Muß man bei einer Zwangsversteigerung von einem Haus das Geld sofort in Bar bezahlen?

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9 Antworten

Ne! Kredit beantragen nachdem der Zuschlag erteilt wirde, könnte mächtig in die Hosen gehen! Da sollten Sie rechtzeitig vorher von Ihrer Bank eine klare Zusage haben, damit Sie zum Verteilungstermin das Meitsgebot auch begleichen können. Steht im Termin Ihr Gekld nicht bereits, geht es "ratz fatz" in die Anschlußversteigerung, bei dxer sie dann der Gekniffene sind. Zum Termin erwartet man von Ihen 10 % des Verkehswertes in Form einer Bankbürgschaft oder eines LZB-Schecks, falls Sie den Betrag nicht vorher als Sicherheitsleistung an das Amtsgericht überwiesen haben.

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Wenn man ein Haus erwerben möchte, ist man immer gut beraten vorher die Finanzierung zu klären. Bei einem Erwerb aus der Zwangsversteigerung ist das auch so. Im Versteigerungetermin ist es häufig notwendig, 10 % des Verkehrswerts als Sicherheit zu leisten. Ich mache das immer so, dass ich diesen Betrag vorab an das Gericht überweise.

Solltest du im Termin dann Meistbeitender beliben, ist der Rechstbetrag (Meistgebot minus Sicherheitsleistung) bis zum Verteilungstermin zu zahlen. Dieser ist 4 bis 8 Wochen nach dem Versteigerungstermin.

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 oder kann man nachträglich einen Kredit beantragen

Das wäre schon leichtsinnig, oder? Was passiert, wenn Dir nach erfolgreicher Ersteigerung kein Darlehen gewährt wird?

Dann kann vermutlich gleich die nächste Zwangsversteigerung beantragt werden.

Den Kredit benötigst Du vor dem Zwangsversteigerungstermin, zumal Du auch eine entsprechende Sicherheit vor dem Termin nachweisen musst.

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nein, bar geht gar nicht mehr

du brauchst 10% des verkehrswertes erst mal als sicherheit, damit du überhaupt bieten darfst

früher ging das in bar, heute auch nicht mehr

du kannst ganz normal einen kredit aufnehmen

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Natürlich musst du da nicht mit eine Schubkarre voll Bargeld ankommen.

Ein bankbestätigter Scheck ist aber von Vorteil.

Wenn du den Zuschlag erhältst, bekommst du einen Termin bis wann die Transaktion erfolgen muss.

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Hallo,

um mitbieten zu können, müssen meist 10% des festgesetzten Verkehrswerts als Sicherheit hinterlegt werden (Barangebote wie

Schecks von Landeszentralbank / Bundesbank /  Bankverrechnungsscheck, Bürgschaft (meist Bankbürgschaft) oder Überweisung vorab an die Gerichtskasse (3 Tage vor Versteigerungstermin)). Der Rest muss nach 4-8 Wochen gezahlt werden.

-> www.immobilien-einblick.de/versteigerung

Gruß

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Nach der Versteigerung wird der Übergabetermin vom Versteigerer festgelegt. An dem Termin ist das Geld zu bezahlen. Das wird sehr kurz sein. Erst nach dem Zuschlag sich um einen Kredit zu bemühen wird da sicherlich nicht reichen.

Zudem muß Du, wenn Du ein Gebot abgibst eine Sicherheitsleistung erbringen (z.B. 10 % des Verkehrswertes). In der Regel eine Bankbürgschaft, d.h. eine Erklärung deiner Bank, daß Du das Geld hast, bzw. daß die Bank diese Sicherheit auf Verlangen auszahlt. Daher mußt Du vor der Versteigerung mit Deiner Bank reden.

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Kommentar von lesterb42
22.12.2015, 16:42

Der "Übergabetermin" für das Objekt wird vom Gericht nicht festgesetzt. Darum muss sich der Erwerber schon selber kümmern.

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Eine Barzahlung ist unzulässig. Das Geld muss bis zum Verteilungstermin gezahlt werden, der etwa 6 Wochen nach dem Zwangsversteigerungstermin liegt. Geeinigt sollte man sich mit der Bank schon davor haben. Allein wegen der Sicherheitsleistung.

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