Frage von Ercan1985, 82

Muss man beim Zivilgericht/Güteverhandlung KfZ Unfall ohne Personenschaden aussagen?

Hallo Leute,

habe folgendes Problem.

Es ist ein Unfall zwischen PKW Fahrer und Taxifahrer ohne Zeugen passiert.

Taxifahrer hat innerh. geschl. Ortschaften rechts überholt und geschnitten. Die Versicherung des Taxi hat ein Jahr später gezahlt. Wegen Fotos, Gutachten usw.

Der große Mist: Der Bruder vom PKW Fahrer wurde am Unfalltag hinzugezogen, dieser ließ ein Schriftstück vom PKW Fahrer unterzeichnen, indem der PKW Fahrer selbst belastet wird.

Der Taxifahrer schrieb das Schriftstück selbst, der PKW Fahrer unterzeichnete.

Der PKW Fahrer wurde auf einer Einspurigen Fahrbahn rechts vom Taxifahrer überholt, dabei wurde eine Haltebucht und ein Radfahrweg überfahren, der PKW Fahrer hat daraufhin beschleunigt, am Ende der Bucht waren parkende PKW, der Taxifahrer musste nach rechts ziehen und berührte oder fuhr auf den PKW Fahrer drauf.

Der Bruder vom PKW Fahrer hat nichts gesehen, nur dazugeholt. Der zeilte auf Einigung ab, ohne Polizei und ließ ein Schriftstück unterzeichnen, indem steht, dass der PKW Fahrer beim "Spurwechsel den Taxi tuschiert hat uns somit beschädigt hat". Eine Schuldanerkenntnis ist offenkundig nicht niedergeschrieben.

Der PKW Fahrer ist gütig, und lügt beim Anwalt. "Es gab keinen Bruder". Er behauptet, der Taxifahrer hätte auf den PKW Fahrer eingeredet und gedroht, so dass dieses Schriftstück unterzeichnet wurde, die alarmierte Polizei wurde zwecks Einigung wieder losgeschickt ohne das die Polizei Persönliche Daten aufgenommen hat.

Nun hat der PKW Fahrer im Nachhinein die Polizei alarmiert, und den Bruder verheimlicht. Der Anwalt forderte dazu auf, sofort die Polizei zu verständigen.

Der PKW Fahrer wird vom Taxiunternehmen angeklagt, eine Schuldanerkenntnis unterschrieben zu haben, der Taxifahrer behauptet, der Bruder hätte die Polizei wieder weggeschickt - und ein "gefaktes" Gutachten vom Taxiunternehmen, das Auto wäre Totalschaden (Restwert 14000 Eur), obwohl nur ein Kratzer bei dem vorliegt und Fotos vorhanden sind.

Soll der PKW Fahrer den Bruder vor Gericht erwähnen, oder darf er die Aussage verweigern, können die Polizeibeamten zum Gericht eingeladen werden, um den Bruder zu identifizieren???

Was passiert, wenn der PKW Fahrer auch vor Gericht (Güteverhandlung/Zivilgericht) weiter den Bruder verheimlicht und das Ganze auf den Taxifahrer "schiebt".

DANKE FÜR EINE RECHTKRÄFTIGE HILFE!!!!

Antwort
von Maeeutik, 61

Wie sich die Beteiligten / Betroffenen verhalten können / sollen ist so komplex dass dafür der sachkundige Rat eines Rechtsanwalts nötig sein dürfte. Hier dürfte eine hilfreiche Antwort unwahrscheinlich sein!

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