und Gegend unterschiedlich ist. In München sind das zb 60 € aber es kommen noch ca. 200 € für ein Semesterticket hinzu (also 260 € für 6 Monate ca.)

1,8 ist als Durchschnitt zu schlecht um SOFORT ins Studium zu starten. Wenn du keine Wartesemester sammeln willst solltest du nicht schlechter als 1,1 sein :( Medizin ist ein sehr gefragter Studiengang, man kommt selten rein wenn man schlechter ist. (Die Studenten setzen sich zum Großteil zusammen aus: Die mit den besten Noten und ein kleiner Restteil sind die mit Wartesemestern, die es die Semester zuvor wg. schlechten Durchschnitts nicht reingeschafft haben)

Wenn dein Durchschnitt schlechter ist dann musst du leider Wartesemester einlegen (wieviele kann man auch nur schwer abschätzen, idR geht man davon aus dass 5-6 Wartesemester notwendig sind. Also du müsstest noch 3 Jahre länger warten für das Studium.)

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Kommentar von MiriamChears
30.07.2016, 02:26

Vielen Dank! Deine Antwort ist sehr hilfreich :)

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Früher war das kleine Latinum Voraussetzung. Aber das, was man in der Schule lernt, ist für Medizin völlig unpassend. Das wäre die Grammatik, die man in Medizin nicht barucht, da man ja keine Sätze bilden oder irgendetwas übersetzen muss und das Vokabular der Schule hat mit dem des Studiums auch nichts zu tun.

Man muss also so oder so sich hinsetzen und die ganzen medizinischen Fachausdrücke auswendig lernen.

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Durchschnitt sagt man sollte 1,0 sein. Aber bis 1.4 schafft man es mot glueck ins medizinstudium,ausserdem gibt es moch zahlreiche andere wege um medizin zu studieren.
Nein, man MUSS kein latein koenndn. Es ist ein vorteil,um bewegungsrichtungen fuer die anatomie des koerpers z.b. zu lernen. Jedoch kann man sich das auch erlernen und sich die begriffe merken,irgendwann hat man den bogen raus

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Du brauchst kein Latein zu belegen für dein Studium, da du ohnehin im ersten Semester einen Terminologiekurs besuchen und eine Klausur schreiben musst. Mach dir deswegen also keine Gedanken, du brauchst für die Medizin sowieso kaum Grammatik und die Vokabeln haben nichts mit denen aus dem Unterricht zu tun.

Die Bewerbung fürs Medizinstudium erfolgt über eine bundesweite zentrale Stelle (www.hochschulstart.de). Diese vergibt dann die Plätze an die Bewerber. 20% gehen an die Abiturbesten (meistens nur mit 1,0 zu schaffen), 20% an die Wartesemster (das letzte Mal waren es 14) und 60% über die Hochschul spezifischen Auswahlverfahren.

Sieh dir also auf jeden Fall an, auf was die Unis, die du besuchen möchtest Wert legen. Du kannst um deinen Durchschnitt zu verbessern beispielsweise eine Ausbildung (Rettungssanitäter, Krankenpflege, usw.) anrechnen lassen. Eine gute Chance ist auch die Teilnahme am TMS. Das ist ein Test, bei dem spezielle Fähigkeiten fürs Studium geprüft werden, ist allerdings auch ohne großartige Vorbereitung zu schaffen (ich hatte nichts gemacht, da ich am Vortag Bio-Abi geschrieben habe und trotzdem ein gutes Ergebnis erreicht). Bewirb dich rechtzeitig, der findet nämlich nur ein oder zwei mal jährlich statt.

Worauf du bei der Auswahl auf jeden Fall achten solltest, ist die Ortspräferenz. Im Auswahlverfahren der Hochschulen nehmen viele dich nur, wenn du sie an erster Stelle angibts. Jena nimmt z.B. aber auch an 2. Stelle und Halle als eine der wenigen an 3.

Auf jeden Fall viel Glück bei der Bewerbung.

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Zum gefühlten hundertsten Mal: Man braucht KEIN LATEIN für ein Medizinstudium in Deutschland. Nur noch in Österreich. ... Und selbst wenn man Latein für irgendetwas braucht: Ja, an der Uni gibt es so Intensivkurse. Es gibt auch kostenpflichtige Ferienkurse (kosten ein paar hundert Euro und dauern ca. vier Wochen).

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Mediziner?
Waren das nicht mal die Leute, die sich dem klassischen Humanismus verschrieben haben und den Eid das Hippokrates leisten wollten?

Und das klassische Bildungsideal? Alles auf dem Sperrmüll der Geschichte?
Da geht es doch nicht nur um ein paar Fremdwörder!

http://dieter-online.de.tl/Warum-Latein-f-.htm

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Du brauchst keine Lateinkenntnisse, um Medizin zu studieren. Du musst im 1. Semester allerdings (unabhängig von Lateinkenntnissen) einen Terminologiekurs belegen, bei dem Lateinkenntnisse von Vorteil sind. Die Fachbegriffe in der Medizin sind jedoch recht speziell, oft auch griechisch oder griechisch mit lateinischen Endungen, so dass die Vokabelkenntnisse aus der Schule dir ohnehin wenig bringen würden.

Mit einem Schnitt von 1,8 musst du vermutlich Wartesemester einlegen. Aber es gibt ja auch noch Gespräche, Tests etc. mit denen du sozusagen am NC vorbei einen Platz bekommen könntest. Da müsstest du dich allerdings bei den entsprechenden Unis erkundigen.

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Wer Medizin studieren möchte, braucht meist ein Einser-Abitur.

Bei manchen Hochschulen zählen neben dem Abi-Schnitt noch weitere Kriterien. Sie berücksichtigen zum Beispiel ein gutes Abschneiden im Medizinertest, führen Auswahlgespräche  oder vergeben Bonuspunkte,   zum Beispiel für eine abgeschlossene Berufsausbildung.

An der Universität Freiburg beispielsweise wurde im vergangenen Wintersemester ein Bewerber mit einem Abi von 1,9 zugelassen: Er konnte
seinen Schnitt auf die Note 1,1 verbessern, und zwar durch eine Ausbildung als Rettungsassistent (minus 0,4), durch ein gutes Abschneiden beim Medizinertest (minus 0,3) und einen Freiwilligendienst (minus 0,1). Das sind aber absolute Ausnahmen.

Latein brauchst du natürlich ...  und zwar das große Latinum !!!

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Kommentar von adabei
30.07.2016, 10:22

Der letzte Satz ist falsch: Latein braucht man für ein Medizinstudium in Deutschland nicht. Man muss nur einen Terminologiekurs belegen, in dem man die Fachbegriffe lernt und darüber auch eine Prüfung ablegen.

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Ich kann dir nur zum schnitt was sagen und da liegst du sehr falsch man brauch nen schnitt um 1.1 am besten 1.0 mit schlechteren schnitten muss man wartesemester belegen und ich glaub mit 1.8 wirds nichts

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