Passivhäuser sind ja meist sehr dicht um die Energieeffizienz zu bekommen. Heißt das dann auch, dass man mehr und öfter lüften muss, um einer Feuchtigkeitsbildung und somit Schimmel vorzubeugen?
Nein gar nicht lüften. Das macht alles die Belüftungsanlage.

Nein gar nicht. Es gibt immer ein ausgetüfteltes, indirektes Belüftungssystem.
eigentlich wird nicht gelüftet,das übernimmt die eingebaute Belüftungsanlage.
Wenn du jeden Abend duschen gehst, brauchst du nicht so oft lüften ;-)
Kairofan am 4. August 2008 15:51 Doch - gerade dann - sonst schimmelts!
Wenn Du eine Belüftungsanlage eingebaut hast würde ich sagen, dass Du auch nur mal Stoß lüften solltest. Wenn das nicht vorhanden ist, dann stimmt es, dass man öfter lüften sollte.

Bei einem Passivhaus liegt der Heizenergiebedarf unter 15 kWh/qm im Jahr. Dies läßt sich nur noch mit kontrollierter Lüftung (ohne oder mit Wärmerückgewinnung) und mit Dreifachverglasung erreichen.
Nähere Informationen im Buch: Vom Altbau zum Niedrigenergie- und Passivhaus, Ingo Gabriel/Heinz Ladener, ökobuch-Verlag 2008, € 29,90.
Prinzipiell schon, da ein Passivhaus deutlich winddichter als ein konventionelles Haus sein muß und damit kaum ein Luftwechsel über Undichtigkeiten zustande kommt. Wie schon von anderen vermerkt sollte aber ein Passivhaus über eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung verfügen, die das automatisch macht. Ansonsten oder zusätzlich ist natürlich Stoßlüften möglich. Bei mir packt es die Lüftung im Sommer alleine noch nicht, so daß ich morgens noch einmal zusätzlich stoßlüfte.

"Normal" lüften würde ich sagen, also Morgens und am Abend.
Den rest besorgt wie mehrfach erwähnt die Lüftungstechnik.
Wenn sich alle Experten einig sind, dann ist Vorsicht geboten. Webmaster of http://www.schimmelpilz-diskussion.de
Was heist hier "sind meistens sehr dicht"? Die MÜSSEN absolut dicht sein, den Rest regelt die Lüftungsanlage. Ohne gibt es kein Passivhaus.